DOSSIER mit 69 Beiträgen

Politischer Journalismus

JOURNALISMUS

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«Weltwoche»-Chef Köppel will in den Nationalrat

Für Roger Köppel ist die Welt aus den Fugen geraten. Er will nun aktiv in die Schweizer Politik eingreifen, indem er für die SVP als Nationalrat kandidiert. Gleichzeitig will Köppel Chefredaktor des Wochenmagazins «Die Weltwoche» bleiben.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Zwei unterschiedliche Blicke nach rechts

Sie tun das Gleiche, aber doch nicht dasselbe: Fabian Eberhard recherchiert aus journalistischem Interesse im rechtsextremen Milieu. Sören Kohlhuber tut dies aus politischem Antrieb. Ein Gespräch über die Grauzone zwischen Journalismus und Aktivismus. Ende April in der Halbstundenstadt Olten, in einem Lokal hinter dem Bahnhof. Der Werkstudent und freie Journalist Sören Kohlhuber nutzt schon zum Weiterlesen …

Gegen den «Sowohl, als auch»-Journalismus

Viele Journalisten halten sich gerne in der politische Mitte auf. Sie finden das den idealen Standort, um ausgewogen und objektiv zu berichten. Das sei aber ein Problem, findet «Republik»-Autor Daniel Binswanger. «De facto wird ‹Ausgewogenheit› jedoch häufig zum Freibrief für Oberflächlichkeit, ja Unsachlichkeit.» Binswanger sieht darin die Ursache für eine Verluderung der politischen Kultur, da es nicht mehr um die Qualität der Argumente geht, sondern lediglich darum, dass «beide Seiten» in der Debatte vertreten sind.

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Über den Niedergang der einst mächtigen «Pravda»

Eine Auflage von 10 Millionen Exemplaren verbreitete einst die mächtige «Pravda» als sowjetische Staatszeitung. Heute gibt es das Blatt zwar immer noch, aber es ist nur noch ein Schatten vergangener Tage. SRF-Russland-Korrespondent David Nauer hat die Redaktion in Moskau besucht. «Wir sind immer noch die Zeitung der Kommunistischen Partei und sind stolz darauf», sagt Chefredaktor Weiterlesen …

Deutsche Zustände: Grosskoalitionärer Kungeljournalismus

Die politische Kultur im von einer grossen Koalition unter Führung Angela Merkels regierten Deutschland färbt unweigerlich auf den Journalismus ab. Ein Claus Struntz gilt mit seinen Fragen aus den Befindlichkeitszonen der AfD als Nestbeschmutzer, während sich kaum jemand daran stört, dass das ZDF die Forderungen der Bundeskanzlerin willig akzeptierte, um das TV-Duell nicht zu gefährden. Weiterlesen …