DOSSIER mit 64 Beiträgen

Mediengeschichte

MEDIEN

Die Lesetipps dieses Themenbereich werden kuratiert von Nick Lüthi. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Pssst: Es steht was bevor!

Alles neu macht der 1. Juli! Denn der bringt uns nicht nur einen anderen Namen, sondern auch ein neues Gewand. Rot? Blau? Grün? A&F? Es bleibt spannend! Lernen Sie als Erstes die neue A&F kennen – mit unserem Newsletter.

Das Internet von gestern und das Mediengesetz von morgen

Was hat der erfolglose Bildschirmtext aus den 1980er-Jahren, in der Schweiz bekannt als Videotex, mit dem neuen Mediengesetz zu tun? Mehr als man meint. Der Internet-Vorläufer sorgte für einen Verfassungsartikel, der heute die Grundlage bietet für eine mögliche finanzielle Unterstützung von Online-Medien. In der überhohen, mit unzähligen Exponaten vollgestopften Glasvitrine fällt das Gerät nicht speziell Weiterlesen …

Massenexekution auf Papier

1950 tobt der Koreakrieg. Als das kommunistische China in die Kampfhandlungen eingreift, rechnet die Schweizer Illustrierte «Sie und Er» vor, wie lange es dauern würde, um das 450-Millionen-Volk zu erschiessen. Die Empörung ist riesig – ein Blick zurück.

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Der Postdirektor und die verbotene Pornografie

Vor einem Monat hat «Republik»-Redaktor Elia Blülle im «Spiegel»-Archiv ein Fundstück zu einer pikanten Episode der jüngeren Medien- und Technikgeschichte der Schweiz ausgegraben. Nun hat er die Hintergründe dazu aufgeschrieben. Es geht um den sogenannten Telekiosk 156, ein Angebot der schweizerischen Post. Über kostenpflichtige Telefonnummern konnte man ab 1991 Fahrpläne oder Horoskope abrufen. Alsbald entdeckten auch Anbieter von Telefonsex diese Dienstleistung. Und das sollte dem damaligen PTT-Direktor Felix Rosenberg zum Verhängnis werden. 1993 verurteilte ihn ein Gericht zu einer Geldstrafe von 20’000 Franken und zwei Monaten bedingter Haftstrafe wegen Beihilfe zur Pornografie. Zwei Jahre später bestätigte das Bundesgericht das Urteil in seinen Grundzügen.