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Intelligente Lautsprecher dienen den apokalyptischen Reitern der digitalen Revolution

Intelligente Lautsprecher dienen den apokalyptischen Reitern der digitalen Revolution

«Diese Geräte sind nicht dazu da, uns zu dienen, zumindest nicht so, wie wir es von ihnen erwarten.» Die wahren Meister der Smart Speaker sind nicht die Nutzer, in deren Haushalte die «intelligenten» Lautsprecher stehen, sondern Google, Amazon, Apple und Co. – «all die apokalyptischen Reiter der digitalen Revolution.» Felix Simon warnt in der NZZ vor einem leichtfertigen Umgang mit den sprachgesteuerten digitalen Helfern. Für den vermeintlichen Fortschritt zahle man einen hohen Preis. Den Herstellern der Geräte gehe es einzig um die «Datenauswertung unseres Alltags». Als Köder dienen ein paar Annehmlichkeiten, wie Musik nach Wahl und aktuelle Nachrichten auf Zuruf.

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VJ-Workshop: 6. – 8. Juni 2018:

Für alle, die alleine mit der Kamera unterwegs sind, um Bild und Ton einzufangen, können in diesem Workshop vom Know-how und der 20jährigen Erfahrung vom Top-Profi Ben Leoni profitieren. Bessere Resultate und weniger Stress garantiert.

Die Welt als Büro: Arbeiten von unterwegs

Kennt ihr das auch? Phasen im Arbeitsleben, wo man sich in regelmäßigen Abständen denkt: Wenn ich jetzt nur eine kleine Auszeit nehmen könnte, wär alles besser. Einfach nur raus aus dem Büro und irgendwohin fahren, weit weg … Wir haben mit zwei Menschen gesprochen, die genau das gemacht haben und bald beschlossen: Wir arbeiten von unterwegs – Weiterlesen …

«Was wir als Zeitung leisten, kann nicht gratis sein»

Das «St.Galler Tagblatt» mit seinen Regionalausgaben ist das bedeutendste Medium in der Ostschweiz. Es erlebt bewegte Zeiten. Die Digitalisierung erschüttert die klassischen Medien in ihren Grundfesten. Wir haben mit Chefredaktor Stefan Schmid über die Reorganisation der Redaktion, permanenten Spardruck und Leserbeteiligung im Journalismus gesprochen

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Satirischer Mordaufruf hat keine juristischen Folgen

Das deutsche Satiremagazin «Titanic» veröffentlichte im letzten Herbst eine Tweet, wo der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz mit einem Fadenkreuz auf der Brust abgebildet war. Dazu der Text: «Zeitreise in Österreich – Endlich möglich: Baby-Hitler töten!» Das ist keine öffentliche Aufforderung zu Straftaten, befand nun ein Gericht in Berlin. Ob es sich um eine Beleidigung handelt, klärten die Gerichte nicht, weil Kurz keinen entsprechenden Strafantrag gestellt hatte.

Leistungsschutzurecht: Ausser Spesen nichts gewesen

Die deutschen Verlage haben sich viel davon versprochen. Sie sahen im Leistungsschutzrecht einen wirksamen Hebel gegen die Übermacht von Google im Netz. Der Suchgigant und andere Aggregatoren, die selbst keine Inhalte produzieren, diese aber weiter vermitteln, sollen dafür zahlen. Wie nun die Bundestagsabgeordnete Tabea Rössner (Grüne) in ihrem Blog zeigt, schauten für die Verlage im letzten Jahr gerade mal 30’000 Euro aus dem Leistungsschutzrecht heraus. Gleichzeitig wachsen die Kosten für die Rechtsdurchsetzung des umstrittenen Gesetzes. Dafür haben die Verlage bisher mehr als 2,2 Millionen Euro ausgegeben. Ein krasses Missverhältnis zwischen Aufwand und Ertrag. Oder: ausser Spesen nichts gewesen.