RSS

Aktuell

Das Wunder dauerte immerhin 36 Jahre

Logo L'Hebdo
Peter Rothenbühler, 25. Januar 2017, 11:18

Das Westschweizer Magazin «L’Hebdo» konnte sich deshalb so lange im Markt halten, weil es die Vorstellungen des Verlags in Zürich konsequent unterlief und damit eine Institution für die Romandie schuf. Wirtschaftlich ging die Rechnung nicht auf. Nach einem Jahrzehnt roter Zahlen setzte Ringier-Axel-Springer dem Wochenblatt ein Ende. Der Tageszeitung «Le Temps», die im gleichen Verlag erscheint, könnte bald das gleiche Schicksal drohen.
Mehr …

Untaugliche Ethikregeln

photo
Nick Lüthi, 13. Januar 2017, 17:57

Schweizer Radio und Fernsehen SRF und Tages-Anzeiger/Sonntagszeitung wollen Terroristen nicht mehr mit vollem Namen nennen und keine Bilder von ihnen veröffentlichen. Dazu setzten sie im letzten Sommer entsprechende Leitlinien in Kraft. Ein halbes Jahr später ist es mit der Zurückhaltung nicht mehr weit her. Vom Berliner Attentäter finden sich Name und Bild in der Berichterstattung beider Medien. Warum sich das kaum vermeiden lasse, erklären Arthur Rutishauser und Tristan Brenn, die zuständigen Chefredaktoren.
Mehr …

Tessiner Staatsanwalt knebelt Journalisten

caffe_klein
Gerhard Lob, 11. Januar 2017, 14:17

Vier Journalisten der Sonntagszeitung «il caffè» sollen im Tessin wegen einer Artikelserie zu einem Arztfehler in einer Privatklinik vor Gericht. Der Fall wirft hohe Wellen. Die Staatsanwaltschaft will Anklage wegen Diffamierung und unlauterem Wettbewerb erheben. Das Verfahren könnte zu einem landesweiten Präzedenzfall werden.
Mehr …

Kein voreiliger Aktivismus

Fake News
Nick Lüthi, 10. Januar 2017, 10:58

Behörden und Parteien in der Schweiz sind sich einig: Gegen Fake News braucht es keine neuen Gesetze und Regulierungen. Anders als etwa in Deutschland, wo die Regierung ein «Abwehrzentrum» plant, gibt man sich hierzulande einigermassen gelassen und verzichtet auf voreiligen Aktivismus.
Mehr …

Journalismus als Antwort auf Propaganda?

worldservice
Peter Stäuber, 7. Januar 2017, 17:05

Mit einem massiven Ausbau ihrer Auslandaktivitäten strebt die britische BBC nach verstärkter globaler Soft power. Für den Konfliktforscher und langjährigen MI6-Topkader Nigel Inkster (Bild) zeichnet es die BBC gerade aus, dass sie die Regierung regelmässig verärgert. Mit dieser Unabhängigkeit könne sie auch international punkten. Journalismusforscher Abdullahi Abubakar sieht den Ruf der BBC hingegen ramponiert, insbesondere in der islamischen Welt.
Mehr …

Verstehen Algorithmen Satire?

Fake News
Adrian Lobe, 6. Januar 2017, 13:32

Wenn Algorithmen Fake-News identifizieren und eliminieren sollen, droht Satire mit entsorgt zu werden. Tim Wolff, Chefredaktor der «Titanic», nimmt das gelassen, obwohl die Folgen der Gleichbehandlung von Fake-News und Satire schon heute gut sichtbar sind.
Mehr …

Tragt dem Nachrichtenmagazin Sorge!

spiegel
René Zeyer, 3. Januar 2017, 10:20

Das «Sturmgeschütz der Demokratie», wie es sein Gründer Rudolf Augstein nannte, ist in die Jahre gekommen. Es feiert seinen 70. Geburtstag, feiern wir mit. «Der Spiegel» ist weiterhin unverzichtbar, aber beim Rückblick kommt Nostalgie auf.
Mehr …

Gefährliche Umarmung

google_-g-_logo-svg
Adrian Lobe, 15. Dezember 2016, 16:10

Google wird zu einem immer gewichtigeren Spieler in der Medienlandschaft, sei es mit Innovationsförderung, aber auch mit eigenen Inhalten. So bringt der Internetkonzern zusammen mit der «Süddeutschen Zeitung» neu ein Magazin zur digitalen Bildung heraus. Kritische Stimmen gegen das wachsende Google-Engagement in den Medien gibt es nur wenige. Die aber warnen vor der ungleichen Partnerschaft.
Mehr …