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Polizei

Polizei verzichtet auf Herkunftsnennung: die Medienethiker vom Dienst

Die Stadtpolizei Zürich nennt die Herkunft von Straftätern nur noch auf Anfrage. Man wünschte sich sehr, dass diese staatliche Massnahme nicht notwendig geworden wäre. Die Zürcher Stadtpolizei nennt ab sofort in den Medienmitteilungen die Nationalität von Tatverdächtigen, respektive Täterinnen und Tätern nicht mehr. Diese neue Praxis zielt vor allem auf die Berichterstattung über Straftaten wie Weiterlesen …

Medien wollen Nationalität von Kriminellen kennen, Stadtpolizei Zürich nennt sie nicht mehr

In Zukunft wird die Stadtpolizei Zürich darauf verzichten, die Herkunft von Tatverdächtigen und Tätern zu nennen. Indem man die Nationalität nenne, werde suggeriert, damit lasse sich die Tat ein Stück weit erklären – was aber nicht der Fall sei, wie der linke Polizeivorsteher Richard Wolff findet. Um seinen Entscheid zu fundieren, befragte Wolff auch Praktiker. Weiterlesen …

WhatsApp, Kapo?

Behörden und Beamte haben längst auch die Sozialen Medien für sich entdeckt. So machen insbesondere Polizeistellen immer wieder von sich reden, wenn sie überraschend direkt und oft auch witzig die neuen Plattformen für ihre Kommunikation nutzen, am meisten auf Twitter oder Facebook. Die Kantonspolizei Zürich setzt neu auch den beliebten Messenger WhatsApp ein als direkten Weiterlesen …

Wenn der Polizei-Tweet danebengeht

Behörden unterliegen in der Kommunikation besonderen Wahrheitspflichten. Das gilt auch für Twitter, wo Polizeibehörden in den letzten Jahren ihre Aktivitäten stark ausgebaut haben und teils in Echtzeit ihre Einsätze kommunikativ begleiten. Das kann aber auch daneben gehen, wie Markus Pohl auf RBB 24 anhand mehrerer Beispiele aus Deutschland zeigt, wo die Polizei schlicht Fake News Weiterlesen …

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«Es musste unbedingt Terror sein»

Vor exakt einem Jahr attackierte ein 27-Jähriger Zugpassagiere mit brennbarer Flüssigkeit und einem Messer. Der Fall erregte internationales Aufsehen und geht auch Hanspeter Krüsi, Kommunikationschef der Kantonspolizei St.Gallen, nicht aus dem Kopf.

Der Polizei nicht alles glauben

Die meisten Redaktionen behandeln Polizeimitteilungen als privilegierte Quelle, die oft ohne Gegencheck veröffentlicht werden. «Doch wie kann eine Presse behaupten, sie sei frei und unabhängig, wenn sie staatliche Quellen nicht gleich behandelt wie alle anderen auch?», fragt Lorenz Matzat völlig zurecht.