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Trolle

Der «Sea Lion» hat den Troll im Netz abgelöst

Anders als der Troll verhält sich der «Sea Lion» anständig. Durch Nachfragen und vorgetäuschtes Interesse zwingt er seine Gegenüber zu umständlichen Rechtfertigungen und Nachbesserungen ihrer Argumente. Das Ziel ist dabei, eine Person dazu zu bringen, emotional zu werden

Fundraising Specialist mit Erfahrung im Online Marketing (70-80%)

Caritas Zürich setzt im Fundraising auf ein breites Spektrum von Instrumenten und Massnahmen. Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir eine gewinnende und kommunikative Persönlichkeit, die sich gerne vernetzt und mit internen sowie externen Anspruchsgruppen gleichermassen anregend und zielorientiert zusammenarbeitet. Ihre Aufgaben: Konzipieren, optimieren und realisieren von digitalen Marketingmassnahmen…

Der Troll-Terrorist

Der Attentäter von Christchurch verknüpft seine faschistische Ideologie mit der Netzkultur. Die mediale Verbreitung der Tat ist Teil des Terrors – wir müssen uns hüten, unabsichtlich mitzumachen.

So arbeiten russische Internet-Trolle

Wie funktioniert Propaganda im Netz? Um das zu zeigen, hat Twitter mehr als zehn Millionen Troll-Tweets aus Russland und Iran veröffentlicht – das steckt im Datensatz.

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Trolle sind wir alle

Adrian Daub, Literaturprofessor an der Stanford University, versucht sich in der NZZ an einer Typologie des Internet-Trolls. Wobei, wie er schreibt, von einem eigenen Typus nur bedingt gesprochen werden könne. Denn «Trolle sind wir alle, manchmal, unter den richtigen (oder falschen) Umständen.» Grund dafür sei unter anderem, dass wir Staat, Gesellschaft und Institutionen in einem Modus permanenter Enttäuschungsbereitschaft begegneten. «Wir verlangen Dinge ultimativ und in einem Ton, der klarstellt, dass wir nicht wirklich annehmen, sie zu erhalten. Die Position metaphysischer Verlassenheit, aus der der Troll seinen Guerillakrieg gegen den Mainstream führt: Wir alle kennen ihre Verlockung.»