DOSSIER mit 45 Beiträgen

Medienforschung

JOURNALISMUS

Die Lesetipps dieses Themenbereichs werden kuratiert von Nick Lüthi. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

 

So nutzt man in Deutschland das Internet

Der Blogger Dennis Horn hat sich durch die aktuelle Ausgabe der ARD/ZDF-Onlinestudie gelesen. Seit 20 Jahren bietet diese Untersuchung einen Zustandsbeschrieb der Internetnutzung in Deutschland. Die wichtigsten Erkenntnisse was die Online-Mediennnutzung angeht: Streaming boomt, sowohl bei Video als auch Audio. Podcasts dagegen sind weiter ein Nischenphänomen, wie auch Twitter. Die beliebteste Social-Media-Plattform ist in Deutschland Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Warum Nachrichtenfaktoren alles und nichts erklären

Mit dem Verweis auf Nachrichtenfaktoren wie Prominenz, Neuigkeit, Nähe oder Konflikt lässt sich erklären, warum Medien berichten, worüber sie berichten. Michael Meyen, Professor der Kommunikationswissenschaft in München hält dieses Modell für untauglich und überholt. «Nachrichtenfaktoren produziert heute jede Dorf-Agentur auf Bestellung», schreibt Meyen im Blog «Medienrealität». Er richtet stattdessen den Fokus auf die Konstrukteure der Medienrealität und nicht mehr auf die Ereignisse. Dieser Ansatz erlaube es, zu fragen, «ob das, was die Medien liefern, tatsächlich das ist, was wir von ihnen erwarten und wofür wir sie zum Teil teuer bezahlen.»

VJ-Workshop: 6. – 8. Juni 2018:

Für alle, die alleine mit der Kamera unterwegs sind, um Bild und Ton einzufangen, können in diesem Workshop vom Know-how und der 20jährigen Erfahrung vom Top-Profi Ben Leoni profitieren. Bessere Resultate und weniger Stress garantiert.

Wenn deutsche Parteien auf Facebook Medien zum Thema machen

Ohne die Inhalte professioneller Medienorganisationen wäre auf Social Media nur halb so viel los. Redaktionelle Beiträge werden munter gelikt, geteilt und kommentiert und manchmal auch manipuliert. Eine Studie des Forschungsinstituts Öffentlichkeit und Gesellschaft der Uni Zürich ging der Frage nach, wie deutsche Parteien im Bundestagswahlkampf auf Facebook traditionelle Medien zum Thema machten. Auffällig: Bei den Postings der AfD spielten Medieninhalte in fast der hälfte der Fälle eine Rolle. Bei den anderen Parteien liegen die Werte wesentlich tiefer. Ein grosser Unterschied zeigt sich auch in der Art und Weise, wie die Parteien den Medien begegnen. Während die traditionellen Parteien die Medien als Kanäle betrachten, die als Multiplikatoren für die Verbreitung ihrer Botschaften dienen, macht die AfD die Inhalte der Medien in ihren Facebook-Postings zum Thema. Ihre Strategie, gemäss des Autoren-Trios: «Populisten skandalisieren die etablierten Medien und nutzen diese gleichzeitig als Vehikel, wenn deren Berichterstattung die populistische Weltsicht stützt.»

Die globale Reichweite von Schweizer Medien auf Twitter

Aus der persönlichen Mediennutzung könnte leicht der Eindruck entstehen, dass die Globalisierung der Medien ein Einbahnstrasse ist: Wir lesen in der Schweiz die New York Times, den Figaro oder die FAZ. Aber wer interessiert sich schon im Ausland für die Medien aus der Schweiz? Die grossen Marken schaffen den Sprung über die Landesgrenzen sehr wohl. Weiterlesen …

Ad Content

So digital und sozial kommuniziert die Schweizer Jugend

Whatsapp topp, Facebook flop: wenn Jugendliche in der Schweiz zum Smartphone greifen, was fast alle tun (98 Prozent der 15-24 Jährigen nutzen es täglich), dann kommunizieren sie am wahrscheinlichsten via Whatsapp (98 Prozent der 15-24 Jährigen nutzt die Plattform täglich). Facebook dagegegen verliert bei den Jungen an Popularität. Vor einem Jahr nutzten noch 70 Prozent Weiterlesen …

Neue Radionutzungsforschung ab 2018

Nach insgesamt vierjähriger Vorbereitungszeit und einem erfolgreichen, rund halbjährigen Test- und Parallelbetrieb startet per 1. Januar 2018 die neue Radionutzungsforschung von Mediapulse. Die neuen Währungsdaten zum ersten Semester 2018 werden erstmals Mitte Juli 2018 publiziert.