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RSS

RSS ist tot – lang lebe RSS

Der RSS-Reader wäre eigentlich die ideale Alternative zu algorithmisch generierten Nachrichtenplattformen wie Facebook oder Twitter. Nur fristet RSS ein Nischendasein, erst recht, seit Google vor fünf Jahren seinen Google Reader für RSS-Feeds eingestellt hat. Fabian A. Scherschel appelliert auf Heise Online an die «mündigen Netzbürger», die Kontrolle über den Informationskonsum wiederzuerlangen. «Wir müssen Quellen, denen wir vertrauen können, belohnen und Propaganda abstrafen. Und dafür brauchen wir offene Protokolle wie RSS.»

Auf der Suche nach Alternativen zum Facebook-Feed

Wie könnte ein öffentlich-rechtliches Engagement im Web aussehen, das die privaten Verlage nicht konkurrenziert, sondern untertstüzt? Dirk von Gehlen hält dazu die Idee eines RSS-Readers bereit. Richtig gehört: RSS-Reader. Ein kommerzielles Erfolgsbeispiel für den Einsatz der vermeintlich erfolglosen Technologie sind Podcasts, deren Verbreitung via RSS organisiert wird. «Unsere Rundfunkanstalten sollten nicht mit Verlegern über Textlängen diskutieren müssen, sondern eine öffentlich-rechtliche Plattform anbieten, in der Leser*innen RSS-Feeds abonnieren können – ohne dass diese gefiltert und gewichtet werden – sozusagen als technologische Grundversorgung eines freien Web.» Das würde dann auch als Alternative zum Facebook-Feed taugen, der für Verlage gerade drastisch an Bedeutung verloren hat.

Früher war mehr RSS-Feeds

Obwohl RSS ein bisschen in der Versenkung gefallen ist, bietet die Technik dennoch auch heute noch ein paar interessante Möglichkeiten. Vor allem in Zusammenspiel mit WordPress.

Die Auferstehung der RSS-Feeds dank «Apple News»

Apple hat an der letzten Entwickler-Konferenz ein neues App vorgestellt: News. Einmal mehr: Das Prinzip ist kein Neues, doch Apple könnte es mit seiner Marktmacht schaffen, zum neuen globalen Player im News-Markt zu werden. Wie wird sich das auf unsere Nachrichten auswirken?

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Lösung für Content-Dilemma? Ein universeller Follow-Button muss her

Viele Verlage, Startups und Blogger eint die Sorge, dass grosse Netzwerke mit ihrer Sogwirkung kleineren Angeboten das Wasser abgraben. Martin Weigert schlägt eine simple Lösung für dieses Dilemma vor: einen universellen Follow-Button mit offener API, der von allen Websites und Blogs implementiert werden kann.