DOSSIER mit 81 Beiträgen

Zukunft des Journalismus

Warum wir in Lesern mehr sehen sollten als zahlende Kunden

Und wir Journalisten müssen begreifen, dass wir in Zeiten der Digitalisierung in den Lesern mehr sehen müssen als zahlende Kunden, wenn wir auch zukünftig ihr Geld kriegen wollen. Sie sind Experten, Gesprächspartner, Themengeber, manchmal sogar Rechercheure, sie sind Kritiker, Korrektoren, manchmal Nervensägen, in jedem Fall ist ihnen unser Blatt so viel wert, dass sie mehr Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Das beschäftigt den Journalismus 2018

Wie es sich so gehört für die Medien, wenn sich ein Jahr dem Ende zuneigt, folgen im Dezember mit berechenbarer Sicherheit irgendwelche Prognosen für das bald anbrechende neue Jahr. Nicht anders macht dies das Niemanlab der Harvard-Universtiät für die kommenden Trends im Journalismus. Doch handelt es sich hierbei weniger um einen spekulativen Blick in die Zukunft als vielmehr um eine aktuelle Bestandesaufnahme laufender Trends, die sich zu verstärken abzeichnen. So rechnet etwa Bill Keller, der frühere New-York-Times-Chefredaktor, damit, dass 2018 in den USA mehr Nonprofit-Redaktionen gegründet als in Nordkorea Raketen zum Test abgefeuert werden. Neben positiven Entwicklungen fällt der Blick selbstverständlich auch auf besorgniserregende Trends. Nicholas Diakopoulos von der Northwestern University sieht eine grosse Herausforderung auf den Journalismus zukommen mit vollsynthetisch generierten Inhalten: «Unsere Aufmerksamkeit zu manipulieren war noch nie einfacher». Bis jetzt wurden 13 solcher Kurzprognosen publiziert, im Laufe des Monats folgen weitere.

«Guardian»-Chefin Viner: «Wir werden bei all unserer Arbeit sinnstiftend sein»

In einem langen Essay leitet die Chefredaktorin der britischen Zeitungen «Guardian» die Legitimation und die Aufgaben für den Journalismus im 21. Jahrhundert her. Was das für den redaktionellen Alltag bedeutet, fasst Katherine Viner so zusammen: «Wir werden Ideen entwickeln, die helfen, die Welt zu verbessern, nicht nur kritisieren; wir werden mit den Lesern und anderen Weiterlesen …

Journalismus: düstere Szenarien für das Post-Smartphone-Zeitalter

Für die Zukunftsforscherin Amy Webb steht es nicht gut um die Zukunftstauglichkeit des digitalen Journalismus. An der Konferenz der Online News Association ONA stellte sie jüngst entsprechend düstere Szenarien vor, wie Alexander Drößler in seinem Blog dokumentiert. Die Branche sei auf dem besten Weg, so Webb, die aktuelle Zäsur, die das absehbare Ende des Smartphone-Zeitalters Weiterlesen …

Das war der Journalismustag 2017

Der Journalismustag ist der wohl wichtigste Branchenanlass für Medienschaffende in der deutschsprachigen Schweiz. Er dient als Stelldichein der Branche und als Seismograf für Themen, welche die Redaktionen beschäftigen. Zum diesjährigen Anlass, der gestern in Winterthur stattgefunden hat, haben Journalismus-Studierende der ZHAW die zahlreichen Veranstaltungen besucht und in einem Blog in Text und Bild darüber berichtet. Von No Billag über Native Advertising bis zu Wahrheit und Unabhängigkeit ist alles dabei.

Fünf Schlagworte für die Zukunft des Journalismus

An den Medientagen München wurde nach den «ultimativen Antworten auf alle Fragen zur Zukunft des Journalismus» gesucht. Und natürlich nicht gefunden, wie die an dieser Grundsatzdebatte beteiligte Journalistin und Digitalberaterin Franziska Bluhm schreibt. Aber immerhin hat man gemeinsam gesucht… Ihren Beitrag schlüsselt Bluhm nach fünf englischen Schlagworte auf: listen, communicate, lead, (show) courage und diversity. Weiterlesen …

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Die Zukunft des Newsjournalismus

Eigentlich klingt es richtig super: Die Qualität der Newssites im Netz hat zugenommen. Genau so die Vielfalt der Anbieter. Zu diesem Schluss kommt das Fög, das Forschungsinstitut für Öffentlichkeit und Gesellschaft in seinem neusten Jahrbuch zur Qualität der Schweizer Medien.