DOSSIER mit 35 Beiträgen

Online-Medien

MEDIEN

Die Lesetipps dieses Themenbereich werden kuratiert von Nick Lüthi. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Wieder mal ein neues Medium für Basel

Er wolle den Journalismus nicht neu erfinden, sagt Christian Keller. Der ehemalige Lokalchef der «Basler Zeitung» hat gestern mit seiner Online-Plattform «Prime News» losgelegt. Zu lesen gebe es lokal-regionale Hintergrundgeschichten, ein Mix von härteren und weicheren Stoffen, wie sie auch in einer gutgemachten Regionalzeitung aufbereitet werden, schreibt Christian Mensch in der bz Basel. Finanziert werden soll «Prime News» über Abos (7.50 Franken/Monat Franken/Jahr), einzeln verkaufte Artikel (1.50 Franken), sowie über Werbung. Wem könnte das neue Angebot auf dem bereits reich befrachteten Medienplatz Basel ins Gehege kommen? Die neue Nachrichten-Seite biete die «modernisierte Variante» der Online-Reports von Peter Knechtli, findet Mensch.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Notverkauf – Konkursamt verscherbelt barfi.ch

Im Internet ist das Basler Onlineportal «barfi.ch» weiterhin aufgeschaltet und abrufbar. Doch seit vergangenem August ist der Redaktionsbetrieb eingestellt. Die Firma ist seit November in Liquidation, und einzelne Mitarbeiter warten weiterhin auf ihre Löhne.

Deutsche Ausgabe der HuffPost wird eingestellt

Überraschende Meldung aus dem Hause BurdaForward: Die deutsche Ausgabe des Nachrichtenportals Huffington Post wird zum 31. März 2019 eingestellt. Im Oktober 2013 war das Angebot im Rahmen eines kommerziellen Lizenzvertrages gestartet. BurdaForward hat sich seither unter anderem um den Newsroom und die Monetarisierung gekümmert. Über die Gründe für das Aus ist bislang nichts bekannt.

Info-Anlass: Rein in die Medienwelt!

Am Info-Anlass der RSS Medienschule werden die Lehrgänge für Radio, Video, Online und Social Media vorgestellt: Donnerstag, 14. März, 17.00 bis 19.00 Uhr. Interessierte erhalten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und können einen Blick hinter die Kulissen werfen, inklusive Studiorundgang.

«Wir sehen uns eigentlich konkurrenzlos, unser Konzept gibt es so noch nicht.»

Heidi.news will hoch hinaus. Das Genfer Start-up zielt mit seinem Mix aus Themen-Dossiers und aufwändigen Multimedia-Reportagen auf ein internationales Publikum. Mit Startinvestoren und ohne Crowdfunding sucht das Team um das Westschweizer Journalismus-Urgestein Serge Michel und Ex-Edipresse-CEO Tibère Adler nach Abonnentinnen und Abonnenten, die 160 Franken zu zahlen bereit sind pro Jahr. Die MEDIENWOCHE hat Michel Weiterlesen …

Ad Content

Medien-Start-ups: Community ist wichtiger als Reportage

Die deutsche Journalistin Pauline Tillmann berichtet von ihren Erfahrungen als Unternehmensgründerin im Journalismus. 2015 rief die 35-Jährige das digitale Magazin Deine Korrespondentin ins Leben, für das zehn freie Auslandskorrespondentinnen berichteten. Tillmanns wichtigste Erkenntnisse aus ihrer bisher dreijährigen Start-up-Geschichte: Niemand hat auf dich gewartet und eine Community aufzubauen ist wichtiger als die schöne Reportage: «Oder anders gesagt: dass man es schafft, Menschen an ein neuartiges Projekt zu binden und davon zu überzeugen, es dauerhaft zu unterstützen.»

Fragen zum Ende der Basler TagesWoche

Fast gleichzeitig wie Journal B ist in Basel die TagesWoche entstanden als unabhängiges online-Projekt und Wochenzeitung. Jetzt wird die TagesWoche eingestellt: Was aus einer breiten Diskussion entstanden ist, soll diskussionslos liquidiert werden.