DOSSIER mit 23 Beiträgen

Öffentlicher Rundfunk

MEDIEN

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ARD und ZDF haben keine Chance gegen die AfD

Es war ein ungleiches Rededuell, aber die Chefredaktoren von ARD und ZDF haben sich darauf eingelassen. Sie traten vier Exponenten der AfD gegenüber – vor einem AfD-Publikum. Jan Sternberg vom RedaktionsNetzwerk Deutschland kommentiert denn auch gleich zu Beginn seines Berichts über die Veranstaltung: «Die Diskussion über ‹Medien und Meinung› hatte noch gar nicht begonnen, da stand die AfD schon als Sieger fest.» Die Diskussion verlief denn auch nicht anders als mit dieser Konstellation zu erwarten war: Kai Gniffke (ARD) und Peter Frey (ZDF) hatten einen schweren stand und befanden sich eigentlich permanent in der Defensive. Es gibt auch Stimmen, die es keine gute Idee finden, mit einer Partei den Dialog zu suchen, die mehrfach ihre Verachtung für die Medien im Allgemeinen und die Öffentlich-rechtlichen im Speziellen dokumentiert haben. «Sie werden noch mit dem Erschiessungskommando über das Kaliber der Munition diskutieren wollen», kommentierte der Autor Marcus Hammerschmidt den Entscheid Gniffkes und Freys, mit den Rechten zu reden.

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«Öffentlich-rechtliche Talkshows sind Werbeträger für die AfD»

Talkshows seien ungeeignet dafür, komplexe politische Prozesse abzubilden, sagte der Medienwissenschaftler Lutz Hachmeister im Dlf. Ihr fast tägliches „Ritual der Politiksimulation“ sei ermüdend und ähnele Scripted Reality. Durch ihre Inszenierung und Taktung spielten Talkshows außerdem der AfD in die Hände.

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