DOSSIER mit 38 Beiträgen

Studien

Das Jahrbuch Medienqualität – eine Selbstkritik

Methode: ein Schreckwort für Journalisten. Das Wort weckt Assoziationen an langfädige Erörterungen zu grauen Theorien. Als Kämpfer an der Ereignisfront gehen Journalisten schnurstracks auf die Sache los, ohne dem Publikum lange zu erklären, ob sie auf krummen oder geraden Wegen zum Ziel gelangt sind. Hauptsache, das Ergebnis stimmt. Zwischen dem Ergebnis und dem Weg dahin Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

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Ein Elite-Problem

Alle vermissen sie. Allen fehlt sie. Alle sehnen sich nach ihr. Nichts auf dieser Welt wird so sehr vermisst wie die Medienvielfalt. Die Rechten vermissen sie sehr. «Einheitskost» beklagt SVP-Bundesrat Ueli Maurer in seinem neusten Referat und wünscht sich die Medienvielfalt zurück. Die Linken vermissen sie sehr. «Mehr vom Gleichen» beweint die SP Schweiz in Weiterlesen …

Perfektes Timing

Nachdem unser aller Bundespräsident, passionierter Grasschmöcker und bekennender Nichtmedienkonsument Ueli Maurer am Kongress der Schweizer Medien kurz in seine Rolle als austeilender Parteipräsident zurückfiel und die Qualität und Themensetzung der Medien pauschal verdammte, wurde er von einem Teil der Teilnehmer ausgepfiffen. Zu Recht?

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Mehr Publikum wagen

Zu den absurden Aspekten des jeweils rund um die Veröffentlichung des Jahrbuchs «Qualität der Medien – Schweiz – Suisse – Svizzera» ablaufenden Rituals gehört, dass Verleger und Journalisten mit ihrer Diskussionsverweigerung immer wieder vollumfänglich alles bestätigen, was die Wissenschaft kritisiert.

Erosionen in der Schweizer Medienlandschaft

Die Qualität der Medien geht immer stärker zurück, glaubt man einer Studie der Universität Zürich. Das neue Jahrbuch «Qualität der Medien» zieht erneut eine sehr negative Bilanz der hiesigen Medienleistungen. Der Verband Schweizer Medien reagierte postwendend auf die Kritik.