DOSSIER mit 54 Beiträgen

Innovation

MEDIEN

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Das Rezept für die Zukunft sind leicht verdauliche News

Nach Jahren des Jammerns entdecken einige der besten Verleger der Welt ihren Stellenwert in der digitalen Informationsflut und setzen auf News, streng kuratiert und zusammengefasst. Im Mai hat auch die NZZ ein sogenanntes Briefing gestartet, das innert Kürze zum Hit wurde. Jetzt erhält es eine Auffrischung. Die kleinen Bulletins bieten für Verleger grosse Chancen.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Treffen auch Sie jemanden, der politisch anders denkt!

Bereits zum zweiten Mal ruft «Zeit Online» zum Bürgerdialog. Und zwar so, dass sich Menschen mit politisch entgegengesetzten Meinungen treffen, sich austauschen und das öffentlich dokumentieren. «Deuschland spricht» findet das nächste mal am 23. September statt. Vor einem Jahre trafen sich im gleichen Rahmen bereits 600 Paare deutschlandweit. Das Format wird neben Deutschland in weiteren europäischen Ländern veranstaltet. So auch in der Schweiz. Details dazu sind noch keine bekannt.

Eine digitale Genossenschaft für zukunftsfähigen Journalismus

Das Start-up Civil will mit der Blockchain-Technologie den Journalismus verändern und verbessern. Die Hoffnungen in das Genossenschaftsmodell, das die Plattform steuern soll, sind gross. Noch gibt es aber grosse Fragezeichen. Wir haben mit den InitiantInnen des Projekts in New York und Boston gesprochen. Ende März, nach einem weiteren Schneesturm, der Stadt die verlangsamte, sitzt David Weiterlesen …

Bauanleitung für eine Höllenmaschine

Das Ende von «Spiegel Daily» in seiner bisherigen Form zeigt, wie schwer es ist, im Netz Journalismus zu verkaufen. Trotzdem gibt es immer wieder Verrückte, die es versuchen. 41 Tipps von Constantin Seibt, Gründer des Start-ups «Republik». (Bei Tipp 40 haben wir geweint.)

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Journalismus: gründet mehr Startups!

Christopher Buschow vom Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover hat zu Startup-Unternehmen im Medienbereich geforscht. Seine bisherigen Befunde waren eher skeptisch. Viele Neugründungen könnten den hohen Erwartungen nicht gerecht werden, zu häufig würden potenzielle Zielgruppen und Nutzerwünsche ausser Acht gelassen. Trotzdem deute vieles darauf hin, «dass Unternehmertum, Wagemut und Innovationsfreude notwendige Voraussetzungen für die künftige Erneuerung von Medien und Journalismus sein werden», schreibt Buschow.

Was die «Republik» für die Schweiz werden will, hat Mediapart in Frankreich schon erreicht

Es ist eine Erfolgsgeschichte, die so gar nicht in das sonst sehr betrübliche Bild der Medienkrise passen will. In Frankreich hat sich die Online-Zeitung Mediapart innert zehn Jahren mit 140’000 Abonnenten als drittstärkste überregionale Tageszeitung etabliert hinter «Le Figaro» und «Le Monde». Der Hauptgrund für den Erfolg sind die regelmässigen Enthüllungen von Skandalen in Politik und Wirtschaft. Oft recherchiert Mediapart dort, wo die anderen französischen Medien handzahm berichten. Sei es, weil sie zu nah bei der Politik stehen oder weil ihre Eigentümer selbst Teil der Wirtschafteselite sind. Marc Zitzmann, bis zu seiner Entlassung langjähriger Kulturkorrespondent der NZZ in Paris, zeichnet ein ausführliches Porträt von Mediapart in der «Republik», die selbst das Potenzial hat, in der Schweiz die gleiche Stellung zu erschreiben wie ihr französisches Pendant.