Autor

Nick Lüthi

Schweizer Jugendmedientage: SRG und Private spannen zusammen

Trotz aller Differenzen in der medienpolitischen Debatte spannen SRG und private Verlage immer wieder zusammen für konkrete Projekte. Aktuell etwa für die Schweizer Jugendmedientage, die im kommenden Januar erstmals stattfinden. Zur Förderung der Medienkompetenz haben Schweizer Radio und Fernsehen SRF, Tamedia, AZ Medien, Nachrichtenagentur SDA und Journalistenschule MAZ ein Angebot für Oberstufenschüler entwickelt. Die jungen Weiterlesen …

Lohnende Partnerschaft mit Facebook für «Libération»

Während immer mehr Verlage darauf verzichten, ihre Artikel direkt auf Facebook als sogenannte Instant Articles zu publizieren, lohnt sich das Vorgehen offenbar für die französische Tageszeitung «Libération». Inzwischen erzielt das Blatt mehr Werbeumsatz mit den Anzeigen auf den Instant Articles als mit jenen auf der eigenen mobilen Website. Der Digitalchef der Zeitung führt den kommerziellen Weiterlesen …

Medienwandel: Neue Begriffe oder neue Bedeutung?

Obwohl sich die Bewegtbildwelt rasant verändert, sprechen wir weiterhin von «Video» und TV. Ashley Rodriguez fragt darum in Quartz, ob sich diese Begriffe halten oder durch neue ersetzt werden. Vorderhand sieht es ganz danach aus, als ob wir auch neue Formate mit der alten Terminologie beschreiben. Allerdings gibt es auch neuere Wortschöpfungen, wie etwa «Podcast» Weiterlesen …

Verschlüsselung: So (un)sicher kommunizieren Medienschaffende

Eigentlich wissen es alle: der Inhalt einer E-Mail ist so vertraulich wie der Text auf einer Ansichtskarte – also überhaupt nicht. Trotzdem nutzen weiterhin nur wenige Journalistinnen und Journalisten verschlüsselte Kommunikation. Daniel Bouhs hält für den Deutschlandfunk darum fest: «Auch im Jahr vier nach Edward Snowdens Enthüllungen also: weiter Nachholbedarf bei verschlüsselter Kommunikation von und Weiterlesen …

«Tagblatt»-Strategie made in Cirih

Die Kommentare reichten von bedauernd bis hämisch: Die NZZ-Regionalmedien lagern ihr Korrektorat nach Bosnien aus. Es gibt aber Widerstand, sogar im eigenen Laden. Riskiert das «Tagblatt» seine sprachliche Glaubwürdigkeit? Der publizistische Leiter Pascal Hollenstein relativiert.

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Medienkritik: Rücktrittsforderungen von Fall zu Fall

Der grüne Nationalrat Jonas Fricker ist nach einer Relativierung des Judenmordes im Zweiten Weltkrieg zurückgetreten. Ein Schritt, den viele Medien begrüssten. Gleichzeitig sitzt im Parlament ein wegen Verstosses gegen die Antirassismus-Strafnorm erstinstanzlich verurteilter Nationalrat. Jean-Luc Addor (SVP) kommentierte wohlwollend ein Tötungsdelikt in einer Moschee. Rücktrittsforderungen aus den Medien sind keine bekannt. Für «Watson» analysiert Peter Weiterlesen …

Las Vegas: Google und Facebook als Fake-News-Schleudern

Nach dem Attentat von Las Vegas verbreiteten Google und Facebook an prominenter Stelle Falschmeldungen über Täter und Vermisste. Bei Google News etwa stand in den Top-Meldungen ein Beitrag mit einem falschen Täternamen aus dem Forum 4chan, das immer wieder Hetze und Verschwörungstheorien eine Plattform bietet. Auch auf Facebook stand Vergleichbares zu lesen. Google spielte das Weiterlesen …