DOSSIER mit 25 Beiträgen

Weltwoche

JOURNALISMUS

Die Lesetipps dieses Themenbereichs werden kuratiert von Nick Lüthi. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

 

Falsche Zahl in der «Weltwoche» löst Streit aus

In einem Seitenhieb gegen FDP-Nationalrat Portmann verwendet «Die Weltwoche» vertrauliche Zahlen aus einer Kommission, die offensichtlich falsch sind. Doch wie kann ein Parlamentarier eine Richtigstellung verlangen, ohne selbst das Kommissionsgeheimnis zu verletzen?

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Köppel ganz nackt

Geben Sie’s zu: Dieser Titel hat neugierig gemacht. Aber er ist ein Witz, der bekanntlich aus einer enttäuschten Erwartungshaltung besteht. Das gilt auch für das Buch «In Badehosen nach Stalingrad», das den «Weg von Roger Köppel» nachzeichnen will. Da stellen sich einige Fragen. Ist es sinnvoll, eine Biografie über jemanden zu schreiben, dessen Lebenslauf mit Weiterlesen …

Kritik der Köppel-Mania

Nach der Veröffentlichung einer Köppel-Biografie beobachtet Andreas Tobler, Tamedia-Kulturredaktor, eine unkritische Auseinandersetzung mit dem porträtierten Weltwoche-Chef und SVP-Nationalrat. Vielmehr biete das Buch manchen Journalisten einen willkommenen Anlass, um sich selbst im besten Lichte darzustellen und sich gegenseitig auf die Schultern zu klopfen. «Ein wenig wirkt es so, als würden wir Journalisten-Jungs nochmals Cowboy und Indianer spielen. Nur macht man nicht mehr Jagd aufeinander, sondern ist ein wenig verknallt», schreibt Tobler. Und man vergesse darob, die wichtigen Fragen zu stellen.

Ad Content

Wer ist eigentlich Roger Köppel?

«Wer das Buch liest, weiss nachher, wie Köppel funktioniert», schreibt Jean-Martin Büttner im Tages-Anzeiger über die Köppel-Biografie von Daniel Ryser. Auf eine einfache Formel reduziert, kann man die publizistischen und politischen Wandlungen des heutigen SVP-Nationalrats und Weltwoche-Verlegers so erklären, wie das Büttner tut: «Je grösser Köppels Erfolg wurde, desto starrer wurden seine Ansichten. Was er bis heute mit demselben Starrsinn verneint. Natürlich.»

Ad Content

Köppel bei den Nazis: der «Weltwoche»-Chef in Chemnitz

Das Bild aus Chemnitz sorgte für einige Aufregung: «Weltwoche»-Chef und SVP-Nationalrat Roger Köppel Seite an Seite mit einschlägig bekannten deutschen Neonazis. Stift und Notizblock weisen den Schweizer indes als Journalisten bei der Arbeit aus – wobei die in solcher Umgebung eigentlich nicht sonderlich gern gesehen und schon mal tätlich angegangen werden. Mit Journalist Köppel hatten die Rechtsextremen offensichtlich keine Probleme. Roger Köppel selbst nimmt in 20min.ch zu seinem Auftritt in Chemnitz Stellung und begründet seine Nähe zu Neonazis: «Das Thema ist interessant und relevant. Deshalb informierte ich mich vor Ort. Ich habe mit allen geredet, links bis rechts, einer hat sich sogar als rechtsextrem bezeichnet.»