Mehr Inklusion durch intelligente Algorithmen
Künstliche Intelligenz (KI) soll Wahrnehmungsverzerrungen reduzieren und Inklusion sowie Diversität nicht nur im Recruiting, sondern auch in der Personalentwicklung fördern.
Künstliche Intelligenz (KI) soll Wahrnehmungsverzerrungen reduzieren und Inklusion sowie Diversität nicht nur im Recruiting, sondern auch in der Personalentwicklung fördern.
Eine sexistische Betriebskultur, Lohnungleichheit, Frauen werden in Sitzungen zurechtgewiesen – es waren happige Vorwürfe, die im März publik wurden. 78 Frauen haben einen offenen Brief an die Tamedia-Chefredaktion geschrieben.
Das junge Schweizer Onlinemagazin «baba News» berichtet aus dem Inneren einer multikulturellen Community über Themen wie Migration, Rassismus und Identität. Via Crowdfunding sammelt die Redaktion nun Geld, um sich einen Lohn ausbezahlen zu können. Wir haben mit der Gründerin Albina Muhtari gesprochen.
In elf von zwölf untersuchten Ländern ist die Mehrheit der Spitzenpositionen im Journalismus mit Männern besetzt. Das zeigen Forschungsergebnisse des Reuters Institute. Eine Ausnahme bildet Südafrika. Dort sind mehr als 60 Prozent der redaktionellen Führungskräfte weiblich.
Inzwischen sind es 115: Tamedia-Frauen prangern Sexismus in ihren Redaktionen an. Aber auch andere Schweizer Verlage stehen in der Kritik.
Der Einbezug aller gesellschaftlichen Gruppen ist in der akademischen Welt zu einer Priorität geworden. Acht Beispiele zeigen ein Kaleidoskop möglicher Massnahmen.
Vielfältige Perspektiven können nur Wert schaffen, wenn sie auch beachtet und geschätzt werden, der Fachbegriff dafür lautet «Inclusion». Und die Techniken dafür müssen entwickelt werden. Steht die herrschende Kultur dagegen nicht infrage, kann Diversität auch destruktiv wirken.