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Transparenz

«Journalisten leben eben auch in einer Blase»

Viele fordern, dass sich die Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in allen politischen Debatten neutral verhalten sollten. Aber ist das überhaupt sinnvoll? Die SRF-Moderatorin Susanne Wille spricht darüber im ZAPP Sommerinterview.

Die «Republik» zieht nach 100 Tagen eine selbstkritische Startbilanz

Nach dem Gründungshype ist es um die «Republik» etwas ruhiger geworden. Das Online-Magazin, das vieles anders machen will als alle anderen Medien, sucht seinen Platz in der Medienlandschaft – und vor allem die Aufmerksamkeit seiner Abonnentinnen und Abonnenten. Denn nur so wird es möglich sein, Ende Jahr die Leute erneut zum Zahlen zu bewegen. Damit das gelingt, setzt die «Republik» auf maximale Transparenz. Dazu gehört auch öffentliche Selbstkritik. In einer 100-Tage-Bilanz reflektieren die Macherinnen und Macher neben den Stärken auch ihre Schwächen. Zu den grössten Herausforderungen zählt der Rollenwechsel von Journalisten ins Management eines Medienunternehmens: «Im Journalismus hat etwas halb Gedachtes keine Konsequenzen – die einzige Strafe für einen verwaschenen Artikel ist, dass die Leserin den Inhalt schon beim Lesen vergisst. Im Management explodiert einem jede Nachlässigkeit meist wenig später ins Gesicht. Dann muss man den Schaden aufräumen, nachdenken und dasselbe neu und gründlich machen.»

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Lohntransparenz von Fall zu Fall

Die britische BBC veröffentlichte erstmals die Gehälter ihrer Aushängeschilder. Spitzenverdiener sind der Radiomoderator Chris Evans und Gary Lineker, der frühere Fussballer und heutige Moderator. Sie beziehen im Jahr 2,2, respektive 1,75 Mio. Pfund. Zu dieser Transparenz wurde die BBC von der britischen Regierung gezwungen. In der Schweiz bleiben die Top-Saläre von Radio- und Fernsehmoderatoren weiterhin Weiterlesen …

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