DOSSIER mit 78 Beiträgen

Facebook

Facebook als wankelmütiger Geldonkel

Der Vorgang zeigt exemplarisch, was es für Medien heisst, sich auf vermeintlich lukrative Deals mit Facebook einzulassen. Wenn das Unternehmen seine Strategie ändert, dann fliesst auch kein Geld mehr. So geschieht das nun zahlreichen Verlagen, die sich bisher ihr Video-Engagement auf Facebook haben versilbern lassen. Damit ist nun frühzeitig Schluss, die Partnerschaft wird nicht verlängert. Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Will Facebook in China Fuss fassen, ist zu viel Journalismus nur hinderlich

Der Medienmanager Wolfang Blau (Condé Nast) erklärt den Schritt von Facebook, Medieninhalte im Newsfeed zurückzustufen, unter anderem mit der erklärten Absicht Mark Zuckerbergs in China Fuss fassen zu wollen. Zu viel Journalismus sei für diesen Schritt nur hinderlich. Blau erinnert zudem daran, dass der Newsfeed ursprünglich gar nicht für die Verbreitung journalistischer Inhalte gedacht war, wie er bis heute im grossen Stil genutzt wird – nota bene lange Zeit von Facebook gefördert, weil kommerziell interessant. Trotz der angekündigten Massnahmen zum Nachteil der Medien, so Blau weiter, würden diese auch in Zukunft Facebook als einen von vielen Wegen zur Distribution der Inhalte nutzen.

Facebook setzt stärker auf Freunde als auf Medien

Facebook-Chef Mark Zuckerberg findet, es laufe zu wenig auf seiner Plattform, die Nutzer verhielten sich zu passiv. Das will er ändern. Denn Aktivität ist gut fürs Geschäft. Eine der Massnahmen betrifft Medien, die Artikel und Videos auf Facebook teilen. Da solche Inhalte passiv genutzt werden, sollen sie aus dem Newsfeed verbannt werden – es sie denn, sie werden von Freunden oder Verwandten geteilt. Facebook will seine Nutzer zu einem aktiveren Verhalten animieren. Martin Giesler vom Social Media Watchblog sieht in den angekündigten Massnahmen durchaus auch Chancen für die Medien: «Zwar wird es kurzfristig zu einigen Einschnitten kommen, gerade mit Blick auf den Traffic, mittelfristig aber könnte das News Feed Update journalistischen Anbietern durchaus helfen. Wenn künftig nicht auf Klick und Like optimiert wird, sondern darauf, sich eine loyale Community aufzubauen, dann wäre viel gewonnen.»

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Dreikampf zwischen Facebook, Linkedin und Xing

Facebook nähert sich Linkedin an und bietet die Möglichkeit, eine berufliche Laufbahn im Profil festzuhalten. Schon früher unternahm das Karrierenetzwerk Linkedin Schritte in Richtung Social Network. Xing, das auch längst schon mehr bietet als nur rein karrierebezogene Funktionen, versucht derweil mit der lokalen Verankerung zu punkten und konzentriert sich auf den deutschsprachigen Raum. Ob es Weiterlesen …