Tag mit 8 Beiträgen

Wahlen

Der linke Wahlerfolg in Grossbritannien als Anfang vom Ende des mächtigen Murdoch-Boulevards?

Manche Beobachter, prominent etwa Buzzfeed, wollen im überraschenden Wahlerfolg von Labour in Grossbritannien einen Bedeutungsverlust der britischen Revolverpresse erkannt haben: Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt nicht mehr den rechten Scharfmachern, sondern vertraut linken Blogs und Online-Magazinen. Doch so einfach geht das nicht, sonst wäre ja auch der Brexit zu verhindern gewesen. In bester Laune verfasste Weiterlesen …

Die SRG kommt ins Bundeshaus – und keiner geht hin

So souverän der Auftritt der TV-Aushängeschilder am Wahlsonntag auch war: Aus logistischer Sicht war die Premiere des SRG-Wahlstudios im Bundeshaus ein Reinfall. Nur die wenigsten Politiker bemühten sich in die Wandelhalle. Denn der Nabel der Schweizer Politik befindet sich am Wahltag woanders.

Wechsel auf die wirklich dunkle Seite der Macht

Wenn ein Medienschaffender in PR und Kommunikation wechselt, schreit die ganze Branche einhellig «Pfui!». Tritt ein Journalist in die Politik ein, ist die Empörung weitaus leiser. Obwohl dieser Seitenwechsel mindestens genau so problematisch ist.

Als der Akustikkoppler krächzte

Am 12. April 2015 wählen Zürcherinnen und Zürcher ihre Kantons- und Regierungsräte. Der Politblog begleitet das Grossereignis mit einer Reihe von Beiträgen, heute von TA-Redaktor Ruedi Baumann.

Medien als Wahlhelfer

Es gibt eine journalistische Darstellungsform, die mir seit geraumer Zeit Kopfzerbrechen bereitet. Was ist eigentlich ein Leitartikel und wie passt er zum Selbstverständnis der Medien? In der Debatte rund um die Verantwortung der Medien für den Ausgang der Abstimmung über die  SVP-Einwanderungsinitiative lohnt sich ein kritischer Blick auf dieses besondere Gefäss – und damit auf Weiterlesen …

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«Just deal with it», sagt Arthur Honegger

SF-Korrespondent Arthur Honegger ist seit dreizehn Tagen unterwegs. Für die «Tagesschau» und «10vor10» produzierte er über zehn Beiträge und Live-Schaltungen, die von den Parteitagen in Tampa und Charlotte berichteten. Müde ist der 33-jährige Davoser nicht. Er nennt seine Tätigkeit «Traumberuf» und sich selbst «Politikjunkie».

«Regionalmedien haben vergessen, worum es geht»

Am letzten Samstag stieg Jason Subik in Johnstown im Hinterland von New York in sein Auto. 1292 Kilometer und 14 Stunden später kam er an in Charlotte, North Carolina. Subik ist freischaffender Journalist, der mit seinen Artikeln zum Parteitag der US-Demokraten insgesamt 300 Dollar verdient – für die Unterkunft zahlt er 400 Dollar; Spesen bekommt Weiterlesen …