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Blogger lässt Sponsored Post von Ghostwriter verfassen – und kassiert dafür

Ein lustiges Experiment: Blogger Felix Schwenzel verfasst ab und zu gesponserte Beiträge in seinem Blog. Themenvorschläge und das Geld dazu erhält er von einer Agentur. Als diese nun als Kunden eine Ghostwriting-Agentur präsentierte, die über sich schreiben lassen wollte, griff Schwenzel zu – aber nicht wie man das nun erwarten würde, dass er die Vorzüge Weiterlesen …

Experten sollen für Medienpräsenz bezahlen

Rechtsanwalt Martin Steiger beschreibt, wie er für teures Geld hätte als Experte auftreten können in einer sogenannten Themenbeilage einer Schweizer Zeitung. Er hat es nicht gemacht, weil: «Viele Leserinnen und Leser erkennen eine solche ‹Themenzeitung› vermutlich nicht ohne weiteres als Werbebeilage (…).»

“Sponsored Post” für viele junge Internetnutzer unklar

Junge Internetnutzer plädieren dafür, bezahlte Inhalte in Online-Medien klar mit dem Wort „Anzeige“ zu kennzeichnen. Der häufig gebräuchliche Ausdruck „Sponsored Post“ wird gerade einmal von etwas mehr als einem Drittel der 14-35 Jährigen richtig verstanden. Das zeigt eine Befragung von Statista.

Grosskonzerne setzen auf Sponsored Content

Anders als in Schweizer Medien werben die heimischen Grosskonzerne Credit Suisse und Zurich auf englischsprachigen Medienplattformen mit Sponsored Content. Wall Street Journal oder New Republic erhalten dafür viel Geld. Schliesslich soll Werbung, die nach Journalismus aussieht, besser wirken als herkömmliche Inserate. Das ist nicht unproblematisch.

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