DOSSIER mit 96 Beiträgen

Neue Zürcher Zeitung

NZZ in Deutschland: Applaus von rechts

Die Neue Zürcher Zeitung hat in Deutschland Fuss gefasst. Zwar wurde das Weltblatt aus der Schweiz im nördlichen Nachbarland schon immer gelesen und geschätzt, aber jetzt betrachten Redaktion und Verlag die Präsenz in Deutschland auch als strategische Investition. Sprich: Allein gelesen zu werden, reicht nicht mehr. Auch geschäftlich soll die forcierte Auslandexpansion mit einem eigenständigen Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

NZZ-Personalpolitik: Schreibverbot für Redaktorin

Es ist quasi die Höchststrafe: als Journalistin nicht mehr schreiben dürfen. Bei der Neuen Zürcher Zeitung NZZ hat Gerichtsreporterin Brigitte Hürlimann für ihre letzten Arbeitswochen einen Maulkorb umgehängt erhalten, wie Edith Hollenstein auf persoenlich.com berichtet. Damit dürfte Chefredaktor Eric Gujer auf die pointierten Äusserungen Hürlimanns reagiert haben. In der WOZ sprach sie unter anderem von Weiterlesen …

Sprachvergifterin NZZ

Was ist nur bei der NZZ los? Konkret: Im Feuilleton. Jetzt hat es anscheinend auch die Sprache (genauer: das Denken) erwischt. Man versuche, den Beitrag von Feuilleton-Chef René Scheu in der Ausgabe von gestern zu lesen. Ich sage: „versuche“, denn der Beitrag ist weithin kaum verständlich und dort, wo er verständlich ist, als NZZ-Artikel beängstigend.

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Die NZZ auf Abwegen?

In der Wochenzeitung WOZ analsysiert Kaspar Surber die aktuelle Befindlichkeit der NZZ. Unter Chefredaktor Eric Gujer verlassen auffällig viele, teils namhafte und langjährige, Autorinnen und Autoren des Blatt. Die meisten Abgänge und Kündigungen sind eine mehr oder weniger direkte Folge der politischen Kursänderung unter der neuen publizistischen Leitung; Surber sieht eine «ideologische Verengung», im Inland Weiterlesen …