Tag mit 26 Beiträgen

Roger Köppel

Wie mache ich mir ein Feindbild?

Das Porträt ist eine der anspruchsvollsten Formen im Journalismus. «Die Zeit», die «Süddeutsche Zeitung», der Norddeutsche Rundfunk, «Der Spiegel» und zuletzt der «Blick» versuchten sich im Laufe der letzten Jahre am grossen Köppel-Porträt. Doch kommt auch Köppel raus, wo Köppel drauf steht? Der Vergleichstest ergibt einen überraschenden Sieger.

Journalistenfütterung

Was macht man heute, wenn man eine offene Rechnung mit einer in der Öffentlichkeit stehenden Person hat? Man füttert einen Journalisten an. Der freut sich über einen «Primeur», einen «Exklusiv-Bericht». Das letzte Mass der Dinge im verludernden Journalismus.

Ein Mordaufruf ist ein Mordaufruf

Namhafte Schweizer Publizistinnen, Chefredaktoren und Juristen stellen in Abrede, dass es sich bei «Tötet Roger Köppel» um einen Mordaufruf handele. Zwar hält es die Redaktion von «Surprise» inzwischen für einen «Fehler», diese Zeile veröffentlicht zu haben, aber damit ist es nicht getan.

Die Konzern-Chefredaktoren

Die Kandidatur von Roger Köppel als SVP-Nationalrat stellt die Frage nach seiner Unabhängigkeit als Journalist. Doch wie unabhängig sind die Chefredaktoren der grossen Medienkonzerne? Die Medienkrise hat dazu geführt, dass bei den grossen Verlagen nur noch Journalisten in Führungspositionen kommen, die bereit sind, in erster Linie die Interessen ihres Arbeitgebers verfolgen und verteidigen.

Politiker der Redaktion

Macht die Weltwoche Propaganda für die Ziele von Christoph Blocher und der mit ihm verbundenen Teile der SVP? Eine Spurensuche im Blatt hinterlässt zumindest teilweise diesen Eindruck. Es fehlt an Distanz zu den Strategen dieser Partei.

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Unter dem Guru von Herrliberg

Im Politiker und Unternehmer Christoph Blocher haben die Neu-Verleger Roger Köppel, Markus Somm und Matthias Ackeret einen geistigen Übervater gefunden, dessen unverrückbare Werte Halt liefern in einer unübersichtlicher werdenden Welt. So verteidigen nun wenigstens einige Medien die politischen Ziele des ausgefuchsten Strippenziehers und milliardenschweren Unternehmers. Gross gemacht aber hat ihn die blinde Dauerempörung seiner Gegner Weiterlesen …

Schlachtplan Zufall

Als Anteilseigner der Basler Zeitung ist Christoph Blocher seit Mitte 2014 offiziell ein Zeitungsverleger. Auch wenn sein Einstieg in die Medien von vielen Rückschlägen begleitet und mehr zufällig erfolgt als sorgfältig geplant war, bahnt sich der Wille, Schweizer Medien zu beherrschen und zu beeinflussen, einen Weg. Als roter Faden zieht sich die konsequente Vermeidung von Weiterlesen …