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Spotify

So will Google den Musik-Streamingmarkt von hinten aufrollen

Obwohl mit Spotify, Apple oder Deezer seit Jahren schon beim Publikum beliebte und gut etablierte Streamingplattformen auf dem Markt sind, findet Googles Musikchef Lyar Cohen den Zeitpunkt ideal, einen weiteren kostenpflichtigen Dienst anzubieten; kürzlich wurde Youtube Music Premium vorgestellt. Die Vorteile gegenüber der Konkurrenz sieht Cohen in der Breite des Angebots und den Funktionalitäten der Plattform: «YouTube ist der einzige Ort, an dem Künstler und Labels mit ihren Nutzern direkt interagieren können.» Ausserdem profitiert Google von den Nutzerdaten. «Unser Angebot versteht ausserdem den Kontext des Nutzers. Wo er sich aufhält, wie das Wetter ist und und und. Entsprechend sehen die Empfehlungen aus.»

Spotify schaltet die Mittelsmänner aus

Die Musikstreaming-Plattform Spotify unternimmt einen eigentlich logischen Schritt: Der Dienst hat damit begonnen, direkte Lizenzierungsverträge mit den Künstlern abzuschliessen. Damit umgeht Spotify die Labels, die bisher das meiste Geld kassierten und die Preise bestimmten. Dieser Schritt sei «selbstverständlich der Beginn eines Konkurrenzkampfes zwischen dem Streaming-Dienst und den Labels», schreibt Christian Erxleben auf Basic thinking.

Wie die Blockchain Google, Facebook und Uber gefährdet

Mithilfe der Blockchain lassen sich bei vielen Geschäften Vermittler wie Spotify oder Booking.com ausschalten, und Kunden können die Hoheit über ihre Daten zurückerobern. Das macht Geschäftsmodelle heutiger «Monopolisten» verwundbar.

Clevere Menschen + dumme Maschinen = $$

Ach, wie einfach waren die Zeiten früher für die Musikindustrie, als sie nur von digitalen Raubkopien bedroht war. Wie kompliziert es heute zugeht, das zeigt ein Fall, über den kürzlich das Branchenmagazin Music Business Worldwide berichtet hat. Es ging um zwei Playlists auf Spotify, die in mehrerlei Hinsicht auffällig waren.

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Warum gibt es eigentlich kein Spotify für News? Darum.

Auch nach zehn Jahren kommt die Musik-Streaming-Plattform Spotify nicht recht vom Fleck. Finanziell wächst der Verlust stärker als der Ertrag. Ausserdem mischen mit Apple, Amazon und Youtube (Google) gleich drei der Internetgiganten auch im Musikgeschäft mit. Diese Rahmenbedingungen wären für eine News-Plattform im Stil von Spotify nicht anders, erklärt Frederic Filloux auf Monday Note. So wie die Frage auf der Hand liegt, warum es einen solchen Dienst nicht gibt, so eindeutig fällt auch die Antwort aus: Mit Blick auf die Erfahrungen von Spotify wären die Erfolgsaussichten mindestens ebenso gering. Auch im Nachrichtengeschäft dominieren die grossen Anbieter, die zudem immer stärker auch mit eigenen Inhalten, vor allem im Unterhaltungsbereich, auf den Markt drängen.