Thema mit 12 Beiträgen

Forschung

Gleichgewicht droht zu kippen

Die Wissenschaft verschanzt sich nicht mehr länger im Elfenbeinturm. Durch aktive Medienarbeit und neue Medien wollen Forscher ihre Ergebnisse dem Publikum näherbringen. Gleichzeitig schwinden die Ressourcen im Wissenschaftsjournalismus. Das kann zu einem ungesunden Ungleichgewicht führen.

Der «Herr der Quoten» stellt kritische Fragen

Der langjährige SRG-Forschungsleiter und Telecontrol-Erfinder Matthias Steinmann kommentiert die verfahrene Situation um die Einführung einer neuen Erhebungsmethode für die TV-Zuschauerzahlen. Als möglichen Ausweg aus dem Desaster sieht er den Abbruch der Übung.

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Medienjournalismus als Blockadebrecher

Die Diagnose ist bekannt und Abhilfe keine in Sicht: Medienwissenschaft und Journalismus verstehen sich nicht. Eine Mittlerrolle könnte der Medienjournalismus einnehmen. Erfahrungen der MEDIENWOCHE stimmen nicht optimistisch, aber es gibt Wege aus der Blockade.

In und mit der Elite

Die Doktorarbeit von Uwe Krüger untersucht, welchen Einfluss Eliten auf die Berichterstattung haben und zeigt die Sozialen Netzwerke der Ranghöchsten in Wirtschaft, Politik und Journalismus offline. Statt einen offenen Marktplatz an Ideen abzubilden, vertreten Journalisten oft die Positionen der Herrschenden und Agierenden.

Wo kein Wille ist

Zeit zum Handeln? Nicht unbedingt, vielleicht später. Handlungsbedarf? Den gibt es sehr wohl. So widersprüchlich präsentiert sich derzeit die schweizerische Medienpolitik. An der Jahrestagung des Vereins Medienkritik Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft gab es Erklärungen für die Stagnation und den Handlungsunwillen.

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