DOSSIER mit 97 Beiträgen

Medien machen Politik

JOURNALISMUS

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Eine Zeitungsbeilage mit den Namen von über 33’000 Toten

Der Berliner «Tagesspiegel» veröffentlichte am letzten Donnerstag ein ungewöhnliches Dokument als Zeitungsbeilage: Auf 48 Seiten standen 33’000 Namen von Menschen, die auf der Flucht nach Europa seit 1993 ums Leben gekommen sind. Initiiert wurde die Aktion von der türkischen Künstlerin Banu Cennetoğlu, die bereits früher solche Opferlisten als Teil ihrer Arbeit öffentlich gemacht hat. Sie Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Rettet die Medien! Was taugen die neuen Business-Modelle im Journalismus?

Während sich die traditionellen Verlage mit dem Journalismus immer schwerer tun, wagen sich Medien-Startups vor. Sie suchen ihre Leserinnen und Leser an Tankstellen, bieten Zeitungen Gratis-Content oder versprechen gleich die Rettung der Demokratie. Aber bieten die Startups wirklich Inhalte, die die Leserinnen und Leser nicht schon in den herkömmlichen Medien verschmäht haben? Oder sind sie einfach dankbare PR-Vehikel? Und auch bei den Newcomern stellt sich die Frage: Wer soll das bezahlen? Die Startups haben unterschiedliche Antworten: Sponsoren, klassische Werbung, die Crowd. Welches Modell funktioniert wirklich? Über diese und weitere Fragen diskutieren Fachleute am Communication Summit 2019.

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Das Herz des deutschen Journalisten schlägt links

Neutralen Journalismus gibt es kaum. Das fängt bei der Themenwahl an und endet beim Kommentar. In der Politikberichterstattung scheint das Phänomen jedoch besonders virulent zu sein, denn bei der Parteinähe haben deutsche Journalisten stark andere Präferenzen als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Russlands heimliche Medienzentrale in Europa

Egal, ob bei Pegida oder bei Höcke-Auftritten, russische Medien sind live dabei und übertragen die Botschaften der Rechten. Doch nun gibt es auch russische Kanäle für Linke und Ökos. Ihre Zentrale haben sie nicht in Moskau oder St. Petersburg, sondern in Berlin.