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In dieser Führungsfunktion sind Sie für den erweiterten Aufbau und die Leitung des Videojournalisten-Teams verantwortlich. In engem Austausch mit der Programmleitung entwickeln Sie die crossmediale Video-Strategie und stellen eine erfolgreiche Umsetzung sicher. Sie konzipieren, drehen und schneiden mit Ihrem Team zielgruppengenaue sowie plattformgerechte Sport-Beiträge für TV, Online, Facebook, YouTube und…

ARD und ZDF haben keine Chance gegen die AfD

Es war ein ungleiches Rededuell, aber die Chefredaktoren von ARD und ZDF haben sich darauf eingelassen. Sie traten vier Exponenten der AfD gegenüber – vor einem AfD-Publikum. Jan Sternberg vom RedaktionsNetzwerk Deutschland kommentiert denn auch gleich zu Beginn seines Berichts über die Veranstaltung: «Die Diskussion über ‹Medien und Meinung› hatte noch gar nicht begonnen, da stand die AfD schon als Sieger fest.» Die Diskussion verlief denn auch nicht anders als mit dieser Konstellation zu erwarten war: Kai Gniffke (ARD) und Peter Frey (ZDF) hatten einen schweren stand und befanden sich eigentlich permanent in der Defensive. Es gibt auch Stimmen, die es keine gute Idee finden, mit einer Partei den Dialog zu suchen, die mehrfach ihre Verachtung für die Medien im Allgemeinen und die Öffentlich-rechtlichen im Speziellen dokumentiert haben. «Sie werden noch mit dem Erschiessungskommando über das Kaliber der Munition diskutieren wollen», kommentierte der Autor Marcus Hammerschmidt den Entscheid Gniffkes und Freys, mit den Rechten zu reden.

«Hitler light» in der FAZ

In der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» durfte jüngst der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland in einem Gastbeitrag erklären, warum Populismus eine gute Sache sei. Damit könnten sich die «einfachen Menschen» gegen eine heimatlose, weltweit agierende Elite stemmen. So weit so bekannt. Bei einer genaueren Lektüre des Aufsatzes konnte man allerdings feststellen, dass Gaulands Text passagenweise Parallelen zu einer Rede Adolf Hitlers aufweist. Eine Einschätzung, die auch der Historiker Wolfgang Benz teilt. Im Berliner Tagesspiegel schreibt der ehemalige Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, es handele sich zwar nicht um ein Plagiat: «Doch Gaulands Text ist ganz offensichtlich eng an den Hitlers angeschmiegt. Es handelt sich um eine Paraphrase, die so wirkt, als habe sich der AfD-Chef den Redetext des Führers von 1933 auf den Schreibtisch gelegt, als er seinen Gastbeitrag für die FAZ schrieb.» Gauland selbst sagt, er kenne diese Rede nicht.

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«Hetzjagd» oder «Jagdszenen» in Chemnitz?

Gab es sie oder gab es sie nicht? Spätestens seit der Chefredaktor der Lokalzeitung «Freie Presse» aus Chemnitz berichtete, man habe «keine Hetzjagden beobachtet», tobt ein Streit darüber, ob es vonseiten der rechten Demonstranten zu solch gravierenden Übergriffen in Gruppen auf missliebige Personen gekommen sei in den letzten Tagen. Daraus versucht nun insbesondere die AfD politisches Kapital zu schlagen. Etwa, indem sie per parlamentarische Anfrage erfahren will, auf welche Fakten sich der Regierungssprecher in Berlin stellte, als er von «Hetzjagden» sprach; für die AfD ist klar, dass die Übergriffe nie stattgefunden haben. Die «Freie Presse» indes streitet die Vorgänge nicht ab, möchte sie aber als «Jagdszenen» angemessen beschrieben wissen.