DOSSIER mit 141 Beiträgen

Medienfreiheit

TECHNOLOGIE

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Details zum Anschlag auf Daphne Caruana Galizia

Seit dem Mord an der Bloggerin Daphne Caruana Galizia am 16. Oktober auf Malta haben Ermittler mit Hochdruck nach den Tätern gesucht. Am Montag gab Premierminister Joseph Muscat die Verhaftung von zehn Personen bekannt. Die italienische Zeitung La Republicca berichtet – in englischer Sprache – detailreich über die Aktionen der Ermittler. So waren neben den einheimischen Sicherheitsbehörden auch Europol und das US-amerikanische FBI involviert, sowie Teams der holländischen und finnischen Polizei. Offenbar befinden sich die unmittelbaren Täter, also jene Männer, die das Auto der Bloggerin mittels einer ferngesteuerten Bombe zur Explosion brachten, unter den Verhafteten. Welches die Hintermänner und Auftraggeber für den Anschlag sind, darüber herrscht bei den Ermittlern indes noch wenig Klarheit. Die Familie der Ermordeten zeigte sich derweil irritiert ob der Tatsache, dass zuerst die Medien informiert wurden über den Fahndungserfolg und nicht die Hinterbliebenen. Offenbar gehe es dem Premierminister in erster Linie um sein Image.

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Mediensprecher w/m 80–100%

Aufgaben: Aktive Medienarbeit im Rahmen der Tagesverantwortung – Beantwortung von Medienanfragen für TV, Radio und Print – Erstellung und Umsetzung von Kommunikationskonzepten – Erarbeitung von Sprachregelungen…

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Der Lügenpräsident und die Pressefreiheit

Weil ihm nicht passte, was er fragte, entzog US-Präsident Donald Trump dem CNN-Journalisten Jim Acosta «bis auf weiteres» die Akkreditierung für das Weisse Haus. Es ist dies ein einzigartiger und erstmaliger Vorgang und stellt eine neue Qualität dar im bereits stark belasteten Verhältnis zwischen Trump und den Medien. Als Begründung schob der Präsient nach, Acosta habe eine Praktikantin im Presseraum ungebührlich berührt. Acosta bezeichnete dies auf Twitter als Lüge: «This is a lie.» In Tat und Wahrheit hielt der Journalist nur sein Mikrofon fest, das ihm die junge Frau abnehmen wollte, damit er die Frage nicht fertig formulieren konnte.

«Arabischen Stimmen eine Plattform geben»

Der Berliner Tagesspiegel hat die letzte Kolumne des im saudischen Konsulat von Istanbul getöteten Journalisten Jamal Khashoggi übersetzt und so auch einer deutschsprachigen Leserschaft zugänglich gemacht. Sinnigerweise beschäftigte sich der Journalist in seinem Text für die «Washington Post» mit freien Medien in der arabischen Welt. Was es dort brauche, sie «eine moderne Version der alten transnationalen Medien, um Bürger über globale Ereignisse zu informieren. Noch wichtiger ist es, arabischen Stimmen eine Plattform zu geben. Ein internationales Forum, das unabhängig ist von nationalistischen Regierungen, die über Propaganda Hass verbreiten, würde die normalen Menschen in der arabischen Welt befähigen, sich mit den strukturellen Problemen ihrer Gesellschaften auseinanderzusetzen.»