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Statistik

Kriminalstatistik lesen – aber richtig

Nachdem die «Zeit» ihn nicht mehr als Kolumnisten weiterbeschäftigen wollte, hat Alt-Bundesrichter Thomas Fischer beim Branchenmagazin Meedia eine neue Plattform gefunden. Dort konnte er bereits die von der «Zeit» abgelehnte Kolumne veröffentlichen, die schliesslich zur Trennung geführt hatte. In seinem aktuellen Beitrag widmet sich Fischer der polizeilichen Kriminalstatistik. Die sei sehr nützlich, «allerdings nur, wenn man sie versteht.» In gewohnter (Über?)länge geht er diesmal der grassierenden «Messerangst» in Deutschland nach, die mit allerlei Zahlen «belegt» und damit wohl wissentlich angeheizt wird. Fischer stellt die Debatte mit gewohnter Akribie und seinem subtil-sarkastischen Unterton vom Kopf auf die Füsse; Medien und Behörden, die gleichermassen mit Statistik auf Kriegsfuss stehen, kriegen beide ihr Fett weg. Aber was sind schon Zahlen: «Es ist ja nur so ein Gefühl mit den Messern. Ob Ausländer mehr Verletzungen mit Messern begehen als Deutsche, weiss man leider auch nicht. Aber man kann ja vorsorglich schon mal das Ende Mitteleuropas verkünden.»

Zurechtgebogene Zahlen

Wenn das Ergebnis vor der Auseinandersetzung mit den Fakten feststeht, kommt es selten gut im Journalismus. So auch jüngst in der «Sonntagszeitung», als diese von überdurchschnittlich linken SRG-Journalisten zu berichten wusste. Eine Aussage, die sich mit den verwendeten Zahlen nicht treffen lässt. Filip Dingerkus, Mitautor der Studie, auf die sich die Zeitung beruft, zeigt auf, Weiterlesen …

Von faulen Kindern und faulen Journalisten

Schweizer Kinder sind im internationalen Vergleich faul. Das behaupten einige Zeitungen mit Berufung auf die Stiftung «Gesundheitsförderung Schweiz». Ein paar Klicks durch die Studien und ein klärendes Telefonat zeigen: faul waren vor allem die Medienschaffenden.

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Basler Zeitung: Sicherheit in Statistiken

Regieren in der Basler Zeitung die Themen Sicherheit und Kriminalität? Ja, oder auch Nein: Eine Auswertung des Geschriebenen ergibt je nach Forschungsansatz unterschiedliche Ergebnisse. Die Wahrnehmung der Zeitung als Blatt, in dem Angst vor Verbrechen geschürt wird, liegt an der Zuspitzung in einzelnen Artikeln eines Ex-Boulevardreporters.