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Film

MEDIEN

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Ein Land streamt

An den Solothurner Filmtagen wird die erste Online-Edition für Schweizer Filmklassiker präsentiert. Auch der Bund geht in die Offensive und plant eine nationale Streaming-Plattform.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Kino, intravenös verabreicht

Vorsprung durch Technik? Am Donnerstag öffnet ein neues Multiplexkino in Muri Bern. Der «Bund» hat sich der aktuellsten Überwältigungsmechanik vorab schon einmal ausgesetzt.

Steven Spielberg: «Die Journalisten sind die Helden in dieser Geschichte.»

Mit seinem neuen Spielfilm über Katharine Graham und ihren Entscheid als Verlegerin der «Washington Post» 1971 die sogenannten Pentagon Papers zum US-Krieg in Vietnam zu veröffentlichen, will Regisseur Steven Spielberg auch für die gesellschaftliche Bedeutung des Journalismus werben: «Ich hoffe natürlich, dass der Film den Leuten ins Bewusstsein ruft, was es für einen Effort braucht, die Wahrheit zu finden und zu drucken», sagt er dazu im Gespräch mit Marlène von Arx in der Aargauer Zeitung.

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Die willigen Helfer aus Hollywood

Dass Militär und Geheimdienste in Hollywood mitmischen, ist zwar nicht neu, aber neu veröffentlichte Dokumente zeigen das erschreckende Ausmass des Regierungseinflusses auf die Filmindustrie. Da werden Drehbücher umgeschrieben oder verhindert, dass zu kritische Filme überhaupt erst erscheinen.

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Es ist nur Netflix, verflixt!

In Frankreich wird das Kino besonders streng gegen Internetanbieter geschützt: Erst drei Jahre nach dem Kinostart darf ein Film auf einer Streaming-Plattform gezeigt werden. Darum sind Netflix-Filme ab dem kommenden Jahr an den Filmfestspielen von Cannes nicht mehr willkommen. Absurd.

Netflix nächstes Jahr in Cannes nicht mehr willkommen

Vom kommenden Jahr an sollen im Wettbewerb des wichtigsten Filmfestivals der Welt keine Filme mehr laufen, für die ausschlieslich eine Verwertung im Netz vorgesehen ist. Netflix, das in diesem Jahr mit zwei Filmen in Cannes vertreten ist, hat das Nachsehen.