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	<title>Tablet | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Wed, 18 Nov 2020 10:44:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Interaktive Tablet-Lösungen ohne Apps</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/07/09/interaktive-tablet-loesungen-ohne-apps/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 08:30:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Tablet]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Apps auf Tablets müssen erst erstellt, dann hochgeladen und veröffentlicht werden. App Studio von Quark ist eine HTML5-Lösung, die sowohl InDesign- als auch XPress-Projekte in interaktive Tablet-Lösungen umwandelt. Unterschiedlichste Marktuntersuchungen prognostizieren den App-Downloads in den nächsten Jahren ein solides Wachstum.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Apps auf Tablets müssen erst erstellt, dann hochgeladen und veröffentlicht werden. App Studio von Quark ist eine HTML5-Lösung, die sowohl InDesign- als auch XPress-Projekte in interaktive Tablet-Lösungen umwandelt. Unterschiedlichste Marktuntersuchungen prognostizieren den App-Downloads in den nächsten Jahren ein solides Wachstum.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/07/09/interaktive-tablet-loesungen-ohne-apps/">Interaktive Tablet-Lösungen ohne Apps</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Social-Media-Hype, Tablet-Nutzung, Schreckgespenst Paywall</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/05/15/social-media-hype-tablet-nutzung-schreckgespenst-paywall/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 May 2012 12:10:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienmonitor]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Tablet]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die neue Ausgabe des Pressespiegels mit den Themen der Woche aus der Medien- und Kommunikationsbranche ist da. Diesmal mit: Ende des Hypes: Social Reader im Sinkflug &#8211; Paywalls, oder: Die Mär vom Digitalen Reich &#8211; Google rechtfertigt manipulierte Suchergebnisse durch Recht auf freie Rede &#8211; «Man kann auch umfassend falsch informiert sein» &#8211; Jugendliche: Digitale <a href="https://medienwoche.ch/2012/05/15/social-media-hype-tablet-nutzung-schreckgespenst-paywall/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/05/brille_2_120x120.jpg" alt="" width="120" height="120" /> Die neue Ausgabe des Pressespiegels mit den Themen der Woche aus der Medien- und Kommunikationsbranche ist da. Diesmal mit: Ende des Hypes: Social Reader im Sinkflug &#8211; Paywalls, oder: Die Mär vom Digitalen Reich &#8211; Google rechtfertigt manipulierte Suchergebnisse durch Recht auf freie Rede &#8211; «Man kann auch umfassend falsch informiert sein» &#8211; Jugendliche: Digitale Eingeborene ohne Stimme &#8211; Dossier Urheberrecht: Die Angst vor dem kreativen Nutzer &#8211; Selbstversuch mit Folgen: Eine Woche ohne Google Adwords &#8211; Studie: So werden Tablets heute genutzt &#8211; Neues System misst TV-Einschaltquoten genauer &#8211; und viele weitere Themen. Lesen Sie, wer die Innovationen lanciert, wer die Fäden zieht, wer den entscheidenden Input liefert. Hier erfahren Sie, was die Branche bewegt.<br />
<span id="more-30480"></span><br />
<a href="#dossier">Schwerpunkt «Social Media»</a><br />
<a href="#medien">Medien/Verlage</a><br />
<a href="#meinung">Meinungen &amp; Debatten</a><br />
<a href="#werbung">Werbung/Marketing</a><br />
<a href="#techno">Technologien</a><br />
<a href="#daten">Marktdaten/Studien</a></p>
<p><a name="dossier"></a><strong>Schwerpunkt «Social Media»</strong></p>
<p><em> Ende des Hypes: Social Reader im Sinkflug</em><br />
Als Mark Zuckerberg vor einem Jahr seinen Open Graph vorstellte, waren sie das grosse Ding: Social Reader, die die Verlagsbranche auf Facebook beflügeln sollten. Der Run auf die Apps war gross. Jetzt folgt die Ernüchterung. Oder vielmehr: der Sinkflug. Der Washington Post laufen ihre «Social Readers» in Scharen davon. Die Gründe sind noch unklar: Ernüchterung oder Genervtheit? Zumindest dürfte der Abwärtstrend in vielen Verlagshäusern Fragen aufwerfen.<br />
Details im Beitrag von Felix Disselhoff auf <a href="http://meedia.de/internet/ende-des-hypes-social-reader-im-sinkflug/2012/05/08.html" target="_blank">www.meedia.de</a></p>
<p><em>Warum wir Facebook-süchtig wurden</em><br />
Die neuen Technologien locken mit falschen Versprechen – aber gerade darum greifen wir immer wieder zum Smartphone. Das sagt nicht irgendwer, sondern die renommierte Web-Soziologin Sherry Turkle in einem vieldiskutierten TED-Referat. Turkle war vor 16 Jahren auf dem Cover des «Wired Magazine», dem damals heissesten Tech-Magazin und Zentralorgan der Netzkultur. Grund dafür war ihr Buch «Life on the Screen», in dem sie über die Möglichkeiten berichtete, die Computer und Technologien für die menschliche Identitätsbildung eröffneten.<br />
Ein Beitrag von Mauro Guarise, nachzulesen auf <a href="http://uebermorgen.blog.nzz.ch/2012/05/08/warum-wir-facebook-suechtig-wurden/" target="_blank">www.uebermorgen.blog.nzz.ch</a></p>
<p><em>«Connected, but alone?»</em><br />
Technologie macht einsam: Je mehr wir uns «connected» fühlen, umso stärker isolieren wir uns. Sherry Turkle warnt uns in ihrem TED Talk vor dem Umgang mit iPhones und Social Media. «These devices change not only what we do, but who we are» – nicht nur in der Wahrnehmung unserer Mitmenschen, sondern auch gegenüber uns selbst.<br />
Ein Beitrag von Nicole Schnell auf <a href="http://nicoleschnell.ch/post/22657227560/connected-but-alone" target="_blank">www.nicoleschnell.ch</a></p>
<p><em>Unzweifelhafte und zweifelhafte Erfolgsfaktoren von Facebook: Isolationsfurcht als Klammer!?</em><br />
Die Digitalisierung der Kommunikationswege hat massgeblich zur Verbreitung von SocialMedia-Plattformen beigetragen. Der Börsengang des Marktführers Facebook monetarisiert den vermuteten Wert der Ressource «Mitglied». Zur Motivation hundertmillionenfacher teil-öffentlicher Gruppenkommunikation liefert die Wirkungs- und Rezeptionsforschung Erklärungsansätze.<br />
Ein langer und wissenschaftlicher Beitrag von Jan Krone, nachzulesen auf <a href="http://carta.info/43702/unzweifelhafte-und-zweifelhafte-erfolgsfaktoren-von-facebook-isolationsfurcht-als-klammer/" target="_blank">www.carta.info</a></p>
<p><em>«Bei Facebook investieren? Mit meinem Geld? Nein!»</em><br />
Der Netzökonom und «Focus»-Journalist Holger Schmidt kritisiert das hochgelobte Werbemodell von Facebook. Es zeige keinen Fortschritt mehr. Und erläutert die Probleme des sozialen Netzwerks.<br />
Das Interview führte Christian Lüscher auf <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Bei-Facebook-investieren-Mit-meinem-Geld-Nein/story/30681921" target="_blank">www.tagesanzeiger.ch</a></p>
<p><em>Leute, kauft Facebook-Aktien!</em><br />
Sollten wir nicht lieber Facebook-Miteigentümer als nur Mitglieder sein? Die Chance dazu wird uns bald gegeben – durch den Börsengang.<br />
Ein Beitrag von Julius Endert auf <a href="http://carta.info/43608/leute-kauft-facebook-aktien/" target="_blank">www.carta.info</a></p>
<p><a name="medien"></a><strong>Medien/Verlage</strong></p>
<p><em>«Die journalistische Unabhängigkeit ist ganz zentral»</em><br />
Christoph Hartgens, CEO von cash zweiplus ag, und André Michel, COO, äussern sich im Gespräch mit Werbewoche-Chefredaktor Pierre C. Meier zum Fifty-fifty-Joint-Venture Ringier und bank zweiplus. Seinen Beitrag finden Sie in der aktuellen Werbewoche. Den vollständigen Artikel finden Sie auch online auf <a href="http://www.werbewoche.ch/zeitung/die-journalistische-unabhaengigkeit-ist-ganz-zentral" target="_blank">werbewoche.ch</a></p>
<p><em>Dossier «Google und die manipulierten Suchergebnisse»</em> auf <a href="http://www.mediaforum.ch/pressespiegel_index/index.html?artikel=014850" target="_blank">mediaforum.ch</a></p>
<p><em>Dossier «Journalismus und Medien im Wandel»</em> auf <a href="http://www.mediaforum.ch/pressespiegel_index/index.html?artikel=014843" target="_blank">mediaforum.ch</a></p>
<p><a name="meinung"></a><strong>Meinungen &amp; Debatten</strong></p>
<p><em> «Man kann auch umfassend falsch informiert sein»</em><br />
Clay Johnson hat vor vier Jahren die Online-Kampagne von Barack Obama geleitet. Jetzt hat er ein Diätbuch geschrieben, in dem er für einen «Info-Veganismus» plädiert.<br />
Das Interview führte Roger Zedi auf <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/Man-kann-auch-umfassend-falsch-informiert-sein/story/15020185" target="_blank">www.tagesanzeiger.ch</a></p>
<p><em>Warum lassen wir uns von Jugendlichen nicht die Welt erklären?</em><br />
Die Gesellschaft wird greiser dabei aber nicht weiser. Im Gegenteil. Die alternde Mehrheit projiziert ihre eigene Dummheit auf Jugendliche: «Das Hirn haben sie sich beim Komasaufen oder Surfen zerschreddert.» Kurz: Jugendliche dienen als Spiegel. Aber keiner guckt richtig rein. Vielmehr wollen alle nur das sehen, was sie wollen. Die eigenen Ängste kommen zum Vorschein. Lügen. Wünsche. Jugendliche könnten uns die Welt erklären. Doch statt ihnen zuzuhören, behandeln wir sie wie Eingeborene.<br />
Eine Polemik des Berliner Gazette-Herausgebers Krystian Woznicki: <a href="http://berlinergazette.de/jugendliche-die-welt-eingeborene/" target="_blank">www.berlinergazette.de</a></p>
<p><em>Dossier «Urheberrecht im digitalen Zeitalter»</em> auf <a href="http://www.mediaforum.ch/pressespiegel_index/index.html?artikel=014825" target="_blank">mediaforum.ch</a></p>
<p><a name="werbung"></a><strong>Werbung/Marketing</strong></p>
<p><em>Eine Woche ohne Google Adwords</em><br />
Ex Libris hat eine Woche lang versuchsweise Google Adwords abgeschaltet. Mit eindrücklichen Folgen.<br />
Details in einem Beitrag von Simon Zaugg auf <a href="http://www.netzwoche.ch/de-CH/News/2012/05/10/Eine-Woche-ohne-Google-Adwords.aspx" target="_blank">netzwoche.ch</a></p>
<p><a name="techno"></a><strong>Technologien</strong><br />
<em>Die Kreditkarte wandert in die Cloud</em><br />
Der Kreditkartenanbieter MasterCard beginnt heute mit der Lancierung eines neuen Bezahlsystems, dem «PayPass Wallet». Dieses «Web-Portemonnaie» soll Konsumenten vor allem Bezahlungen im Internet und insbesondere per Smartphone oder Tablet deutlich erleichtern, indem sie ihre Kartendaten in eben diesem «Wallet» im Internet speichern.<br />
Details in einem Beitrag von Hans Jörg Maron auf <a href="http://www.inside-it.ch/articles/28840" target="_blank">inside-it.ch</a></p>
<p><em>Dossier «Datenschutz / Security»</em> auf <a href="http://www.mediaforum.ch/pressespiegel_index/index.html?artikel=014824" target="_blank">mediaforum.ch</a></p>
<p><a name="daten"></a><strong>Marktdaten/Studien</strong></p>
<p><em>So werden Tablets heute genutzt</em><br />
Bei einem nie dagewesenen Gerät wie dem Tablet sind die Resultate von Nutzungsstudien besonders spannend. Für Google haben Konsumenten während zwei Wochen Tagebuch über die Nutzung ihres Tablets geführt. Dabei zeigte sich, dass die meisten Personen ihr Tablet aus Spass, zur Unterhaltung oder Entspannung nutzen, während Desktop-Computer und Notebooks für die Arbeit herhalten müssen. Aber auch eingekauft wird damit immer öfter.<br />
Details zur Untersuchung erfahren Sie in einen Beitrag auf <a href="http://newsletter-directpoint.post.ch/de/newsletter/05-2012/03-so-werden-tablets-heute-genutzt.html" target="_blank">directpoint.post.ch</a></p>
<p><em>Werbeumsätze 2011: Leichtes Wachstum</em><br />
Für das Jahr 2011 wurden insgesamt Werbeumsätze von CHF 4&#8217;693 Mio. gemeldet. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer leichten Zunahme um 0.8%. Da die Zahlen der Direktwerbung wieder nach dem identischen Verfahren wie 2010 berechnet wurden, ist das Gesamtergebnis mit dem Vorjahr vergleichbar.<br />
Die Detailzahlen nach Mediengattungen finden Sie auf <a href="http://www.wemf.ch/pdf/de/statistik/Werbestatistik/Summary_d.pdf">wemf.ch</a></p>
<p><em>Neues System misst TV-Einschaltquoten genauer</em><br />
Die Digitalisierung der Fernsehwelt macht die Messung von Einschaltquoten immer schwieriger. Eine neues System erfasst nun auch die zeitversetzte Nutzung und den TV-Konsum via Internet.<br />
Details in einer Meldung auf <a href="http://www.drs.ch/www/de/drs/sendungen/top/de/drs/sendungen/5082.medien/338876.neues-system-misst-tv-einschaltquoten-genauer.html" target="_blank">drs.ch</a></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/05/15/social-media-hype-tablet-nutzung-schreckgespenst-paywall/">Social-Media-Hype, Tablet-Nutzung, Schreckgespenst Paywall</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ringiers iPad-Magazin am Ende</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/09/20/ringiers-ipad-magazin-am-ende/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Sep 2011 07:02:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Trüb]]></category>
		<category><![CDATA[Apps]]></category>
		<category><![CDATA[Tablet]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Hossli]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier Studios]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach zwei Ausgaben ist schon wieder Schluss: The Collection vom Zürcher Medien- und Unterhaltungskonzern Ringier erscheint nicht mehr länger als monatliches iPad-Magazin. Das Projekt fällt einem Strategiewechsel im App-Geschäft zum Opfer. Als Hauptgrund für die Ein-, respektive Umstellung nennt Thomas Trüb, bisher CEO von The Collection, die schlechten Verkaufszahlen. Er sei vom Erfolg überzeugt, sagte <a href="https://medienwoche.ch/2011/09/20/ringiers-ipad-magazin-am-ende/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/09/log_collection.jpg" alt="" width="120" height="120" /> Nach zwei Ausgaben ist schon wieder Schluss: The Collection vom Zürcher Medien- und Unterhaltungskonzern Ringier erscheint nicht mehr länger als monatliches iPad-Magazin. Das Projekt fällt einem Strategiewechsel im App-Geschäft zum Opfer. Als Hauptgrund für die Ein-, respektive Umstellung nennt Thomas Trüb, bisher CEO von The Collection, die schlechten Verkaufszahlen.<br />
<span id="more-28921"></span><br />
Er sei vom Erfolg überzeugt, sagte Thomas Trüb bei der <a href="http://www.ringier.ch/index.cfm?id=14182&amp;detail=true" target="_blank" rel="noopener">Lancierung von The Collection</a> im letzten April. Voraussetzung dafür sei es, «gute und global relevante Geschichten unterhaltend und auf hohem Niveau zu erzählen und spannend für Tablets aufzubereiten». Das ist The Collection mit den beiden ersten und bisher einzigen Ausgaben durchaus gelungen. Die monothematischen Magazine zum «Royal Wedding» und dem «Globalen Baby» vermochten in publizistischer Hinsicht durchaus zu überzeugen. Chefredaktor Peter Hossli und sein Team zogen alle Register und lieferten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=PA-qutCKfXg" target="_blank" rel="noopener">ein multimediales Gesamtkunstwerk</a> ab. Doch entgegen Trübs Erfolgsprognosen, führt aufwändiger Journalismus alleine nicht zum Erfolg in der schönen neuen App-Welt.</p>
<p>«Wir konnten The Collection nicht so gut verkaufen, wie wir das erwartet hatten», gesteht Trüb im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. «Und der Aufwand für ein Marketing, das die Verkaufszahlen angekurbelt hätte, wäre zu gross gewesen.» Deshalb habe Ringier beschlossen, das Geschäftsmodell anzupassen und von der Nutzerfinanzierung Abschied zu nehmen. In Zukunft will Ringier seine eigenständigen publizistischen Apps von Partnern und Sponsoren finanzieren lassen. Einzig bei den Applikationen von bestehenden Zeitungen und Zeitschriften soll weiterhin auch der Leser zur Kasse gebeten werden.</p>
<p>Für The Collection-Chefredaktor <a href="http://www.hossli.com/" target="_blank" rel="noopener">Peter Hossli</a> war dies der Moment zum gehen. «Es war sehr spannend und herausfordernd, The Collection als innovatives journalistisches Produkt zu entwickeln, aufzubauen und zu realisieren», sagt Hossli. «Nach der Neuausrichtung habe ich mich beruflich anders orientiert.» Für künftige App-Entwicklungen verzichtet Ringier auf einen Chefredaktor und will mit Projektteams unter einer temporären Leitung arbeiten. Die Gesamtverantwortung obliegt der Tochterfirma <a href="http://www.ringierstudios.com/leadership-bios/" target="_blank" rel="noopener">Ringier Studios</a> in den USA und ihrem CEO Douglas Kaplan.</p>
<p>Unter seiner Ägide wird auch die ursprünglich als dritte Ausgabe von The Collection vorgesehene und bereits fertig produzierte <a href="http://www.youtube.com/watch?v=m8fJjcTrNTI&amp;feature=player_embedded" target="_blank" rel="noopener">App zur Champions League</a> veröffentlicht. «Wir haben uns noch nicht entschieden, ob wir diese App unter der Dachmarke von The Collection herausbringen.» Das hänge auch von den Partnern ab, die für die Finanzierung der Fussball-App an Bord geholt wurden und mit denen Ringier zurzeit noch verhandle, sagt Trüb weiter.</p>
<p>Die kurze Lebensdauer des ambitionierten Projekts, als das The Collection im vergangenen April der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, überrascht doch einigermassen. Wie will Ringier nach nur zwei Ausgaben wissen, ob sich die Herausgabe eines iPad-Magazin nicht doch einmal rechnen könnte? Oder andersherum gefragt: Waren zum Zeitpunkt der Lancierung nicht ausreichend Informationen verfügbar, die auf die Schwierigkeiten hingewiesen hatten, mit Apps von Apples Gnaden Geld zu verdienen?</p>
<p>Als Antwort darauf heisst es bei Ringier: «Wir sind eben bereit, Risiken einzugehen.» Und auch schnell zu reagieren, wenn sich ein Misserfolg abzeichnet. Diesmal ging es sehr schnell. Vielleicht zu schnell. Immerhin konnte man in Zürich Lehren für die Zukunft daraus ziehen: «Wir haben ganz klar gelernt, dass der Endverbraucher nicht mehr bereit ist, für Content zu bezahlen.» Allein dafür habe sich das Experiment gelohnt, zumal es kaum Vergleichswerte gebe von anderen iPad-Magazinen. Weder <a href="http://www.gulli.com/news/15592-newscorp-the-daily-laufen-die-mitarbeiter-weg-2011-03-16" target="_blank" rel="noopener">The Daily</a> (News Corp.) noch <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/management/koepfe/branson-will-mit-ipad-magazin-punkten/3647792.html" target="_blank" rel="noopener">Project</a> (Richard Branson) würden ihre Erfahrungen weitergeben, so Trüb. «Wir konnten gar nicht anders, als diese selber zu machen, wenn wir etwas über die App-Welt erfahren wollten.» Das Vorgehen genoss den Segen der Unternehmensspitze. Wie sagte doch <a href="http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=_y-Z1jpWURs" target="_blank" rel="noopener">Verleger Michael Ringier</a> vor der Lancierung von The Collection: «Ich habe keine Ahnung, ob das wirklich funktionieren wird.» Jetzt weiss er es.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/09/20/ringiers-ipad-magazin-am-ende/">Ringiers iPad-Magazin am Ende</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
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		<title>Spielen Sie noch oder lesen Sie schon?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/09/06/spielen-sie-noch-oder-lesen-sie-schon/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 09:13:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[E-Reader]]></category>
		<category><![CDATA[Kindle]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Hogenkamp]]></category>
		<category><![CDATA[Tablet]]></category>
		<category><![CDATA[iPad]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das iPad sei «die Fortsetzung des Boulevard mit anderen Mitteln», hiess es zum Start der «Blick»-App. Der Gegenentwurf zum Apple-Tablet ist der Kindle von Amazon. Das elektronische Buch kommt ohne Multimedia-Schnickschnack aus. In der Schweiz bietet nur die NZZ eine Ausgabe für den Kindle an – quasi als Fortsetzung des textlastigen Journalismus mit anderen Mitteln. <a href="https://medienwoche.ch/2011/09/06/spielen-sie-noch-oder-lesen-sie-schon/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/09/06/spielen-sie-noch-oder-lesen-sie-schon/">Spielen Sie noch oder lesen Sie schon?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/09/kindle_logo.jpg" alt="" width="120" height="106" /> Das iPad sei «die Fortsetzung des Boulevard mit anderen Mitteln», hiess es zum Start der «Blick»-App. Der Gegenentwurf zum Apple-Tablet ist der Kindle von Amazon. Das elektronische Buch kommt ohne Multimedia-Schnickschnack aus. In der Schweiz bietet nur die NZZ eine Ausgabe für den Kindle an – quasi als Fortsetzung des textlastigen Journalismus mit anderen Mitteln. Das Angebot fristet ein Nischendasein.<br />
<span id="more-4689"></span><br />
Klobig und unhandlich von Gestalt, ein verschmutzungsanfälliger Bildschirm und unbrauchbar bei Sonneneinstrahlung: Das viel gelobte iPad eignet sich denkbar schlecht als Lesegerät. Selbst in gängigen Lektüresituationen, etwa auf dem Sofa oder im Bett, lässt es sich mit dem Tablet-Computer nicht wirklich entspannt lesen.</p>
<p>Wer etwas anderes behauptet, ist entweder ein <a href="https://medienwoche.ch/2011/09/05/medien-beissen-in-den-magischen-apfel/" target="_self">Apple-Jünger</a> und findet grundsätzlich alles toll, was Steve Jobs verkauft, oder hat kein Gespür für Ergonomie. Das iPad ist ein Spielzeug, ein Surfbrettchen zum Zeitvertrieb, das von sich zwar behauptet alles zu können, aber letztlich doch nichts richtig kann.</p>
<p>Wenn Boulevard- und Unterhaltungsverlage wie Axel Springer oder Ringier das iPad <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article7100171/Mit-dem-iPad-beginnt-eine-neue-Aera.html" target="_blank">in den höchsten Tönen loben</a>, erstaunt das nicht weiter. Das iPad sei «im Prinzip die Fortsetzung des Boulevard mit anderen Mitteln», <a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=96604" target="_blank">sagte Rolf Cavalli</a>, Chefredaktor Blick.ch und digitale Medien Blick-Gruppe, vor der Lancierung der Blick-App. Womit Cavalli das Gerät ganz treffend charakterisiert.</p>
<p>Bild- und grafiklastige Boulevardmedien eignen sich perfekt für das Multimedia-Gadget: Hier durch eine Bildstrecke klicken, da einen Busen freirubbeln, dort einen Videoclip angucken. Aber längere, anspruchsvolle Texte lesen? Da kann man gleich zum Buch greifen.</p>
<p>Umso erstaunlicher, dass trotz der beschränkten Eignung und den offensichtlichen Mängeln als Lesegerät das iPad allenthalben als digitaler Zeitungs- und Zeitschriftenersatz gepriesen wird. Bald alle Schweizer Medien bieten ihre Inhalte als App fürs iPad an. Offenbar spielt es keine Rolle, wie das Gerät genau beschaffen ist, damit die Verlagsoberen dem Apple-Tablet magische Kräfte zur wundersamen Transformation der Papiermedien in blühende digitale Landschaften zuschreiben.</p>
<p>Wer sich von dieser Mischung aus Mythos und Marketing nicht blenden lässt, aber die unbestrittenen Vorzüge der digitalen Zeitungslektüre nicht missen möchte, dem bietet sich der Kindle von Amazon als Alternative an.</p>
<p>Neben seiner Hauptbestimmung als Lesegerät für elektronische Bücher, taugt der E-Reader auch ganz gut zur Lektüre von Zeitungen und Zeitschriften. Doch gibt es dabei ein nicht ganz unerhebliches Problem: Das deutschsprachige Titelangebot ist sehr beschränkt. Wer sich aber mit NZZ, FAZ und Der Zeit, sowie der ganzen Palette englischsprachiger Weltblätter von Atlantic bis Washington Post zufriedengeben mag, ist mit dem Kindle gut bedient. Da zudem über Schnittstellen wie <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Z04dLcZCLb8" target="_blank">Instapaper</a> beliebige Online-Textinhalte für die Lektüre bereitgestellt werden können, fällt das Angebotsdefizit nicht sonderlich ins Gewicht.</p>
<p>Gegenüber der Zeitung aus Papier und dem iPad bietet der Kindle ein paar erhebliche Vorteile:</p>
<ul>
<li> Keine Falzakrobatik erforderlich zur lektüregerechten Drapierung grossformatiger Blätter</li>
<li> Keine Ablenkung durch andere Texte oder Bilder auf einer Zeitungsseite</li>
<li> Die Zeitungsausgaben für den Kindle sind komplett werbefrei</li>
<li>Das Gerät ist mit einer Hand bedien- und haltbar</li>
<li> Push-Auslieferung der neuen Zeitungsausgbaben ohne Download-Wartezeit</li>
<li> Keine Kosten für die Datenübertragung beim Download in Handynetzen (Amazon übernimmt die Kosten)</li>
<li>Der Abo-Preis ist dank der Frankenstärke unschlagbar tief;  abgerechnet wird in Dollar: <a href="http://www.amazon.com/s?ie=UTF8&amp;rh=n%3A133140011%2Ck%3ANeue%20Z%C3%BCrcher%20Zeitung%20AG&amp;page=1" target="_blank">264 Franken für ein Jahr NZZ</a>, inklusive NZZ  am Sonntag, <a href="http://www.amazon.com/DIE-ZEIT/dp/B004QZ9PQA/ref=sr_1_1?s=digital-text&amp;ie=UTF8&amp;qid=1315255690&amp;sr=1-1" target="_blank">103 Franken für Die Zeit</a>.</li>
<li>Die Akkulaufzeit lässt sich in Wochen messen.</li>
</ul>
<p>Als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/E-Book-Reader" target="_blank">E-Book-Reader</a> kommt der Kindle ganz ohne  Multimedia-Schnickschnack aus. Was auch heisst, dass Infografiken und andere grafische Layoutelemente nicht angezeigt werden können und Bilder – wenn sie die Zeitungen überhaupt mitliefern – nur in Graustufen erscheinen. Womit sich das Gerät die Bezeichnung «elektronische Zeitung» in einem ganz traditionellen Sinn verdient.</p>
<p>Als einzige Schweizer Zeitung bietet die NZZ die tägliche Ausgabe (inklusive NZZ am Sonntag) auch für den Kindle an. Allerdings nicht besonders offensiv. Werbung dafür gibt es keine. Nur über den Kindle Store findet man zum Angebot. «Verstärkte Werbung für das Kindle-Abo lohnt sich nicht, solange das Gerät nicht weiter verbreitet ist in der Schweiz», sagt NZZ-Digitalchef Peter Hogenkamp im Gespräch mit der MEDIENWOCHE.</p>
<p>Entsprechend tief sind die Nutzerzahlen. Per Ende Juli konnte die NZZ gerade mal 381 Abonnements und 172 verkaufte Einzelausgaben (per Juni) für den Kindle ausweisen. Zum Vergleich: Das E-Paper der NZZ haben 6000 Personen abonniert, die Hälfte davon lesen es auf dem iPad.</p>
<p>Der Kindle sei derzeit mehr «ein bisschen Beigemüse» und strategisch nur insofern von Bedeutung, als dass die NZZ auf möglichst vielen Plattformen präsent sein wolle, sagt Peter Hogenkamp. Die Attraktivität des Kindle wird auch deshalb geschmälert, weil die Verlage ihren Zeitungsabonnenten kein vergünstigtes Angebot für die elektronische Ausgabe machen können. «Amazon hat hier seine eigenen Spielregeln und verhält sich im Prinzip genauso unflexibel wie Apple», sagt Hogenkamp. «Man findets einfach nicht so schlimm, weil sie einen geringeren Marktanteil haben.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/09/06/spielen-sie-noch-oder-lesen-sie-schon/">Spielen Sie noch oder lesen Sie schon?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>«Mein Sohn hat mir die Türen geöffnet»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/08/23/mein-sohn-hat-mir-die-turen-geoffnet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 08:33:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Trüb]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ringier ist in Afrika angekommen. Unter der Verantwortung von Thomas Trüb baut der Zürcher Medien- und Unternhaltungskonzern sein Auslandengagement weiter aus. Trüb war bereits die treibende Kraft hinter der Expansion Ringiers nach Osteuropa und Asien in den 1990er Jahren. In Afrika setzt Ringier ausschliesslich auf das Internet. Publizistische Projekte sind zweitrangig. Im Gespräch mit der <a href="https://medienwoche.ch/2011/08/23/mein-sohn-hat-mir-die-turen-geoffnet/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/08/23/mein-sohn-hat-mir-die-turen-geoffnet/">«Mein Sohn hat mir die Türen geöffnet»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" alt="" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/08/trüb_sw.jpg" class="alignleft" width="120" height="148" /> Ringier ist in Afrika angekommen. Unter der Verantwortung von Thomas Trüb baut der Zürcher Medien- und Unternhaltungskonzern sein Auslandengagement weiter aus. Trüb war bereits die treibende Kraft hinter der Expansion Ringiers nach Osteuropa und Asien in den 1990er Jahren. In Afrika setzt Ringier ausschliesslich auf das Internet. Publizistische Projekte sind zweitrangig. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE bietet Thomas Trüb erstmals einen Einblick in Ringiers neue Geschäftsfelder. Dazu zählt neben der Präsenz in Afrika auch der Tablet-Markt. Ringier Studios, eine Tochterfirma mit Sitz in Kalifornien, entwickelt Apps für eigene Medien und im Auftrag von Dritten.<br />
<span id="more-28908"></span><br />
<strong>MEDIENWOCHE: Weshalb hat Ringier seine Geschäftstätigkeit nach Afrika ausgeweitet?</strong><br />
Thomas Trüb: Ringier hat in den letzten zwanzig Jahren viel Erfahrung gesammelt in neuen Märkten, zuerst in Osteuropa, später in Asien. Wir schauen uns immer um, wo sich neue Geschäftsfelder öffnen. In den letzten Jahren bin ich zweimal längere Zeit durch Afrika gereist und habe einen Kontinent im Aufbruch gesehen – auch was die Medien angeht. Für Ringier ist das der richtige Zeitpunkt in Afrika aktiv zu werden. Als erste Schritte haben wir in <a href="http://www.ringier.com.gh/" target="_blank">Ghana</a> und Kenia Tochterunternehmen gegründet und sind in Nigeria ein Joint Venture eingegangen.</p>
<p><strong>Nach welchen Gesichtspunkten haben Sie die drei Länder ausgewählt?</strong><br />
Ghana gilt als Musterstaat und ist eines der stabilsten Länder in Westafrika. Viele internationale Konzerne und NGO haben hier ihren Hauptsitz. Kenia hat sich in letzter Zeit stabilisiert und  Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas, das grosse Hoffnungen in seinen neuen Präsidenten Goodluck Jonathan setzt. Ein bisschen spielte aber auch der Zufall mit. Es könnten auch drei andere Länder sein. Entscheidend waren schliesslich auch meine Kontakte, die ich während meiner zweiten Afrikareise knüpfen konnte.</p>
<p><strong>Wer kamen diese Kontakte zustande?</strong><br />
Nicht zuletzt dank meinem Sohn konnte ich in Afrika Fuss fassen. Er hat mir sozusagen die Türen geöffnet zum afrikanischen Markt.</p>
<p><strong>Wie das?</strong><br />
Mein Sohn studiert in London African Studies und hat ein grosses Netzwerk von afrikanischen Mitstudierenden, die als Jungunternehmer nach Afrika zurückgekehrt sind und mit denen er mich bekannt gemacht hat.</p>
<p><strong>Wie sieht die Strategie für das Afrika-Geschäft aus?</strong><br />
Bei solchen Aktivitäten mit Pioniercharakter hüten wir uns davor, mit fixfertigen Konzepten in einen neuen Markt einzutreten, zuerst müssen wir lernen, und erst danach können wir eine komplette Strategie entwickeln. Afrika gehört zu Ringiers Bereich Neue Märkte für den ich verantwortlich bin. Neue Märkte heisst auch, dass wir neue Geschäftsmöglichkeiten in einem eher frühen Stadium identifizieren und Raum für experimentellere Aktivitäten lassen.</p>
<p><strong>Die Konzernleitung findet diese unstrukturierte Herangehensweise in Ordnung?</strong><br />
Die Herangehensweise hat durchaus Struktur. Es ist einfach so, dass wir in den Neuen Märkten im Vergleich zu den etablierten Geschäftsfeldern bereit sind, grössere Risiken einzugehen. Die Konzernleitung um CEO Christian Unger hat diese Aktivitäten genau im Auge. Dank meiner langjährigen Erfahrung im Auslandgeschäft lässt man mich allerdings eher an der langen Leine. Aber wir lassen uns Zeit. Ringier sucht bekanntlich nicht den schnellen Profit. Wenn ich sehe, dass der Trend nicht stimmt, bin ich der erste, der sagt: Übung abbrechen.</p>
<p><strong>Welche Medien will Ringier in Afrika aufbauen?</strong><br />
Wir beginnen mit Plattformen für Kleinanzeigen, digitalen Marktplätzen und Couponing-Angeboten. Wenn wir die ersten Erfahrungen gesammelt haben, folgen die nächsten Schritte. Dann sind auch publizistische Angebote vorgesehen, zuerst im Bereich Sport-Journalismus.</p>
<p><strong>In Osteuropa und Asien sind Sie mit journalistischen Projekten angetreten. Weshalb in Afrika nicht?</strong><br />
Publizistische Entwicklungshilfe liegt mir schon am Herzen. Schliesslich bin ich Journalist und bleibe Journalist. In Afrika gibt es zwar viele News-Seiten im Web. Aber damit verdient man kein Geld. Deshalb werden wir auf Inhalte setzen, mit denen man Geld verdienen kann, wie eben Sport. Wenn aber ein Verlag mit einem spannenden Angebot auf uns zukommt, sind wir offen für Kooperationen.</p>
<p><strong>Ist das auch der Grund, weshalb Zeitungen und Zeitschriften kein Thema sind für Ringier in Afrika?</strong><br />
Wir haben Afrika gar nie als Zeitungsmarkt angeschaut. Ich glaube auch nicht, dass es einen nachholenden Markt gibt für Print. Ausserdem wären die Investitionen in Druck und Distribution zu gross. Digital können wir uns schneller bewegen, weil die Digitalisierung keine Landesgrenzen kennt. Das Potenzial für den digitalen Markt ist enorm. Der Online-Bereich ist schon viel besser aufgestellt als die Zeitungen.</p>
<p><strong>Was bringt das, wenn breite Bevölkerungskreise keinen Zugang zum Internet haben?</strong><br />
Das wird sich in den nächsten Jahren massiv verändern. Der Ausbau der Breitband-Infrastruktur geht schnell voran. Noch wichtiger für den Internetzugang werden mobile Geräte. Schon heute gibt es eine gute Abdeckung mit Mobilfunk. Dieser wird allerdings hauptsächlich für Telefonie und SMS genutzt. Doch auch das mobile Internet wird kommen. Wir werden deshalb auch  Anwendungen dafür entwickeln.</p>
<p><strong>Auf welche Konkurrenz trifft Ringier in Afrika?</strong><br />
Afrika ist eine weisse Landkarte. Zwar existieren viele lokale Initiativen, aber es gibt erst wenige professionelle Player im Markt. Wir sind also noch ziemlich alleine. Als Pioniere heisst man uns willkommen, weil wir Geld und Know-how mitbringen.</p>
<p><strong>Ringier CEO Christian Unger war früher für den südafrikanischen Medienkonzern Naspers tätig. Öffnet das Türen für Kooperationen und Joint Ventures?</strong><br />
Nein, Naspers ist ein Konkurrent, da ist nichts Gemeinsames geplant. Aber es gibt so viel Platz für neue Aktivitäten. In Afrika verträgt es zehn Ringier und Naspers.</p>
<p><strong>Wie häufig sind Sie in Afrika?</strong><br />
Vier Mal pro Jahr, meistens nur kurze Besuche. Aber mich braucht es auch nicht die ganze Zeit. Wir haben unsere Leute vor Ort.</p>
<p><strong>Wie ist das Afrika-Engagement in die Konzernstrategie von Ringier eingebettet?</strong><br />
Ich schaue mit grossem Interesse, was Marc Walder in der Schweiz macht. Alle Medienunternehmen müssen diversifizieren, wenn sie überleben wollen. Ringier hat die wichtigen Weichen gestellt für die Zukunft. Die Fokussierung auf Unterhaltung ist ein logischer Schritt vor dem Hintergrund der Unternehmensgeschichte. Ringier war schon immer ein Unterhaltungsunternehmen. In Afrika können wir diese Erfahrung einbringen. Ich führe zurzeit Gspräche mit einem grossen Radio- und TV-Unternehmen. Für die ist es natürlich spannend zu sehen, was wir mit Radio Energy machen.</p>
<p><strong>Die Neuen Märkte, für die Sie zuständig sind, hat Ringier nicht nur geografisch, sondern auch technologisch definiert. Gibt es Gemeinsamkeiten zwischen Apps und Afrika?</strong><br />
Von Ringiers Unternehmenskultur her betrachtet, gibt es Gemeinsamkeiten. Wir waren immer wieder innovativ und bereit, Geld frei zu machen und zu experimentieren, sowohl in territorialen neuen Märkten als auch mit neuen Medien. Für das Geschäftsfeld der technologischen neuen Märkte haben wir in den USA die Ringier Studios aufgebaut mit Sitz in Kalifornien.</p>
<p><strong>Was machen diese <a href="http://www.ringierstudios.com/" target="_blank">Ringier Studios</a> genau?</strong><br />
Die Tochterfirma entwickelt Medienformate für Tablet-Computer, also in erster Linie Apps. Dabei handelt es sich um eigene Projekte, die von Ringier auf den Markt gebracht werden, aber auch um Auftragsarbeiten für Drittfirmen. Grosses Potenzial für Tablets sehen wir zudem im Bereich der Lehrmittel. Als viertes Standbein schliesslich wollen wir die von uns entwickelte Software lizenzieren und verkaufen.</p>
<p><strong>Wie kommen Sie mit der schönen neuen App-Welt zurande?</strong><br />
Ich weiss jetzt, dass es sehr aufwändig und teuer ist, eine neue Applikation zu bauen. Und das Marketing ist sehr schwierig. Es funktioniert fast nur über virale Kanäle. Ausserdem hat der Konsument nicht auf eine bestimmte App gewartet.</p>
<p><strong>Sie sprechen vom iPad-Magazin «The Collection», für dessen Entwicklung Sie verantwortlich sind. Ist es ein Erfolg?</strong><br />
Zahlen nennen wir keine. Was die Qualität angeht, haben wir alles erreicht, was wir wollten, aber die Verkäufe sind eindeutig enttäuschend.</p>
<p><strong>Neue Märkte heisst auch neue Spielregeln. Beim iPad sind Sie von den Launen der Firma Apple abhängig. Wie gehen Sie damit um?</strong><br />
Wie nehmen es so, wie es ist, freuen uns aber nicht darüber. Apple wird langfristig kein geschlossenes System aufrecht erhalten können. Das widerspricht der Natur der digitalen Welt. Es ist gut vorstellbar, dass Android im Tablet-Bereich eine stärkere Rolle spiele wird und Apple zu Anpassungen zwingt.</p>
<p><strong>Was treibt Sie eigentlich an, mit bald 60 weiterhin an vorderster Front im globalen Mediengeschäft mitzumischen?</strong><br />
Es ist der Spass, der mich antreibt. Meine Arbeit ist unglaublich spannend, auch dank der Freiheiten, die mir die Unternehmensleitung einräumt. Jede Woche bin ich in einer neuen Kultur, treffe neue Leute und kann mit jungen Menschen zusammenarbeiten.</p>
<p><strong>Ist das nicht auch eine sehr einsame Arbeit?</strong><br />
Obwohl ich meistens alleine unterwegs, werde ich immer irgendwo erwartet. Wichtig sind die persönlichen Beziehungen, die ich über all die Jahre in der ganzen Welt aufbauen konnte. Beziehungen sind wichtiger als jeder Vertrag.</p>
<p><strong>Wie lange machen Sie das noch?</strong><br />
Ich habe mich entschlossen, diese neuen Märkte in Afrika und in der App-Welt aufzubauen und werde noch mindestens fünf Jahre dranbleiben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/08/23/mein-sohn-hat-mir-die-turen-geoffnet/">«Mein Sohn hat mir die Türen geöffnet»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Osterlektüre: Tablets, Tamedia &#038; Teufel</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/04/22/osterlekture-tablets-tamedia-teufel-2-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Apr 2011 20:42:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie erfindet sich die Presse neu? Die Frage stellt das Nachrichtenmagazin L&#8217;Hébdo in seiner aktuellen Ausgabe. Chefredaktor Alain Jeannet eröffnet das Mediendossier mit einer Breitseite gegen SRG und Wissenschaft: Die Bakom-Studien zur Medienzukunft bezeichnet er als einen «Skandal, 700 Seiten voller Fehler und Unwahrheiten». Der SRG wirft Jeannet widerrechtliches Handeln vor, das bekämpft werden müsse. <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/22/osterlekture-tablets-tamedia-teufel-2-2/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/04/hebdo.jpg" alt="" width="170" height="230" /> Wie erfindet sich die Presse neu? Die Frage stellt das Nachrichtenmagazin <a href="http://www.hebdo.ch/" target="_blank">L&#8217;Hébdo</a> in seiner aktuellen Ausgabe. Chefredaktor <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Alain_Jeannet" target="_blank">Alain Jeannet</a> eröffnet das Mediendossier mit einer <a href="http://www.hebdo.ch/pas_de_journaux_sans_journalistes_99303_.html" target="_blank">Breitseite gegen SRG und Wissenschaft</a>: Die <a href="http://www.bakom.admin.ch/themen/radio_tv/01153/01156/03479/index.html?lang=de" target="_blank">Bakom-Studien</a> zur Medienzukunft bezeichnet er als einen «Skandal, 700 Seiten voller Fehler und Unwahrheiten». Der SRG wirft Jeannet widerrechtliches Handeln vor, das bekämpft werden müsse. Nicht ganz so harsch geht es im weiteren Verlauf des Schwerpunkts weiter.</p>
<p><span id="more-24930"></span></p>
<p>Tablets, Tamedia und Teufel – drei T ein Thema: Wie weiter mit der Presse in der Schweiz? Der Hébdo liefert natürlich keine endgültigen Antworten, sondern zeigt Spannungsfelder auf und präsentiert zwei Medienmacher der Stunde.</p>
<p>Im Grundsatzartikel, <a href="http://www.hebdo.ch/comment_les_journaux_un_futur_99351_.html" target="_blank">«Comment les journaux s’inventent un futur.»</a>, wie sich die Zeitungen eine Zukunft erfinden, erteilen Luc Debraine, Christophe Schenk dem Tablet-Computer eine Absage und fragen ketzerisch: «Et si l’avenir des journaux et des magazines reposait aussi sur le bon vieux papier?» Und wenn die Zukunft von Zeitungen und Magazinen im guten alten Papier zu finden ist? Als Beleg für die Retro-These bringen sie Die Zeit und nrc.next in Stellung.</p>
<p>Die Gegenthese zur iPad-Absage liefert Tamedia-CEO Martin Kall im Gespräch mit Tasha Rumley. Kall, der Zahlenmann, vermag sich vor allem wegen der unbegrenzten Geschäftsmöglichkeiten für das Tablet zu begeistern: «Les modèles sont infinis.»</p>
<p>Und schliesslich tritt noch der Leibhaftige in Erscheinung. «Hersant, un diable sur la muraille?» Hersant, der Teufel an der Wand? Ein in der Deutschschweiz wenig bekanntes Kapitel <a href="http://www.hebdo.ch/hersant_un_diable_sur_la_muraille_99383_.html" target="_blank">heimischer Mediengeschichte</a>. Philippe Hersant, der äusserst diskret auftretende Sohn von «Papivore» <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Hersant" target="_blank">Robert Hersant</a>. Auch der Junior macht der Titulierung als Zeitungsfresser alle Ehre. Von Nyon bis La Chaux-de-Fonds, von Sion bis Delémont reicht das Schweizer Hersant-Reich bereits. Und der Hunger ist nicht gestillt. Auf der Speisekarte stehen zuoberst zwei der letzten unabhängigen Zeitungen in der Romandie: La Liberté (Freiburg), und Le Quotidien Jurassien (Delsberg).</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/22/osterlekture-tablets-tamedia-teufel-2-2/">Osterlektüre: Tablets, Tamedia & Teufel</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Osterlektüre: Tablets, Tamedia &#038; Teufel</title>
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					<description><![CDATA[<p>Wie erfindet sich die Presse neu? Die Frage stellt das Nachrichtenmagazin L&#8217;Hébdo in seiner aktuellen Ausgabe. Chefredaktor Alain Jeannet eröffnet das Mediendossier mit einer Breitseite gegen SRG und Wissenschaft: Die Bakom-Studien zur Medienzukunft bezeichnet er als einen «Skandal, 700 Seiten voller Fehler und Unwahrheiten». Der SRG wirft Jeannet widerrechtliches Handeln vor, das bekämpft werden müsse. <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/22/osterlekture-tablets-tamedia-teufel-2/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/22/osterlekture-tablets-tamedia-teufel-2/">Osterlektüre: Tablets, Tamedia & Teufel</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/04/hebdo.jpg" alt="" width="170" height="230" /> Wie erfindet sich die Presse neu? Die Frage stellt das Nachrichtenmagazin <a href="http://www.hebdo.ch/" target="_blank">L&#8217;Hébdo</a> in seiner aktuellen Ausgabe. Chefredaktor <a href="http://fr.wikipedia.org/wiki/Alain_Jeannet" target="_blank">Alain Jeannet</a> eröffnet das Mediendossier mit einer <a href="http://www.hebdo.ch/pas_de_journaux_sans_journalistes_99303_.html" target="_blank">Breitseite gegen SRG und Wissenschaft</a>: Die <a href="http://www.bakom.admin.ch/themen/radio_tv/01153/01156/03479/index.html?lang=de" target="_blank">Bakom-Studien</a> zur Medienzukunft bezeichnet er als einen «Skandal, 700 Seiten voller Fehler und Unwahrheiten». Der SRG wirft Jeannet widerrechtliches Handeln vor, das bekämpft werden müsse. Nicht ganz so harsch geht es im weiteren Verlauf des Schwerpunkts weiter.</p>
<p><span id="more-28801"></span></p>
<p>Tablets, Tamedia und Teufel – drei T ein Thema: Wie weiter mit der Presse in der Schweiz? Der Hébdo liefert natürlich keine endgültigen Antworten, sondern zeigt Spannungsfelder auf und präsentiert zwei Medienmacher der Stunde.</p>
<p>Im Grundsatzartikel, <a href="http://www.hebdo.ch/comment_les_journaux_un_futur_99351_.html" target="_blank">«Comment les journaux s’inventent un futur.»</a>, wie sich die Zeitungen eine Zukunft erfinden, erteilen Luc Debraine, Christophe Schenk dem Tablet-Computer eine Absage und fragen ketzerisch: «Et si l’avenir des journaux et des magazines reposait aussi sur le bon vieux papier?» Und wenn die Zukunft von Zeitungen und Magazinen im guten alten Papier zu finden ist? Als Beleg für die Retro-These bringen sie Die Zeit und nrc.next in Stellung.</p>
<p>Die Gegenthese zur iPad-Absage liefert Tamedia-CEO Martin Kall im Gespräch mit Tasha Rumley. Kall, der Zahlenmann, vermag sich vor allem wegen der unbegrenzten Geschäftsmöglichkeiten für das Tablet zu begeistern: «Les modèles sont infinis.»</p>
<p>Und schliesslich tritt noch der Leibhaftige in Erscheinung. «Hersant, un diable sur la muraille?» Hersant, der Teufel an der Wand? Ein in der Deutschschweiz wenig bekanntes Kapitel <a href="http://www.hebdo.ch/hersant_un_diable_sur_la_muraille_99383_.html" target="_blank">heimischer Mediengeschichte</a>. Philippe Hersant, der äusserst diskret auftretende Sohn von «Papivore» <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Hersant" target="_blank">Robert Hersant</a>. Auch der Junior macht der Titulierung als Zeitungsfresser alle Ehre. Von Nyon bis La Chaux-de-Fonds, von Sion bis Delémont reicht das Schweizer Hersant-Reich bereits. Und der Hunger ist nicht gestillt. Auf der Speisekarte stehen zuoberst zwei der letzten unabhängigen Zeitungen in der Romandie: La Liberté (Freiburg), und Le Quotidien Jurassien (Delsberg).</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/22/osterlekture-tablets-tamedia-teufel-2/">Osterlektüre: Tablets, Tamedia & Teufel</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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