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Medienfreiheit

MEDIEN

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«Ich bin hier, weil ich meinen Job als Journalist ordentlich gemacht habe.»

Seit neun Monaten sitzt Deniz Yücel, Korrespondent der deutschen Zeitung «Die Welt», in der Türkei in Haft. Was ihm genau zur Last gelegt wird, weiss er nicht, eine Anklageschrift gibt es keine. In seinem ersten Interview aus der Haft, das er mit seiner früheren Arbeitgeberin, der Berliner «Tageszeitung» geführt hat, beschreibt Yücel den Gefängnisalltag, den Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

So arbeiten Ungarns Staatsmedien

In Ungarn sind die meinungsbildenden Medien fest unter staatlicher Kontrolle. Dass dies der Unabhängigkeit und Qualität der Berichterstattung zuträglich wäre, lässt sich mit Fug und Recht verneinen, wie etwa dieser Fall zeigt: Das Deutschlandbild, das man im ungarischen Staatsfernsehen sieht, hat mit der Realität wenig gemein: Das ganze Land habe vor Flüchtlingen und Zuwanderung kapituliert. Als Beleg dafür kommen Stimmen aus Deutschland zu Wort, die das Desaster bestätigen. Nur handelt es sich bei vielen dieser «einfachen Bürger» um AfD-Mitglieder, oder gar -Funktionäre, die ihre ganz eigene Sicht auf das Land wiedergeben. «Dass diese Menschen sich in der Politik engagieren und ihre Äusserungen die Interessen einer rechtspopulistischen Partei wiedergeben, wird weder eingeblendet noch in der Moderation erwähnt», kritisiert Marta Orosz auf T-Online.

A&F und Woodwing: IFRA Berlin 2018

Die 48. Auflage der World Publishing und Digital Content Expo findet vom 9. bis 11. Oktober in Berlin statt. Als weltweit einziger Diamond-Partner von WoodWing ist A&F auf dem Stand des Marktleaders für Redaktionssysteme vertreten und persönlich vor Ort. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Russische Journalisten in Afrika getötet – Nachrufe

Unbekannte Angreifer töteten in der Nacht auf Dienstag in der Zentralafrikanischen Republik drei russische Staatsbürger: den Dokumentarfilmer Alexander Rastorgujew, den Kriegsreporter Orchan Dshemal und den Kameramann Kirill Radtschenko. Die Novaya Gazeta und Meduza veröffentlichten Nachrufe von Journalisten an ihre verstorbenen Kollegen. Hier die gekürzte Übersetzung:

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