DOSSIER mit 23 Beiträgen

Bildjournalismus

Das Elend mit den Bildern

Fotos und vor allem Videos werden im hybriden Krieg zur Waffe, Bildmaterial wird gnadenlos gefälscht. Deshalb ist es für Journalist*innen wichtig, grundlegende Kenntnisse der Quellenanalyse und bildforensischer Methoden zu haben. Damit kann man zwar keine Kriegsverbrecher*innen überführen, aber es können durchaus erste Indizien auf Tatzeiten und Tatorte recherchiert werden.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Virale Bilder der Flüchtlingskrise

Warum stechen einige Fotos aus der sprichwörtlichen Flut an Bildern der Flüchtlingskrise heraus? Wie kommt es, dass sie die öffentliche Aufmerksamkeit in besonderem Maße fesseln? Die Antwort liegt zum Teil an den Bildern selbst, schreibt Petra Bernhardt von der Universität Wien.

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Das sagt die Fotografin über ihr Bild des toten Flüchtlingsjungen

Auf welcher Seite der Debatte man auch immer steht—das Bild hat sich bereits fest ins kollektive Gedächtnis der Europäer eingebrannt, es ist jetzt schon historisch. Gemacht hat es die Fotografin Nilüfer Demir für die türkische Agentur DHA. Wir haben mit ihr darüber gesprochen, wie das tragische Foto entstanden ist.

Manipulierte Fotos: World-Press-Jury siebt aus

Noch nie hat die Jury des renommierten Wettbewerbs World Press Photo so viele Bilder disqualifiziert wie in diesem Jahr: Für jede fünfte eingereichte Fotoarbeit aus dem Jahr 2014, die es in die vorletzte Runde schaffte, konnten nachträgliche Bildmanipulationen nachgewiesen werden.

Eman Mohammed ist die einzige Fotojournalistin in Gaza

«Du kannst vom Opfer zum Überlebenden werden. Dir sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst sogar selbst Geschichte schreiben, anstatt sie nur zu dokumentieren. Du kannst sein, wer du willst, solange du keinem anderen Menschen dieses Recht verwehrst.» Mit diesen Worten beendete die Fotografin Eman Mohammed ihre Rede bei der UN-Veranstaltung «Let’s Talk Peace» in Genf. Weiterlesen …

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