Thema mit 154 Beiträgen

NZZ

Die Zeit(ung) ist reif für Experimente

Zusammen mit Swisscom und der Schweizerischen Post suchen Verlage nach neuen Absatzkanälen für ihre Zeitungen. Während die digitale Plattform «Codex» auf Eis gelegt wurde, startet im Sommer mit «MyNewspaper» ein zweiter Versuch mit einer personalisierbaren Tageszeitung. Es war von Anfang an als Projekt mit offenem Ausgang angelegt. Inzwischen weiss man, dass aus der Plattform «Codex» Weiterlesen …

Die Alte Tante im Zukunftslabor

Mit NZZ Labs leistet sich die Neue Zürcher Zeitung seit rund zwei Monaten eine Denkfabrik, die unbelastet vom Tagesgeschäft neue Möglichkeiten für die Zeitung im Internet erforschen soll. So lernt die Zeitungsredaktion im Zukunftslabor den Umgang mit Twitter, für die geplante Paywall leistet NZZ Labs wichtige Vorbereitungs- und Denkarbeit.

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Scherz lass nach

Mit bahnbrechenden Enthüllungen, unerhörten Geschichten und spektakulären Schilderungen können sich Medien profilieren. Dumm nur, wenn all das mit Journalismus nichts zu tun hat. Am 1. April feiert der faktenfreie Schwurbel fröhlich Urstände. Ein Unding, das in den Medien nichts verloren hat und abgeschafft gehört.

Wieder gelesen: «Netzgeflüster»

Am Mittwoch, 16. März, twitterte @danielweber57: «@ThomNagy Feedback: Prima Twitterkurs, danke!». Der Chefredaktor von NZZ Folio war also in einem von NZZ Labs organisierten Kurs, wie man richtig twittert. So ein Twitterkurs kann niemandem schaden. Allerdings hat gerade Daniel Weber viel Erfahrung damit, das Web selbst zu entdecken. Im Februar 1997 startete nämlich seine Internet-Kolumne Weiterlesen …

Wikileaks in der zweiten Reihe

Das Interesse der Medien an Wikileaks hat spürbar nachgelassen. Mit der dramatischen Entwicklung im arabischen Raum geniesst die Gegenwart wieder Vorrang gegenüber der Vergangenheit. Nicht überall: Von anderen Medien wenig beachtet, haben sich NZZ und Le Temps daran gemacht, die von Wikileaks veröffentlichten «Swiss Papers» auszuwerten. Ein Datensatz, zwei Herangehensweisen.

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«Die richtigen Fragen stellen»

Am Samstag hat die NZZ erstmals Informationen aus den «Swiss Papers» von Wikileaks veröffentlicht. Luzi Bernet, Nachrichtenchef und Koordinator der Wikileaks-Auswertung, erklärt, weshalb die NZZ mit diesen Dokumenten arbeitet und wie sie vorgegangen ist bei der Analyse der Diplomatendepeschen.

Eunuchen im Twitterland

Was Journalisten auf Facebook, Twitter und anderen Plattformen im Internet treiben, interessiert zunehmend auch ihre Arbeitgeber. Deshalb erlassen Schweizer Medienunternehmen Spielregeln für den Umgang ihrer Mitarbeiter mit Social Media. Sinnvolle Leitplanken oder unnötige Schikanierung? So spontan, wie die CNN-Journalistin Octavia Nasr in die Tasten gegriffen hatte, so schnell war sie ihre Stelle los – nach Weiterlesen …