DOSSIER mit 93 Beiträgen

Sportjournalismus

JOURNALISMUS

Die Lesetipps dieses Themenbereichs werden kuratiert von Nick Lüthi. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

 

Fussballjournalismus: Angriff auf die «Ultras»

Der gemeine «Ultra» ist ein glühender Anhänger einer Sportmannschaft. Mit glühenden Fackeln hingegen hantieren nur die wenigsten dieser eingefleischten Fans. Und dennoch dominieren Bilder von Fackelmeeren in den Kurven die Berichterstattung über «Ultras». Am Beispiel Hannover zeigen Daniel Bouhs und Andrej Reisin im Medienmagazin «Zapp», wie eine Verquickung von Medien und Polizei ein «Ultra»-feindliches Klima Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Journalistisches Schreiben – Ausbildung für Quereinsteiger

Journalistische Fähigkeiten sind in Medien und Kommunikationsabteilungen stark gefragt. Der Bildungsgang «Journalismus» vermittelt Ihnen sämtliche Arbeitsschritte von der Idee über die Recherche bis zum fertigen Text, sowohl traditionell wie online. Der Bildungsgang startet am 9. Mai ’19 und dauert 2 Semester (172 Lektionen). Nächster Informationsanlass: 17. April 2019, 18.00 Uhr.

Leichtathletik als «Gegenwelt» zum Fussball

Geht es nach den Quoten, liegt König Fussball noch knapp vorn. Die Differenz beträgt nur 260’000 TV-Zuschauer auf 10 Millionen total. So schauten am Sonntag je mehr als 5 Millionen Menschen in Deutschland den Supercup zwischen Bayern und Frankfurt, wie auch die Leichtathletik-EM in Berlin. Solche Werte könnten auch daher rühren, dass der Fussball an Attraktivität verliert, während die Leichtathletik gewinnt: «Und es gelang den Veranstaltern [der Leichtathletik-EM], nicht nur ein kräftiges Lebenszeichen auszusenden, sondern den Anlass auch ein Stück weit als Gegenwelt zur von A bis Z durchprofessionalisierten Fussball-WM zu inszenieren, die vor einem Monat die ganze Welt in Atem hielt», schreibt Remo Geisser in der NZZ.

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Medienkampagne gegen Mesut Özil

Philipp Köster, Gründer und Chefredaktor des Fussballmagazins «11 Freunde», zeichnet den Verlauf der Medienkampagne nach, die den deutschen Nationalspieler Mesut Özil vom «Integrationsmaskottchen» zum Buhmann und Hauptverursacher für das vorzeitige deutsche Ausscheiden an der laufenden Fussball-WM machte. Wie tatsachenfern und ressentimentgeladen die Kritik an Özil ist, zeigen die Reaktionen auf seine Leistung im verlorenen letzten Gruppenspiel gegen Südkorea. Mit Blick auf seine Leistungsbilanz war Özil sogar einer der besten deutschen Spieler auf dem Platz. Aber das spielt keine Rolle mehr. Nach dem Auftritt mit dem türkischen Präsidenten Erdogan war Özil als Buhmann gesetzt. Dabei geht gerne vergessen, dass es noch nicht lange her ist, als der gleiche Özil als Beispiel einer gelungenen Integration gefeiert wurde. Die Kampagne verläuft nach dem bekannten Boulevard-Prinzip: Wer mit den Medien hoch fährt, fährt auch mit ihnen wieder runter.