DOSSIER mit 29 Beiträgen

Mediengeschichte

Eine kleine Geschichte der «Lügenpresse»

Von der Märzrevolution 1848 über den Ersten Weltkrieg und die Weimarer Republik bis in die Gegenwart hält sich der Terminus der «Lügenpresse» als Schmähbegriff für politisch missliebige Zeitungen und Medien allgemein. Maximilian Probst zeichnet im Magazin «Zeit Geschichte» nach, welche Akteure mit welcher Interessenlage die Medien der Lüge bezichtigten und welche Rolle Verschwörungstheorien dabei spielten.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Fundstück: Wie Rudolf Augstein freundlich, aber bestimmt die Pressefreiheit verteidigte

Auf Instagram hat «Spiegel»-Chefredaktor Klaus Brinkbäumer ein historisches Schreiben von «Spiegel»-Gründer Rudolf Augstein an den früheren Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker veröffentlicht. Darin verteidigte Augstein den Reporter Cordt Schnibben, der mit seiner Berichterstattung offensichtlich den Unmut des Bundespräsidenten auf sich gezogen hatte. Augstein schrieb am 12. August 1991, dass er «so befähigten Redakteuren keinerlei Zensur auferlegen» Weiterlesen …

Sinnbild für die Befindlichkeit der Branche

In Washington steht ein Medienmuseum. Und diesem Newseum geht es nicht gut. Einer der Gründe für die Misere kommt einem bekannt vor: Zu hoher Eintritt in einer Umgebung mit zahlreichen Gratis-Museen. Man sagt, das Newseum schreibe pro Jahr 30 Mio. Dollar Verlust. Nun soll das Gebäude an bester Lage verkauft werden. Damit scheinen die Tage Weiterlesen …

Farbfernsehen als Propagandafenster des Westens

Heute vor 50 Jahren läutete der damalige deutsche Vizekanzler Willy Brandt das Zeitalter des Farbfernsehens ein. Mit einem symbolischen Knopfdruck an der Internationalen Funkausstellung in Berlin schaltete Brandt das Bild von schwarz-weiss auf bunt. In der Schweiz erfolgte die Umstellung ein Jahr später. Im deutschen Kontext wird der Technologiesprung auch als Teil des Systemkonflikts zwischen Weiterlesen …

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Radio fürs Auge

Heute kommt Funktionalität vor der Form: Beim Radio spielt die äussere Gestalt keine grosse Rolle mehr, egal ob als App oder digitales Empfangsgerät. Im 20. Jahrhundert verhielt sich das anders. Radioapparate aus dieser Zeit gelten völlig zurecht als Design-Ikonen, Tischgeräte und Taschenempfänger zeichneten sich durch originelle Formgebung aus. Das Cooper-Hewitt-Museum in New York zeigt nun Weiterlesen …

Die Anfänge des Helikopters im News-Geschäft

Die verrückte Lebensgeschichte des TV-Helikopter-Pioniers Jerry Foster in einem attraktiv aufbereiteten Longread des Online-Reportagenmagazins «Epic». Foster, der sich immer stärker als Pilot, denn als Journalist verstanden hatte, prägte einen neuen Zugang zu den News aus einer – wortwörtlich – anderen Perspektive und vor allem mit mehr Tempo.