DOSSIER mit 35 Beiträgen

Community Management

SOCIAL MEDIA

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Zeitungsleser einbinden: das «Stadtgespräch» als Community

Mitten im grossen Umbauprozess der Tamedia-Tageszeitungen unternimmt das Berner Blatt «Der Bund» einen Schritt in die digitale Zukunft. Mit dem «Stadtgespräch», einer Plattform für Leser-Beiträge, wolle man mit dem Publikum stärker in den Dialog treten. Denn nur «schlechte Journalisten glauben, immer schon alles zu wissen». Ähnlich wie das bereits die NZZ macht, will auch die Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Sie kennt die Stärken und Schwächen von Wikipedia

Katherine Maher arbeitet seit 2016 als Geschäftsführerin von Wikimedia in San Francisco. Die Stiftung ist verantwortlich für den Betrieb der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Im Gespräch mit Tamedia-Redaktor Mathias Born bietet Maher einen Einblick in die aktuelle Befindlichkeit des digitalen Mitmach-Lexikons. Eine ihrer grössten Sorgen betrifft die Struktur der Autorengemeinschaft: «Die meisten Artikel über Afrika oder die arabische Welt wurden von Europäern verfasst. Und nur 18 Prozent der biografischen Artikel beschreiben Frauen. Gründe dafür sind, dass es in der Gemeinschaft viel mehr Europäer als Afrikaner und viel mehr Autoren als Autorinnen gibt. Es ist äusserst wichtig, dass alle Gruppen gut vertreten sind: Wir brauchen Männer wie Frauen, Menschen aus allen Regionen und Religionen, Intellektuelle wie Arbeiter.»

Wikipedia: Wie der Wissensschwarm diskutiert

Das Onlinelexikon Wikipedia strebt nach dem vollständigen, universellen Wissen der Menschheit. Am Treffen der deutschsprachigen Community in St. Gallen wurde auch sichtbar, in welche Widersprüche ein solches Projekt gerät.

Gesamtberatung oder Abwicklung von Teilbereichen

Wir planen und disponieren alle Mediagattungen für Sie: Print und natürlich auch Online, OoH, Elektronische Medien, … Annex ist Ihr neutraler Werbevermittler für Media-Planung, Media-Dispo & -Administration, Kontrolle und Verrechnung (zu Originaltarifen).

«Die Scheu vor dem Angegriffenwerden»

Die Community-Redaktion der NZZ versucht – nicht zum ersten Mal – herauszufinden, «warum sich Frauen online viel seltener in Debatten einmischen als Männer». Die Gründe dafür seien vielfältig, schreibt Corinne Plaga. Doch in einem Punkt sind sich viele Frauen einig: Ein Grossteil der befragen NZZ-Leserinnen sehen sich ungerechtfertigten Angriffen – als Frauen – ausgesetzt. «Es ist leider schon so, dass man als Frau in den Diskussionen teilweise mit abschätzig belustigenden und für Frauen geringschätzigen Kommentaren rechnen muss; dies hat mich auch schon arg gestresst», schreibt eine Userin. Was die NZZ unternehmen könnte, um das zu ändern, bleibt einigermassen diffus. Eigentlich ist nur klar, dass – noch – nichts klar ist: «Aus der Debatte über weibliche Kommentatoren ergeben sich für uns als Social-Media-Team viele Fragen.»

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