DOSSIER mit 15 Beiträgen

Geschäftsmodelle

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Streaming: Die Ungerechtigkeiten des Musikgeschäfts

Ob über die digitalen Musikstreaming-Dienste oder die Major-Labels: seit Jahren liegen die Umsätze im Milliardenbereich. Doch bei den Musiker*innen kommt das Geld meistens nicht an. «Tracks» von Arte trifft Künstler*innen und Vertreter*innen des Business‘, um der Ungerechtigkeit auf den Grund zu gehen und fragt nach Fluch und Segen der Musikpublikation in der heutigen Zeit.

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Geschäftsmodell Solo-Newsletter

Der Newsletter ist unter den digitalen Medien ein Urgestein und doch erfindet er sich immer wieder neu. Auch im Journalismus wird er gerne eingesetzt, beispielsweise als morgendliches News-Update. Nun setzen auch immer mehr einzelne Journalistinnen und Journalisten auf den Newsletter.

Mit einem Newsletter in die Unabhängigkeit

«Ich finde es galaktisch: die Idee, dass ich einmal komplett unabhängig publizistisch tätig bin und damit meinen Lebensunterhalt bestreiten könnte, hätte ich in den Tagen meines Volos nicht gedacht.» Der Journalist Martin Fehrensen (vormals Giesler) lebt vom «Social Media Watchblog» und dem dazugehörigen Newsletter, die er seit sechs Jahren mitherausgibt. Nach 500 Newsletter-Ausgaben des inzwischen kostenpflichtigen Angebots zählt das Blog 600 zahlende Abonnenten. Wie kommt man dahin? Fehrensen nennt vier Faktoren: Dem Publikum einen klar erkennbaren Nutzen bieten, mit regelmässigen Publikationszeiten als zuverlässiger Partner auftreten, dank inhaltlicher Fokussierung ein Expertenwissen anbieten können und unabhängig von Drittplattformen wie Facebook agieren.

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Einblick in des Bezahlverhalten im Netz

Frederik Fischer, Gründer und Chef der Kuratier- und Empfehlungsplattform piqd, hat seine Leser gefragt, warum sie für Journalismus im Netz (nicht) zahlen. Die Antworten sind nicht repräsentativ, geben aber einen Einblick in Überlegungen, wie sie viele von uns auch kennen. Die Motivation der Bezhalbereiten lasse sich so zusammenfassen: «Gehört sich halt so.» Und bei den Zahlverweigerern gibt es grob drei Gründe für ihr Verhalten: Kein Geld, kein Grund, keine Lust.