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Aktuell

Jetzt wäre erst recht Präzision gefragt

pfeil
René Zeyer, 26. Februar 2017, 12:06

Die Realität wäre eigentlich schon düster genug. Doch manche Medien meinen die Verfehlungen des US-Präsidenten umso dramatischer erscheinen zu lassen. Zwei aktuelle Beispiele von Washington Post und Tages-Anzeiger unter der Lupe.
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Doppelt daneben: Das falsche Bild für die falsche Sache

wpp
Reto Camenisch, 21. Februar 2017, 17:17

World Press Photo leistet dem Bildjournalismus einen Bärendienst. Mit der Auszeichnung des «Attentats in Ankara» rückt die Organisation von den eigenen Prinzipien ab, sich um die Geschichte hinter den Bildern kümmern zu wollen. Das Gegenteil tut sie, wenn sie einem Attentäter eine zweite Plattform bietet.
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Hunde, die bellen, beissen nicht

megafon
René Zeyer, 20. Februar 2017, 17:48

Zurzeit konzentriert sich die globale Medienaufmerksamkeit auf den 45. Präsidenten der USA. Manche meinen darin bereits eine Renaissance des kritischen Journalismus zu erkennen. Doch gefehlt. Die lautstarke «Entlarvung» präsidialer Misstritte sind Teil des Problems und übertönen die strukturellen Mängel einer ganzen Profession.
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Schweizer Medien gehen mit Alexa, Jana und Nino in die Zukunft

Chatbot
Adrian Lobe, 10. Februar 2017, 16:50

Das Reuters Institute for the Study of Journalism zeigt in einer neuen Studie Anwendungsmöglichkeiten von Zukunftstechnologien wie Augmented Reality und Chatbots im Journalismus an. Die Potenziale sind gross, die Konkurrenz unter den Anbietern aber auch. In der Schweiz experimentieren NZZ und SRG mit den neuen Technologien.
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Wenn man das Halszäpfchen sieht

spiegel_trump
René Zeyer, 5. Februar 2017, 17:42

Das jüngste «Spiegel»-Cover mit dem US-Präsidenten in der Pose eines IS-Schlächters markiert den vorläufigen Tiefpunkt einer hysterischen Anti-Trump-Manie. Doch das Nachrichtenmagazin steht damit nicht allein. Damit begeben sich diese Medien selbst auf das Niveau, das sie mit ihrem Gezeter anzuprangern vorgeben.
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War on Facts

trump
Adrian Lobe, 26. Januar 2017, 11:58

US-Präsident Donald Trump hat nicht nur den ihm missbliebigen Medien den Kampf angesagt, viel mehr führt er einen Krieg gegen die Fakten. Von den Gefahren einer Politik als Reality-Show.
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Das Wunder dauerte immerhin 36 Jahre

Logo L'Hebdo
Peter Rothenbühler, 25. Januar 2017, 11:18

Das Westschweizer Magazin «L’Hebdo» konnte sich deshalb so lange im Markt halten, weil es die Vorstellungen des Verlags in Zürich konsequent unterlief und damit eine Institution für die Romandie schuf. Wirtschaftlich ging die Rechnung nicht auf. Nach einem Jahrzehnt roter Zahlen setzte Ringier-Axel-Springer dem Wochenblatt ein Ende. Der Tageszeitung «Le Temps», die im gleichen Verlag erscheint, könnte bald das gleiche Schicksal drohen.
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Untaugliche Ethikregeln

photo
Nick Lüthi, 13. Januar 2017, 17:57

Schweizer Radio und Fernsehen SRF und Tages-Anzeiger/Sonntagszeitung wollen Terroristen nicht mehr mit vollem Namen nennen und keine Bilder von ihnen veröffentlichen. Dazu setzten sie im letzten Sommer entsprechende Leitlinien in Kraft. Ein halbes Jahr später ist es mit der Zurückhaltung nicht mehr weit her. Vom Berliner Attentäter finden sich Name und Bild in der Berichterstattung beider Medien. Warum sich das kaum vermeiden lasse, erklären Arthur Rutishauser und Tristan Brenn, die zuständigen Chefredaktoren.
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