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	<title>Migros | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 03 Sep 2022 06:51:00 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Askforce, Migros, Winnetou</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/03/askforce-migros-winnetou/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Büsser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2022 06:47:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Shitstorm]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
		<category><![CDATA[Askforce]]></category>
		<category><![CDATA[Winnetou]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Wenn eine Kult-Kolumne weiterlebt «Wir sind relativ abschaffungsresistent», sagt Marc Lettau. Tatsächlich werden seit knapp 22 Jahren in der Kolumne Askforce wöchentlich von einem Expert:innen-Team, zu dem Lettau seit Beginn gehört, grosse und kleine Fragen beantwortet. Fragen wie: «Die Initiative ‹Ehe für alle› ist angenommen worden. Müssen jetzt alle Ledigen und Entledigten <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/03/askforce-migros-winnetou/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-Good-Bad-Ugly-20220903b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-Good-Bad-Ugly-20220903b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="aligncenter size-full wp-image-99125" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-Good-Bad-Ugly-20220903b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-Good-Bad-Ugly-20220903b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-Good-Bad-Ugly-20220903b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-Good-Bad-Ugly-20220903b-768x257.jpg 768w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a></p>
<h3>The Good – Wenn eine Kult-Kolumne weiterlebt</h3>
<p>«Wir sind relativ abschaffungsresistent», sagt Marc Lettau. Tatsächlich werden seit knapp 22 Jahren in der <a href="https://askforce.ch/" rel="noopener" target="_blank">Kolumne Askforce</a> wöchentlich von einem Expert:innen-Team, zu dem Lettau seit Beginn gehört, grosse und kleine Fragen beantwortet. Fragen wie: «Die Initiative ‹Ehe für alle› ist angenommen worden. Müssen jetzt alle Ledigen und Entledigten heiraten?», «Kann man an einem Schleudersitz sägen?», «Wie kommt der Wurm in den Apfel?».</p>
<p>2000 erschien die erste Askforce-Kolumne im Berner «Bund», aber bereits 2005 wollte man die Rubrik einstellen, da sie «ihren Zenit überschritten» habe. Denkste. Die Antworten des Teams – mal etwas schnoddrig, oft verspielt, manchmal scharf an der Frage vorbei – blieben bei den «Bund»-Leser:innen beliebt. Sie fragten immer weiter.</p>
<p>Im Frühling 2021 entschied sich das Askforce-Team, sich «in die Unabhängigkeit zu entlassen», wie Lettau sagt. Denn die Fusion von «Bund» und «Berner Zeitung» stand bevor: «Wenn man zwei Titel zusammenführt, muss alles für beide taugen. Es war absehbar, dass gewisse Gefässe die Zusammenführung nicht überleben.»</p>
<p>Aber die Kolumne lebte weiter. Im Herbst 2021 erschien das Buch <a href="https://www.staempflishop.com/detail/ISBN-9783727260896/Askforce---Fachinstanz-f%FCr-alles" rel="noopener" target="_blank">«Askforce – Fachinstanz für alles»</a>. Und im Januar 2022 nahm die Askforce ihre Dienstleistung online wieder auf.</p>
<p>Ab dem 12. September bis Ende Jahr gastiert sie nun zusätzlich bei der Berner «Hauptstadt». Vorübergehend kommt also zusammen, was irgendwie zusammengehört: Hauptstadt und die unabhängige Askforce-Kolumne sind beide als Ergebnis der «Bund»-BZ-Fusion entstanden. Also Spin-offs, quasi.<br />
</p>
<h3>The Bad – Wenn die Migros lockt</h3>
<p>«Die Migros hat’s» ist zwar ein alter Werbespruch aus den 1980er Jahren. Doch die Migros hat’s – immer noch drauf. Da verschickt sie eine Einladung zu einer Pressekonferenz, und schon springen reihenweise Medien brav übers Stöckchen.</p>
<p>Gut, das «Leckerli» für die Veranstaltung riecht auch verlockend: In der Einladung steht nämlich, Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen werde am 6. September «die grösste Produktinnovation in der Unternehmensgeschichte» vorstellen.</p>
<p>Man kann abwarten, bis Zumbrunnen seine Innovation präsentiert. Oder schon mal ankündigen, dass die Migros etwas angekündigt hat. Oder die Ankündigung ankündigen und gleichzeitig über die Innovation spekulieren. Die CH-Media-Redaktion zum Beispiel fand Hinweise auf ein <a href="https://www.watson.ch/wirtschaft/migros/562840616-migros-kuendigt-die-groesste-innovation-der-unternehmensgeschichte-an" rel="noopener" target="_blank">neues Kaffeesystem</a>, «20 Minuten», «Blick» und andere zogen nach, während die «Handelszeitung» etwa Solarpanels ins Spiel brachte. Und gleich noch ihre Abonnent:innen abstimmen liess: «Was soll Migros als ‹grösste Produktinnovation›» ihrer Geschichte bringen»?</p>
<p>Migros. Migros. Migros. Ein schöner PR-Coup. Er wird zwar nicht ganz so gross wie die Abstimmung über den Alkoholverkauf im Frühsommer. Sie hat laut Watson so viele Medienbeiträge generiert, dass diese, hätte man sie «bei Watson als bezahlte Promo-Beiträge eingekauft», knapp 24 Millionen Franken gekostet hätten.</p>
<p>Mit dieser Ersparnis im PR-Budget kann man sich eine grosse Innovation leisten. Und bis zu deren Bekanntgabe wird weiter spekuliert. «Schliesslich will jedes Medium und jede Journalistin den allfälligen Innovationscoup möglichst vor Zumbrunnen verbreiten», so die Handelszeitung.</p>
<p>Das ist doch Journalismus: Rausfinden, was schon feststeht und in Kürze bekanntgegeben wird – aber zuerst.</p>
<p>Die Migros freut’s.</p>
<h3>The Ugly – Wenn Medien einen Shitstorm lostreten</h3>

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<p><a href="https://www.dieostschweiz.ch/artikel/rettet-winnetou-buch-schweizch-lanciert-aktion-fuer-die-werke-von-karl-may-3ObLrwo" rel="noopener" target="_blank">«Rettet Winnetou»</a>, flehte die «Ostschweiz». Darum verkauft buch-schweiz.ch, das wie das Online-Magazin zur Ostschweizer Medien AG gehört, die Winnetou-Reihe mit Rabatt: «Jede Bestellung der Bücher von Karl May setzt ein Zeichen gegen Selbstzensur und ausufernden Aktivismus im Namen des Zeitgeists.» Clevere Verkaufsstrategie.</p>
<p>Auch viele andere Schweizer Medien haben sich für Winnetou ins Zeug gelegt. Führend dabei war der «Blick», mit einer Reihe von Artikeln, oft unter dem Stichwort <a href="https://www.blick.ch/ausland/kinderbuecher-filme-musik-comedy-hier-hat-die-cancel-culture-bereits-zugeschlagen-id17819381.html" rel="noopener" target="_blank">«Woke-Wahnsinn»</a> und mitsamt <a href="https://www.blick.ch/meinung/thema-der-woche/blickpunkt-ueber-winnetou-rasta-locken-und-co-der-woke-wahnsinn-schadet-dem-kampf-gegen-echte-diskriminierung-id17824196.html" rel="noopener" target="_blank">Video-Kommentar des Chefredaktors</a>.</p>
<p>Grund für die Aufregung: Der Ravensburger-Verlag hatte zwei Begleitbücher zum Kinderfilm «Der junge Häuptling Winnetou» angekündigt, sich dann aber nach Kritik entschieden, sie doch nicht herauszubringen.</p>
<p>Der eigentliche Grund aber war die deutsche «Bild»-Zeitung. Das zeigt eine interessante <a href="https://scompler.com/winnetou/" rel="noopener" target="_blank">Datenanalyse</a> des Content-Marketing-Spezialisten Scompler. Weder die Lancierung des Films noch die Ankündigung der Bücher hat laut den Daten im Netz zu grosser Aufregung geführt – kein Shitstorm also. Relativ ruhig blieb es vorerst auch, als der Verlag den Rückzug bekanntgab. Erst als «Bild» das Thema aufnahm, es intensivst bewirtschaftete und unter anderem behauptete, die ARD habe die Winnetou-Filme aus dem Programm genommen – obwohl diese bereits seit 2020 keine Lizenz mehr dafür hat, weil die Rechte beim ZDF liegen – wurde es laut, hitzig, shitstormig.</p>
<p>Die Ausläufer trafen auch in der Schweiz ein. Und der gedruckte «Blick» titelte «SRF und ARD gehen vor militanter Minderheit in die Knie». Dabei hat SRF die Filme ebenfalls seit Jahren nicht mehr lizenziert.</p>
<p>Die Filme wurden übrigens letztmals am Karsamstag 2018 ab 13.05 Uhr auf SRF gespielt. Kein Sendeplatz, auf den Blockbuster gezeigt werden. Soviel zur Nachfrage nach Winnetou.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/03/askforce-migros-winnetou/">Askforce, Migros, Winnetou</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Echo der Zeit, Tamedia, Migros</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/12/echo-der-zeit-tamedia-migros/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2022/03/12/echo-der-zeit-tamedia-migros/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2022 08:14:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – So hat Radio Zukunft Erstmals seit das Schweizer Radio das «Echo der Zeit» auch als digitale Datei bereitstellt, wurde an einem Tag der «Echo»-Podcast-Feed mehr als 100&#8217;000 Mal genutzt. Die Streams auf der eigenen Website und via Spotify sind da nicht mitgezählt. Überhaupt nahm die digitale Nutzung der Informationssendungen von «Radio SRF» <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/12/echo-der-zeit-tamedia-migros/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/12/echo-der-zeit-tamedia-migros/">Echo der Zeit, Tamedia, Migros</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220312d.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220312d-300x101.jpg" alt="" width="300" height="101" class="alignnone size-medium wp-image-95516" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220312d-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220312d-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220312d-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220312d.jpg 1456w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>The Good – So hat Radio Zukunft</h3>
<p>Erstmals seit das Schweizer Radio das «Echo der Zeit» auch als digitale Datei bereitstellt, wurde an einem Tag der «Echo»-Podcast-Feed mehr als 100&#8217;000 Mal genutzt. Die Streams auf der eigenen Website und via Spotify sind da nicht mitgezählt. Überhaupt nahm die digitale Nutzung der Informationssendungen von «Radio SRF» seit Beginn des Kriegs in der Ukraine deutlich zu.</p>
<p>Im internen Newsletter, der die Rekordwerte dem Radiopersonal mitteilte, sehen die Verantwortlichen die Rolle des Radios als verlässliche Informationsquelle bestätigt: «Was wir von Corona bereits kennen, bewahrheitet sich auch in der Ukraine-Krise.» Seit «Radio DRS» das «Echo der Zeit» vor 17 Jahren erstmals als Podcast angeboten hatte, gehört die traditionsreiche Sendung stets zu den beliebtesten Podcasts in der Schweiz. Seit Anfang 2022 zählt die Sendung jeden Tag im Durchschnitt 65&#8217;000 digitale Downloads, wie die SRF-Medienstelle auf Anfrage der MEDIENWOCHE bekannt gibt. Das sind vier Mal mehr als 2016.</p>
<p>Die stetig steigenden Werte bei der digitalen Nutzung helfen die Verluste bei der linearen Verbreitung am Radio zu kompensieren. Damit befindet sich das «Echo der Zeit» auf dem besten Weg, den digitalen Wandel aus eigener Kraft zu schaffen, ganz ohne grossartige Digitalstrategie, einfach wie eh und je mit guten Inhalten und hochstehendem Journalismus.<br />
</p>
<h3>The Bad – Alles für die Aktionäre</h3>
<p>Es gilt die alte Regel aus dem Mediengeschäft: Wirtschaftlicher Erfolg schützt vor Abbau nicht. Am Donnerstag hat die TX Group für das vergangene Jahr einen Rekordgewinn von über 800 Millionen Franken <a href="https://reports.tx.group/de/2021/report/tx-group-geschaeftsbericht-2021" rel="noopener" target="_blank">vermeldet</a>. Auch die Bezahlzeitungen von Tamedia trugen mit 18 Millionen Franken zum positiven Ergebnis bei. Erfreulich: Mit der Werbung ging es wieder aufwärts. Weniger erfreulich: Tamedia dreht weiter an der Sparschraube. </p>
<p>Der im vergangenen Jahr erfolgte Ab- und Umbau von Redaktionen in <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/30/aus-zwei-mach-eins-tamedia-beerdigt-das-berner-modell/">Bern</a> und <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/15/tamedia-der-sparzauber-geht-nicht-auf/">Zürich</a>, Tamedia spricht von «neuen Formen der Zusammenarbeit», machen erst 40 Prozent des laufenden Sparprogramms im Umfang von 70 Millionen Franken aus. «Selbstverständlich wird dieses Programm bis zum Ende durchgeführt», erklärte Tamedia-Co-Chef Marco Boselli an der Jahresmedienkonferenz. Daran ändere auch das positive Ergebnis von 2021 nichts, denn «wir müssen unsere Kosten auf eine tiefere Basis stellen». Die Aktionär:innen sowie die Besitzerfamilie werden das strikte Kostenregime zu schätzen wissen. Sie sollen 78 Millionen Franken als Dividenden ausgeschüttet erhalten.</p>

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<h3>The Ugly – Auf dem Nebenschauplatz verirrt</h3>
<p>Die Wortwahl und die Heftigkeit der Wortmeldung irritieren. Auf Anfrage des «Blick» nahm die Migros Stellung zu einer aktuellen Sortimentsanpassung von Konkurrent Lidl. Das deutsche Discountunternehmen nimmt wegen des Kriegs in der Ukraine zwei Spielzeugpistolen aus dem Verkauf und machte dies in seinem Katalog öffentlich. Der Migros-Medienstelle hat es darob <a href="https://www.blick.ch/wirtschaft/billige-pr-aktion-mit-ukraine-krieg-migros-attackiert-lidl-wegen-spielzeugpistolen-id17297475.html" rel="noopener" target="_blank">den Nuggi rausgehauen</a>: «Wenn es der eigenen Profilierung dient, scheint in diesem furchtbaren Konflikt offensichtlich kein Thema zu gruusig zu sein.» Lidl verharmlose mit dieser symbolischen Aktion den realen Krieg. </p>
<p>Was hat die Migros geritten, dass sie sich aufs hohe Ross schwingt und der Konkurrenz moralische Noten verteilt? Wir hätten es gerne erfahren. Doch Marcel Schlatter, <a href="https://www.migros.ch/de/unternehmen/medien/kontakt.html" rel="noopener" target="_blank">Leiter der Medienstelle</a> des Migros-Genossenschafts-Bunds (Bild), mochte auf diese Frage der MEDIENWOCHE nicht eingehen. «In diesem schrecklichen Krieg werden solche Themen zu Nebenschauplätzen», findet Schlatter. Die Migros wolle sich nun auf die Hilfslieferungen für die Ukraine konzentrieren. Da krebst einer zurück. Schliesslich war es Schlatters Medienstelle, welche die vielleicht hilflose, aber sicherlich gut gemeinte Geste von Lidl zu einer moralisch verwerflichen Aktion hochstilisiert hat.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/12/echo-der-zeit-tamedia-migros/">Echo der Zeit, Tamedia, Migros</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wer in der Schweiz die Pressefreiheit bedroht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/08/20/wer-in-der-schweiz-die-pressefreiheit-bedroht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Aug 2020 08:36:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Coop]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=80584</guid>

					<description><![CDATA[<p>In vielen Ländern sind autoritäre Regimes eine Gefahr für den freien Journalismus. In der Schweiz sind es Migros und Coop. Einer der Detailhändler schaltet nun noch einen Gang höher.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/08/20/wer-in-der-schweiz-die-pressefreiheit-bedroht/">Wer in der Schweiz die Pressefreiheit bedroht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Ländern sind autoritäre Regimes eine Gefahr für den freien Journalismus. In der Schweiz sind es Migros und Coop. Einer der Detailhändler schaltet nun noch einen Gang höher.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/08/20/wer-in-der-schweiz-die-pressefreiheit-bedroht/">Wer in der Schweiz die Pressefreiheit bedroht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der orange grosse Bruder</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/01/30/der-orange-grosse-bruder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jan 2020 10:50:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=75947</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mehr als 28 Milliarden Franken hat die Migros im vergangenen Jahr in diversen Geschäftsbereichen umgesetzt. Ihre Grösse verschafft ihr nicht nur viel Marktmacht – sondern auch eine unheimliche Fülle an Daten. Ein Überblick.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/01/30/der-orange-grosse-bruder/">Der orange grosse Bruder</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 28 Milliarden Franken hat die Migros im vergangenen Jahr in diversen Geschäftsbereichen umgesetzt. Ihre Grösse verschafft ihr nicht nur viel Marktmacht – sondern auch eine unheimliche Fülle an Daten. Ein Überblick.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/01/30/der-orange-grosse-bruder/">Der orange grosse Bruder</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommunikationschefin Monica Glisenti verlässt nach 16 Jahren die Migros</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/12/kommunikationschefin-monica-glisenti-verlaesst-nach-16-jahren-die-migros/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 18:32:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=54804</guid>

					<description><![CDATA[<p>Knall beim grössten Schweizer Arbeitgeber: Monica Glisenti geht per sofort. Die Bündnerin bestimmte 16 Jahre lang über die Kommunikation des Grossverteilers.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/12/kommunikationschefin-monica-glisenti-verlaesst-nach-16-jahren-die-migros/">Kommunikationschefin Monica Glisenti verlässt nach 16 Jahren die Migros</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Knall beim grössten Schweizer Arbeitgeber: Monica Glisenti geht per sofort. Die Bündnerin bestimmte 16 Jahre lang über die Kommunikation des Grossverteilers.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/12/kommunikationschefin-monica-glisenti-verlaesst-nach-16-jahren-die-migros/">Kommunikationschefin Monica Glisenti verlässt nach 16 Jahren die Migros</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Migros-Gruppe Arbeitswelt» Umfassendes Employer-Branding für Migros realisiert</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/11/17/migros-gruppe-arbeitswelt-umfassendes-employer-branding-fuer-migros-realisiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Nov 2017 06:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Employer Branding]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Migros-Gruppe ist die grösste private Arbeitgeberin der Schweiz. Bislang verfügten die mehr als 60 Unternehmen und Geschäftsbereiche der Gruppe über keine gemeinsame Employer-Branding-Strategie: Jeder Brand verfolgte seinen eigenen Ansatz. The House hat für die Migros-Gruppe nun eine gemeinsame Identity und Auftritt für den HR-Bereich entwickelt. Ausserdem zeichnet The House mit einer breit angelegten On- <a href="http://www.werbewoche.ch/corporate/2017-11-15/migros-gruppe-arbeitswelt-umfassendes-employer-branding-fuer-migros-realisiert">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Migros-Gruppe ist die grösste private Arbeitgeberin der Schweiz. Bislang verfügten die mehr als 60 Unternehmen und Geschäftsbereiche der Gruppe über keine gemeinsame Employer-Branding-Strategie: Jeder Brand verfolgte seinen eigenen Ansatz. The House hat für die Migros-Gruppe nun eine gemeinsame Identity und Auftritt für den HR-Bereich entwickelt. Ausserdem zeichnet The House mit einer breit angelegten On- und Offline-Kampagne verantwortlich für die Kommunikation des neuen Employer Brandings.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/11/17/migros-gruppe-arbeitswelt-umfassendes-employer-branding-fuer-migros-realisiert/">«Migros-Gruppe Arbeitswelt» Umfassendes Employer-Branding für Migros realisiert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Alles neu bei Migros Medien: Struktur, Head of Content, Redaktionsleitung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/10/05/alles-neu-bei-migros-medien-struktur-head-of-content-redaktionsleitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 11:52:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Per 1. Januar 2018 stellt sich das Medienhaus der Migros neu auf, um noch konsequenter den Kunden in den Fokus zu stellen und die Wachstumsphase der letzten Jahre besser abzubilden. Neu mit an Bord sind Franz Ermel, Yvonne Zurbrügg und Besiana Lauper Bandilli.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/10/05/alles-neu-bei-migros-medien-struktur-head-of-content-redaktionsleitung/">Alles neu bei Migros Medien: Struktur, Head of Content, Redaktionsleitung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Per 1. Januar 2018 stellt sich das Medienhaus der Migros neu auf, um noch konsequenter den Kunden in den Fokus zu stellen und die Wachstumsphase der letzten Jahre besser abzubilden. Neu mit an Bord sind Franz Ermel, Yvonne Zurbrügg und Besiana Lauper Bandilli.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/10/05/alles-neu-bei-migros-medien-struktur-head-of-content-redaktionsleitung/">Alles neu bei Migros Medien: Struktur, Head of Content, Redaktionsleitung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Das erfolgreichste Schweizer Kundenmagazin</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/07/30/das-erfolgreichste-kundenmagazin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2017 08:44:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler 1941 sein Unternehmen in eine Genossenschaft umwandelte und die Anteilscheine der Schweizer Bevölkerung verschenkte, schuf er kurz darauf die Wochenzeitung «Wir Brückenbauer». Das Blatt sollte die Kommunikation zwischen dem Unternehmen und den Genossenschaftern gewährleisten. Duttweiler, der seit 1935 im Nationalrat politisierte, nutzte den «Brückenbauer» auch für die Verbreitung seiner Meinung. Bereits <a href="http://blog.nationalmuseum.ch/2017/07/brueckenbauer/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler 1941 sein Unternehmen in eine Genossenschaft umwandelte und die Anteilscheine der Schweizer Bevölkerung verschenkte, schuf er kurz darauf die Wochenzeitung «Wir Brückenbauer». Das Blatt sollte die Kommunikation zwischen dem Unternehmen und den Genossenschaftern gewährleisten. Duttweiler, der seit 1935 im Nationalrat politisierte, nutzte den «Brückenbauer» auch für die Verbreitung seiner Meinung. Bereits zum Start 1942 lag die Auflage bei hohen 110&#8217;000 Exemplaren. Heute wird das Nachfolgeprodukt, das Migros-Magazin, über zwei Millionen Mal gedruckt pro Woche. Auf dem Blog des Nationalmuseums liefert Hans Schneeberger, seit 2004 Chefredaktor des Migros-Magazins, einen kompakten geschichtlichen Abriss anlässlich des 75. Jahrestags der Gründung vom «Brückenbauer».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/07/30/das-erfolgreichste-kundenmagazin/">Das erfolgreichste Schweizer Kundenmagazin</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Italien und Italien</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/08/06/italien-und-italien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2015 16:04:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Coopzeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Coop]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
		<category><![CDATA[Migros-Magazin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Hauszeitungen der beiden grössten Schweizer Detailhändler Migros und Coop haben beide das gleiche Thema gewählt für ihre Sommerausgabe: Italien. Doch damit hat sichs schon mit den Gemeinsamkeiten. Der Direktvergleich zeigt noch deutlicher als sonst die sehr unterschiedlichen Redaktionskonzepte. Als hätte die Hitze das Themenspektrum auf die Auswahl zwischen Italien und Italien eingedampft, gehen Coopzeitung <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/06/italien-und-italien/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/06/italien-und-italien/">Italien und Italien</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hauszeitungen der beiden grössten Schweizer Detailhändler Migros und Coop haben beide das gleiche Thema gewählt für ihre Sommerausgabe: Italien. Doch damit hat sichs schon mit den Gemeinsamkeiten. Der Direktvergleich zeigt noch deutlicher als sonst die sehr unterschiedlichen Redaktionskonzepte.<br />
<span id="more-25310"></span><br />
Als hätte die Hitze das Themenspektrum auf die Auswahl zwischen Italien und Italien eingedampft, gehen <a href="http://epaper.coopzeitung.ch/epaper/2015/32/CZ32" target="_blank">Coopzeitung</a> und <a href="http://issuu.com/m-magazin/docs/migros-magazin-32-2015-d-aa?e=1443123/14507998" target="_blank">Migros-Magazin</a> mit ihren Sommerausgaben im Gleichschritt. Italien hier, Italien dort. Das ist natürlich nur Zufall, aber ein schöner. Wer macht es besser? Wessen Italia ist la più bella? Machen wir den Vergleich.</p>
<p>Wer die Blätter nicht näher kennt, könnte sie glatt miteinander verwechseln. Gleiches Format, gleiche Farbe, ähnlicher Umfang, Absender aus der selben Ecke: Coopzeitung und Migros-Magazin gleichen sich nicht nur auf den ersten Blick, auch strukturell haben sie Vieles gemeinsam. Die beiden Pfeiler des heimischen Detailhandels geben je eine Wochenzeitung heraus für die Kommunikation mit ihrer Kundschaft. Damit erreichen sie beide bis zu zweieinhalb Millionen Menschen in der Schweiz – um Welten mehr als jedes andere Magazin in der Schweiz.</p>
<p>Ein Vergleich der beiden Titel gestaltet sich nie einfacher als jetzt, wenn beide das gleiche tun mit ihren Italien-Heften. Doch bereits hier enden die Gemeinsamkeiten. Noch deutlicher als sonst zeigen sich mit der identischen Themenwahl die Unterschiede im Direktvergleich. So hegte die Migros schon immer publizistische Ambitionen, die über verkaufsanimierende Massnahmen hinausgingen. Das Migros-Magazin, wie schon sein Vorgänger «Wir Brückenbauer», hat sich schon immer als gesellschaftlich relevante Stimme verstanden und bringt das bis heute journalistisch angemessen zum Ausdruck. Coop dagegen rückt das eigene Unternehmen und seine Produkte in den Fokus. Da bleibt wenig Raum für weitergreifende Perspektiven und journalistische Höhenflüge. So auch im Sommerheft.</p>
<p>Auf dem Titel der «Italien-Spezialausgabe» der Coopzeitung streckt einem ein grinsender Pizzaiolo – nicht irgendeiner, sondern Weltmeister Raffaele Tromiro (33) – sein jüngstes Gebäck entgegen. Daneben steht der vielversprechende Hinweis «Mehr als Pasta». Wobei damit nicht etwa die Vielfalt italienischer Kulinarik gemeint ist, sondern nur: «PIZZA!», wie unmittelbar darunter mit Ausrufezeichen zu lesen steht. Nur geringfügig origineller, dafür grafisch ansprechender gestaltet ist der Umschlag des Italien-Sonderhefts vom Migros-Magazin. Mit den in gekachelt angeordneten Klischeeobjekten aus dem Mittelmeerland preist sich das Heft unter seinem Wert an.</p>
<p>Was sich aussen schon abzeichnet, setzt sich auch innen fort. Wer mit einem Fünf-vor-Redaktionsschluss-Editorial den Textteil des Hefts eröffnet, hat schon verloren. Der erste Artikel ist nicht unbedingt der wichtigste, aber eben der erste, den die Leser zu sehen kriegen; die Visitenkarte, der Chef empfiehlt. In der Coopzeitung eine lieblos zusammengestoppelte Plattitüdensammlung zur Lebensfreude beim südlichen Nachbarn. Gestern tolles Land, süsses Nichtstun, heute nur Negativ-Schlagzeilen mit Korruption und Streik. Im Migros-Magazin dagegen kramt der Chefredaktor in persönlichen Erinnerungen an die Herzlichkeit italienischer Gastfreundschaft in der Schweiz und schliesst mit der programmatischen Klammer des Schwerpunkts: «Diese Ausgabe ist dem gewidmet, was Italien uns gebracht hat: Dolce Vita, Italianità – und viele sympathische Menschen.»</p>
<p>Wie schon auf den ersten Seiten, so besteht auch im Rest der beiden Sondernummern keine Verwechslungsgefahr. Im Migros-Magazin geht es, wenn von Italien die Rede ist, um Menschen. Zum Beispiel um Migrantinnen und Migranten aus Italien. Solche die hier leben und solche, die zurückgekehrt sind. Die Reportagen und Porträts könnten unverändert in unabhängigen Tages- und Wochenzeitungen veröffentlicht werden. In der Coopzeitung geht es zwar auch um Menschen. Aber praktisch ausschliesslich in Ihrer Rolle als Produzenten und Konsumenten von Produkten, die es in der einen oder anderen Form im Coop zu kaufen gibt.</p>
<p>Je weiter man durch die beiden Italien-Ausgaben blättert, desto deutlicher wird erkennbar, dass sich die beiden Publikationen gar nicht vergleichen lassen. Zu unterschiedlich sind die publizistischen Konzepte von Migros und Coop für ihre Wochentitel. An journalistischen Massstäben gemessen hat das Migros-Magazin klar die Nase vorn – nicht nur mit der Sommerausgabe, sondern auch im Rest des Jahres.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/06/italien-und-italien/">Italien und Italien</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Warum Coop, Haribo &#038; Co. den Mediaagenturen die kalte Schulter zeigen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/08/04/warum-coop-haribo-co-den-mediaagenturen-die-kalte-schulter-zeigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2015 12:25:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Coop]]></category>
		<category><![CDATA[Haribo]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
		<category><![CDATA[Trading]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Bredow Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Axel Springer]]></category>
		<category><![CDATA[ProSiebenSat.1 Media]]></category>
		<category><![CDATA[Mediaagenturen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Entwicklungen der vergangenen Monate legen systemische Defizite der Werbewirtschaft offen. Defizite, die durch jahrelanges Aussitzen eine destruktive Eigendynamik erreicht haben, die nun als Bumerang mit voller Härte zurückschlägt. Werbeauftraggeber und Medienanbieter sind zum Handeln gezwungen, um die Wertschöpfungskette den Herausforderungen des veränderten Mediennutzungsverhaltens anzupassen, anstatt an überholten Rezepten der Vergangenheit festzuhalten und sich dem <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/04/warum-coop-haribo-co-den-mediaagenturen-die-kalte-schulter-zeigen/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/04/warum-coop-haribo-co-den-mediaagenturen-die-kalte-schulter-zeigen/">Warum Coop, Haribo & Co. den Mediaagenturen die kalte Schulter zeigen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Entwicklungen der vergangenen Monate legen systemische Defizite der Werbewirtschaft offen. Defizite, die durch jahrelanges Aussitzen eine destruktive Eigendynamik erreicht haben, die nun als Bumerang mit voller Härte zurückschlägt. Werbeauftraggeber und Medienanbieter sind zum Handeln gezwungen, um die Wertschöpfungskette den Herausforderungen des veränderten Mediennutzungsverhaltens anzupassen, anstatt an überholten Rezepten der Vergangenheit festzuhalten und sich dem Diktat der Mediaagenturen unterzuordnen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/04/warum-coop-haribo-co-den-mediaagenturen-die-kalte-schulter-zeigen/">Warum Coop, Haribo & Co. den Mediaagenturen die kalte Schulter zeigen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Was der Migros recht ist, kann der SRG billig sein</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/03/19/was-der-migros-recht-ist-kann-der-srg-billig-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2013 09:02:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
		<category><![CDATA[Trägerschaft]]></category>
		<category><![CDATA[SRG Deutschschweiz]]></category>
		<category><![CDATA[SRG.D]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu welchem Preis soll das Publikum bei der SRG mitreden dürfen? SVP-Nationalrätin Natalie Rickli fordert die Abschaffung der Kostenpflicht für Mitglieder. Dass eine Gratismitgliedschaft nicht die Bude auf den Kopf stellt, zeigt die Migros. Wer mitreden will, muss zahlen. 50 oder 100 Franken, je nach Region, kostet die Mitgliedschaft bei der SRG. Ende 2012 zählte <a href="https://medienwoche.ch/2013/03/19/was-der-migros-recht-ist-kann-der-srg-billig-sein/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zu welchem Preis soll das Publikum bei der SRG mitreden dürfen? SVP-Nationalrätin Natalie Rickli fordert die Abschaffung der Kostenpflicht für Mitglieder. Dass eine Gratismitgliedschaft nicht die Bude auf den Kopf stellt, zeigt die Migros.<br />
<span id="more-13178"></span><br />
Wer mitreden will, muss zahlen. 50 oder 100 Franken, je nach Region, kostet die Mitgliedschaft <a href="http://bit.ly/ZWPp72" target="_blank">bei der SRG</a>. Ende 2012 zählte der <a href="http://bit.ly/1376txj" target="_blank">Verein SRG Deutschschweiz</a> 15&#8217;403 Mitglieder. <a href="http://bit.ly/ZWPk3n" target="_blank">Gesamtschweizerisch</a> <a href="http://bit.ly/YPGJjV" target="_blank">gibt es</a> rund 22&#8217;000 SRG-Mitglieder. Diese erhalten <a href="http://bit.ly/118IBo5" target="_blank">Hintergrundinformationen</a> und Zugang zu <a href="http://bit.ly/XmDCNT" target="_blank">Veranstaltungen</a> und <a href="http://bit.ly/WSPSdT" target="_blank">Diskussionsforen</a> zu Programmen und Politik der SRG. Weiter können sie <a href="http://bit.ly/ZWOpzS" target="_blank">die Leitung der regionalen Vereine</a> wählen, die wiederum einen engen Austausch mit der Unternehmensleitung und den Programmverantwortlichen von Schweizer Radio und Fernsehen pflegen.</p>
<p>Diese Angebote und Strukturen sollten frei zugänglich sein. In einem Postulat <a href="http://bit.ly/WBquYY">fordert SVP-Nationalrätin Natalie Rickli </a>den Bundesrat auf, die «kostenlose Mitwirkung» bei der SRG zu ermöglichen. «Wenn die Gebührenzahler schon für ein Programm bezahlen müssen, sollen sie auch mitreden können, und zwar kostenlos», begründet Rickli ihren Vorstoss. Bei den zuständigen Stellen hat man wenig Verständnis für Ricklis Forderung. Gebührenzahler und SRG-Mitglieder seien «zwei ganz unterschiedliche Rollen», findet man auf der <a href="http://bit.ly/10PiHpo" target="_blank">Geschäftsstelle der SRG</a> Deutschschweiz. Das stimmt zwar, heisst aber deshalb noch lange nicht, dass die Beitrittshürde gesenkt werden könnte. Beim Unternehmen SRG will man mit Verweis auf das hängige Postulat <a href="http://bit.ly/ZqQtkz" target="_blank">keine Stellung nehmen</a>. Ausserdem sei für diese Frage der Verein und nicht das Unternehmen zuständig. Das ist formal korrekt. Der Abwehrreflex rührt wohl mehr vom Absender und weniger vom Gehalt der Forderung her. Natalie Rickli ist als Medienpolitikerin immer wieder mit pointierten Anti-SRG-Positionen aufgefallen.</p>
<p>Was aber würde sich ändern, wenn die SRG-Mitgliedschaft kostenfrei würde? Wenig bis gar nichts, zumindest organisatorisch und finanziell nicht. Mit einem Ansturm ist kaum zu rechnen. Die Hürde ist schon heute sehr tief und hat eher symbolischen Charakter. Ein Mitgliedschaft kostet zwischen 20 Franken pro Jahr und einmaligen 50, respektive 100 Franken, je nach Region. Es sind denn auch nicht die Mitgliederbeiträge, aus denen sich die SRG-Trägerschaft alimentiert. Die Mittel in der Höhe von rund 3,5 Millionen Franken erhält der Verein SRG Deutschschweiz vom Unternehmen SRG zugewiesen. Finanzielle Einbussen könnten damit keine geltend gemacht werden bei einer Abschaffung des Mitgliederbeitrags.</p>
<p>Die Kostenbefreiung wäre ein kleiner Schritt mit umso grösserer Symbolkraft: Wer den öffentlichen Rundfunk mitfinanziert, soll ohne weiteren finanziellen Aufwand im Rahmen der bestehenden Strukturen mitreden können. Im Hinblick auf den Systemwechsel bei der Finanzierung von Radio und Fernsehen gewinnt die Frage zusätzlich an Bedeutung. Wenn künftig alle Haushalte eine Medienabgabe zahlen müssen, unabhängig davon, ob sie über Empfangsgeräte verfügen, wäre es für die SRG angezeigt, sich noch stärker um die Verankerung in der Gesellschaft zu bemühen – quasi als Gegenleistung für das Gebührenprivileg.</p>
<p>Für eine Gratismitgliedschaft gibt es in der Schweiz ein prominentes Vorbild: <a href="http://bit.ly/XmDsWE" target="_blank">die Migros und ihre Genossenschaften</a>; deren Organisationsstrukturen sehen jener der SRG gar nicht unähnlich. Migros-Genossenschafter zu werden, kostet nichts und bietet dem einzelnen Mitglied Informations- und Serviceleistungen (Migros-Zeitung) Mitsprachemöglichkeiten (Stimmrecht), Vergünstigungen (M-Aktion).</p>
<p>Eine kostenlose SRG-Mitgliedschaft einzuführen, wäre eine vergleichsweise einfach zu realisierende Massnahme, weil bereits heute die meisten Leistungen allgemein zugänglich sind. Publikationen, <a href="http://bit.ly/WSQuA9" target="_blank">Newsletter</a>, <a href="http://on.fb.me/XmEq5k" target="_blank">Facebook-Seite</a>, wie auch ein Grossteil der Veranstaltungen auch Nichtmitgliedern offen stehen. Den zahlenden Mitgliedern vorbehalten sind nur die Partizipationsmöglichkeiten innerhalb der Vereins- und Genossenschaftsstrukturen, sowie gewisse exklusive Anlässe.</p>
<p>Mit einer solchen Öffnung könnte sich die SRG endlich von der dümmlichen <a href="http://bit.ly/16GdaFz" target="_blank">«Fanclub»-Metapher</a> verabschieden, mit der sie bis heute für die <a href="http://bit.ly/qsqGsD" target="_self">Mitgliedschaft in den Trägerorganisationen</a> wirbt. Ein «Fanclub» hat etwas Exklusives. Genau das darf aber die Basisorganisation des öffentlichen Rundfunks nicht sein, wenn sie sich glaubwürdig «für die Vertretung der Interessen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen gegenüber dem Unternehmen» und «für die Anliegen des Unternehmens in der Öffentlichkeit» einsetzen will.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/03/19/was-der-migros-recht-ist-kann-der-srg-billig-sein/">Was der Migros recht ist, kann der SRG billig sein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Markt und Moral</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/12/13/markt-und-moral/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2011/12/13/markt-und-moral/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2011 09:44:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Ecolife]]></category>
		<category><![CDATA[Karin Stich]]></category>
		<category><![CDATA[Newsnet]]></category>
		<category><![CDATA[Druckindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[Newsnetz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Paul Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Druck]]></category>
		<category><![CDATA[Snowactive]]></category>
		<category><![CDATA[Viscom]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss-Ski]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
		<category><![CDATA[Beat Kneubühler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die schweizerische Druckindustrie muss nahezu machtlos zuschauen, wie immer mehr Aufträge ins Ausland abwandern. Viel mehr als moralischen Druck kann der Branchenverband Viscom nicht ausüben. Denn die Preisunterschiede sind inzwischen so gross, dass es für kleinere Unternehmen zu einer Existenzfrage wird, wo sie drucken lassen. Eigentlich macht die Migros nur das, was viele andere auch <a href="https://medienwoche.ch/2011/12/13/markt-und-moral/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/12/13/markt-und-moral/">Markt und Moral</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" alt="" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2011/12/papier.jpg" class="alignleft" width="120" height="120" /> Die schweizerische Druckindustrie muss nahezu machtlos zuschauen, wie immer mehr Aufträge ins Ausland abwandern. Viel mehr als moralischen Druck kann der Branchenverband Viscom nicht ausüben. Denn die Preisunterschiede sind inzwischen so gross, dass es für kleinere Unternehmen zu einer Existenzfrage wird, wo sie drucken lassen.<br />
<span id="more-28955"></span><br />
Eigentlich macht die Migros nur das, was viele andere auch tun. Der orange Riese lässt einen Teil seiner Drucksachen in Deutschland herstellen – weil es dort weniger kostet. Nun ist die Migros nicht irgendein Unternehmen, sondern eine Institution, die für Heimatverbundenheit steht. Das erwartet die Migros in Zeiten verlockender Preisdifferenzen auch von ihren Kunden. Konzernchef Herbert Bolliger hat deshalb in letzter Zeit den Einkaufstourismus ins grenznahe Ausland öffentlich angeprangert.</p>
<p>Diesen Widerspruch zwischen eigenem Handeln und den Erwartungen an die Kundschaft hat Newsnet am Freitag <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/003148.html" target="_blank">aufs Tapet gebracht</a>. Und damit bei der Migros für rote Köpfe gesorgt. Um die Situation zu beruhigen, hat Newsnet den Artikel <a href="http://www.medienspiegel.ch/archives/003148.html#comment-5825" target="_blank">vorübergehend vom Netz genommen</a>. Streitpunkt war das Volumen der Druckaufträge ausser Landes. Newsnet nannte, gestützt auf mehrere Quellen aus der Branche, 20 bis 30 Millionen Franken jährlich. Die Migros wollte dazu anfänglich keine Stellung nehmen, sprach dann von 3 Millionen, wobei die Zahl «auch ein bisschen höher sein könnte».</p>
<p>Die Aufregung um die Migros, die im Ausland drucken lässt, ändert nichts daran, dass auch weitere Unternehmen vor dem teuren Franken in den billigeren Euroraum flüchten werden. Dessen ist man sich auch beim Branchenverband der grafischen Industrie Viscom bewusst. Ihm bleibt nicht viel anderes, als an die Abtrünnigen und Abwanderungswilligen zu appellieren, dem Wirtschaftsstandort Schweiz die Treue zu halten. «Moralischer Druck wirkt durchaus», glaubt Paul Fischer, Branchenkenner und Chefredaktor des Fachmagazins viscom print &amp; communication. «Die Migros sieht es offenbar nicht gerne, wenn ihre Geschäfte im Ausland öffentlich thematisiert werden.»</p>
<p>Gespräche mit der Migros über eine nachhaltige Drucksachenbeschaffung, wie sie der Branchenverband angeregt hat, kamen bisher nicht zustande. «Aber wir werden selbstverständlich dran bleiben und die grossen Druckauftraggeber zu sensibilisieren versuchen», sagt Beat Kneubühler, Geschäftsleitungsmitglied von Viscom. Das tut der Verband unter anderem mit der <a href="http://viscom.ch/index.cfm?nID=1213&amp;sprache=1&amp;qID=19" target="_blank">Kampagne «Printed in Switzerland»</a>, mit der man zeigen will, dass es auch heute noch möglich sei, in der Schweiz zu drucken. Bisher mit mässigem Erfolg.</p>
<p>Im dritten Quartal 2011 ist das Auftragsvolumen der heimischen Druckindustrie gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent zurückgegangen. Anfang Jahr lag man noch im Plus. Doch mit der aufkommenden Frankenstärke kehrte die Entwicklung postwendend. Selbst Unternehmen, die sich Swissness und Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben haben, lassen im Ausland drucken. So etwa der schweizerische Ski-Verband.</p>
<p>Das Magazin «Snowactive», ein Kommunikationsorgan von Swiss-Ski, wird neu <a href="http://www.viscom.ch/index.cfm?nID=1195&amp;sprache=1" target="_blank">in Deutschland gedruckt</a>. «Die deutsche Firma bot die beste Qualität zum günstigsten Preis», zitiert <a href="http://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Schweizer-Skimagazin-wird-neu-in-Deutschland-gedruckt/story/28863368" target="_blank">die Berner Zeitung</a> den Kommunikationschef von Swiss-Ski. Ein Argument, das allenthalben zu hören ist bei Druckauftraggebern – und eines das sticht. Auch bei <a href="http://eco-life.ch/" target="_blank">Ecolife</a>. Das «Schweizer Magazin für Nachhaltigkeit» ist – zumindest was den Druck angeht – nicht mehr länger ein Schweizer Produkt.</p>
<p>Ecolife vergab seinen Druckauftrag bereits vor zwei Jahren ins Ausland, zuerst nach Österreich, später nach Deutschland. Auch hier ging es ums Geld. «Wie sparen jährlich einen sechsstelligen Betrag im Vergleich zu den Schweizer Offerten», sagt Verlagsleiterin Karin Stich. «Das ist für unsere Verhältnisse eine Riesensumme.» Damit das eigene Geschäftsgebaren nicht ganz im Widerspruch zur publizistischen Maxime der Nachhaltigkeit steht, lässt Ecolife klimaneutral drucken und kompensiert den CO2-Ausstoss bei Druck und Transport über myClimate.</p>
<p>Wenn gross und klein, von Migros bis Ecolife, das Weite suchen und auf die Dienste der heimischen Drucker teilweise oder ganz verzichten, sind diese Aufträge auf immer verloren? Nicht unbedingt. Denn es gibt (oder: gäbe) durchaus Spielraum bei der Preisgestaltung. Zum Beispiel beim Papier, einer der zentralen Kostenfaktoren.</p>
<p>Hier besteht der Verdacht, dass aufgrund von Preisabsprachen die Schweizer Drucker gegenüber der Konkurrenz im Ausland überhöhte Preise bezahlen. Derzeit untersucht die Wettbewerbskommission Weko den Sachverhalt. Schnelle Linderung bringt das aber nicht, so denn die Weko überhaupt zu einem günstigen Entscheid für die Druckbranche kommen sollte. Zumindest kurz- und mittelfristig bleibt die Situation für die Schweizer Druckbranche angespannt und ungemütlich.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/12/13/markt-und-moral/">Markt und Moral</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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