DOSSIER mit 70 Beiträgen

Lokaljournalismus

Lokaljournalismus als kollektive gesellschaftliche Aufgabe

Wie kann eine Gesellschaft dafür sorgen, dass der Lokaljournalismus auch künftig die ihm zugedachte Informations- und Kontrollfunktion ausüben kann für eine funktionierende Demokratie? Die Antwort liefert Lorenz Matzat mit dem Schlussatz seines Artikels: «Auf den freien Markt sollte sie sich nicht verlassen.» Aber worauf denn sonst? Eine einfache Antwort gibt es nicht. Denn alle (Finanzierungs)modelle, egal ob Stiftungesmillionen, Google-Gelder oder öffentlich-rechtliche Mittel, haben klare Grenzen und Nachteile. Einen Anfang machen müsse die Gesellschaft selbst und den Lokaljournalismus «als kollektive Aufgabe verstehen». Das ist sicher richtig, aber nicht einfach, zumal das Image des Lokaljournalismus nicht das beste ist.

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Wenn Riesenfische aus dem Po gezogen werden, kann das oft qualvoll lustig sein. Jörg Homering-Elsner kennt das. Der Betreiber der Facebook-Seite „Perlen des Lokaljournalismus“ im Interview.

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Der Lokaljournalismus gilt als eine der härtesten Disziplinen. Doch die Wertschätzung der Königsdisziplin lässt zu wünschen übrig. Gerne nutzen renommierte Titel Lokalmedien als Stichwortgeber und Steinbruch, ohne die Leistung der Ideenlieferanten zu würdigen. Eine Zeitung, drei Beispiele. Als der Bieler Lokalredaktor Joel Weibel am letzten Sonntag die Presse durchblättert, blieb er bei einem Artikel im Weiterlesen …