Thema mit 21 Beiträgen

Streaming-Dienste

Wie Deezer das Musik-Streaming umkrempeln will

Mit dem Hashtag #MakeStreamingFair rührt der französische Streaming-Anbieter Deezer die Werbetrommel für ein neues Abrechnungsmodell: UCPS. Das User-Centric Payment System soll sicherstellen, dass die Künstler*innen, die man für seine zehn Euro pro Monat hört, dieses Geld auch wirklich bekommen.

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Kauf Dich in die Charts! Wie Klickzahlen manipuliert werden

Rapper brechen aktuell alle Streaming-Rekorde in Deutschland, knacken sogar die Chartplatzierungen der Beatles. Für ihren Erfolg sind neben Können auch Instagram, YouTube und Spotify zu wichtigen Marketing-Plattformen geworden. Die Klickzahlen sind zu Gradmessern für die Relevanz eines Künstlers geworden. Einigen Newcomern und auch gestandenen Künstlern wird derzeit vorgeworfen, sich Views, Klicks und Streams für ihre Videos und Songs gekauft zu haben. Reporter Ilhan Coskun trifft einen Social-Media-Experten, der ihm zeigt wie die Plattformen manipuliert werden können. Ob das reicht um eine Karriere aufzubauen, will Ilhan selbst herausfinden und produziert einen Song, dreht ein Musikvideo, erstellt passende Social-Media-Accounts und lässt diese pushen. Schafft er damit den Durchbruch als „Künstler“?

Wie Google mit Youtube Premium die Zuseher zum Zahlen bewegen will

Die Videoplattform Youtube bietet inzwischen auch ein kostenpflichtiges Premiumangebot an, allerdings erst in 17 Ländern (in der Schweiz noch nicht). Doch was kann, was will der neue Dienst? Eine Konkurrenz oder Alternative zum beliebten Streamingdienst Netflix sei Youtube Premium aber nur beschränkt, schreibt Thomas Lückerath vom Branchendienst DWDL.de. Vielmehr gehe es darum, die bestehenden Nutzerbasis zu monetarisieren. So bietet das kostenpflichtige Angebot nicht nur den Zugriff auf Serien, sondern auch auf Musik und erlaubt zudem die werbefreie Nutzung der Plattform.

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Bibliothek im Wandel: gestern das Buch, heute der Stream

Mit der Digitalisierung gerieten öffentliche Bibliotheken zunehmend unter Legitimationsdruck. Für Bücher, Musik und Filme geht man heute ins Netz und nicht mehr in die Bibliothek; Leih-, oder günstige Kaufangebote gibt es da zuhauf. Um ihren Bildungs- und Kulturauftrag weiterhin wahrnehmen zu können, experimentieren die einstigen Bücherverleiher zunehmend mit digitaler Mediendistribution. Eine E-Book-Ausleihe mit künstlich verknapptem Weiterlesen …

E-Book-Flatrate: Alle Macht dem Kunden

Netflix, Spotify und jetzt auch Kindle Unlimited: Die All-you-can-eat-Kultur der Streaming-Dienste gilt als neue Krankheit des Internets. Dabei belohnen Flatrates Qualität und bieten dem Kunden, was er wirklich sehen, hören und lesen will.