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SDA: gegründet ohne Gewinnstreben

Die Schweizerische Depeschenagentur, deren Redaktion wegen einer anstehenden Massenentlassung seit drei Tagen im Streik steht, blickt auf eine lange Geschichte zurück: 1894 gründeten Schweizer Zeitungen die SDA, weil sie nach einer Alternative zu den kostspieligen Verträgen mit ausländischen Agenturen suchten. «Die Gründungsmitglieder verzichteten ausdrücklich darauf, mit der Agentur Gewinne zu erzielen. Allfällige Überschüsse sollten vor allem in den Ausbau des Nachrichtendienstes fliessen», schreibt Martin Stohler in einem kurzen historischen Abriss zur SDA in der Tageswoche. Genau dieses Prinzip wird heute in Frage gestellt. Der aktuelle CEO sieht die Aufgabe der Agentur darin, Gewinne zu machen.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

SDA: Ist nach dem Streik vor dem Streik?

Für «Repulik»-Autor Simon Schmid ist der Streik der SDA-Belegschaft «gescheitert». In diesen Schluss mündet sein detailliertes Protokoll eines ereignisreichen Arbeitskampfs bei der nationalen Nachrichtenagentur. Ein Teil des betroffenen Personals reagierte umgehend und wies die Sichtweise von Schmid zurück: «Mit Verlaub, liebe ‘Republik’: Es ist noch nicht zu Ende. Bringt die Schlichtung nichts, können wir erneut streiken.»

SDA: Geregelter Betrieb in Gefahr

Als Sparmassnahme entliess die Nachrichtenagentur SDA altgediente Journalisten, andere mussten ihr Pensum reduzieren. Jetzt bedrohen freiwillige Kündigungen das Funktionieren der demoralisierten Redaktion. Die SDA-Spitze bietet deshalb bereits entlassenen Journalisten neue Arbeitsverträge an – aber nur auf Zeit.

Infoanlässe am 4. Juli 2019

Bilden Sie sich an der HTW Chur weiter! Besuchen Sie am Donnerstag, 4. Juli 2019, einen Infoanlass zum EMBA – New Business Development, zum EMBA – Smart Marketing oder zum CAS Digital Communication Excellence.

SDA-Protest: «Es drohen personelle Engpässe»

Erste Auflösungserscheinungen bei der Schweizerischen Depeschenagentur (SDA): Zusätzlich zum geplanten Abbau von 36 Vollzeitstellen verlassen immer mehr Mitarbeitende auch «freiwillig» die Nachrichtenagentur. Die Redaktion befürchtet, dass es schon bald zu personellen Engpässen kommt.

Bei der sda droht ein neuer Streik

Setzt die Führung der sda die Kündigungen nicht aus, drohen erneut Kampfmassnahmen. Im Talk vom 26. Februar 2018 äussert sich Verwaltungsrat Matthias Hagemann dazu. – Als Reaktion darauf und auf eine Interview von Hagemann mit watson.ch, hat die SDA-Redaktion die Aussagen des Verwaltungsratsmitglieds einem Faktencheck unterzogen.

Eine kurze Geschichte der SDA

Wer den Überblick verloren hat, worum es beim aktuellen Arbeitskampf bei der Nachrichtenagentur SDA geht, erhält im aktuellen «Medientalk» von Radio SRF ein kompaktes Update. Autor Salvador Atasoy holt weit in der Vergangenheit aus, um dann ausführlich auf die aktuelle Befindlichkeit der Agentur zu sprechen kommen. Dabei geht es nicht nur um den anhaltenden Konflikt zwischen Redaktion und Verwaltunsrat um die vorgesehene Massenentlassung, sondern auch um die beschlossene und anstehende Fusion mit der Bildagentur Keystone und die medienpolitischen Implikationen des neuen Unternehmens.

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SDA-Chef mit Langfristvertrag

Der Arbeitsvertrag des CEOs Markus Schwab gibt in der Nachrichtenagentur zu reden. Er soll sich auf Jahre abgesichert haben.