DOSSIER mit 61 Beiträgen

Medien machen Politik

Frankreichs Medien haben ein Antisemitismus-Problem

Bis heute berichteten französische Medien auffällig zurückhaltend über eine offensichtlich antisemitisch motivierte Straftat, schreibt Jürg Altwegg in der FAZ, die im letzten April in Paris geschah: Ein jugendlicher hatte damals unter «Allahu Akbar»-Rufen eine alleinstehende, ältere Jüdin in ihrer Wohnung gequält und dann getötet. Die feministische Philosophin Elisabeth Badinter prangert das Schweigen öffentlich an. Sie Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Zurechtgebogene Zahlen

Wenn das Ergebnis vor der Auseinandersetzung mit den Fakten feststeht, kommt es selten gut im Journalismus. So auch jüngst in der «Sonntagszeitung», als diese von überdurchschnittlich linken SRG-Journalisten zu berichten wusste. Eine Aussage, die sich mit den verwendeten Zahlen nicht treffen lässt. Filip Dingerkus, Mitautor der Studie, auf die sich die Zeitung beruft, zeigt auf, Weiterlesen …

Debatte: Denken, oder einfach meinen?

Viele meinen, immer weniger denken – die Meinung ist zum Leitmotiv unserer Zeit geworden. Und manchmal auch zum Kampfbegriff, im Sinne von «Ich lass mir meine Meinung doch nicht nehmen» – nur: wohin führt das?

Profi-Videofilmen erlernen

In traumhafter Bergwelt hoch über Engelberg (SAC Brunnihütte) abseits vom Alltagsstress können Sie in fünf Tagen das professionelle Videofilm-Handwerk erlernen. Betreut durch Macher der bekannten Hüttengeschichten des Schweizer Fernsehens.

Deutsche Medien im AfD-Dilemma

Nach dem Einzug der AfD in den Bundestag tobt unter deutschen Journalisten eine Kontroverse: Haben die Medien mitgeholfen, die Partei groß zu machen? Wurden Gauland und Weidel zu häufig in Talkshows eingeladen? Anstelle von Schuldzuweisungen sollten Journalisten deutlicher aufzeigen, wer die AfD ist, was sie will und welche Folgen das hat. Dazu müssen sie genauer Weiterlesen …

Eine Zeitungsbeilage mit den Namen von über 33’000 Toten

Der Berliner «Tagesspiegel» veröffentlichte am letzten Donnerstag ein ungewöhnliches Dokument als Zeitungsbeilage: Auf 48 Seiten standen 33’000 Namen von Menschen, die auf der Flucht nach Europa seit 1993 ums Leben gekommen sind. Initiiert wurde die Aktion von der türkischen Künstlerin Banu Cennetoğlu, die bereits früher solche Opferlisten als Teil ihrer Arbeit öffentlich gemacht hat. Sie Weiterlesen …

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