Thema mit 7 Beiträgen

Le Temps

Eine kurze Geschichte der Zeit

Die Westschweizer Tageszeitung «Le Temps» (Die Zeit) feierte die Tage ihr zwanzigjähriges Bestehen. Aus Anlass des runden Geburtstags stieg die Redaktion ins Archiv und präsentiert 20 Titelseiten aus 20 Jahren. Die grossflächig ins Web gestellten Aufmacher reichen thematisch vom Absturz des Swissair-Flugs SR 111 im September 1998 über Blocher-Wahl und Blocher-Abwahl zum Tyrannentod Bin Ladens und Ghadaffis. Ein Stammgast auf der Titelseite ist der bekannte Westschweizer Zeichner Chappatte.

Das Wunder dauerte immerhin 36 Jahre

Das Westschweizer Magazin «L’Hebdo» konnte sich deshalb so lange im Markt halten, weil es die Vorstellungen des Verlags in Zürich konsequent unterlief und damit eine Institution für die Romandie schuf. Wirtschaftlich ging die Rechnung nicht auf. Nach einem Jahrzehnt roter Zahlen setzte Ringier-Axel-Springer dem Wochenblatt ein Ende. Der Tageszeitung «Le Temps», die im gleichen Verlag Weiterlesen …

Wenn Journalisten am eigenen Ast sägen

Medien beklagen sich regelmässig und völlig zurecht über die Kommunikationsverhinderung durch Verwaltung und Behörden. Nur: Das Know-How der Staatsangestellten stammt mehrheitlich von praktizierenden und ehemaligen Journalistinnen und Journalisten, welche die Gegenseite schulen. Wie die Recherche zeigt, ist das ein florierendes Geschäft.

Eine Chance für die NZZ

Die Westschweizer Tageszeitung «Le Temps» steht zum Verkauf. Das haben gestern ihre beiden Besitzer Ringier und Tamedia bekanntgegeben. Als Käufer kommt eigentlich nur die NZZ infrage, die mit «Le Temps» seit zehn Jahren ein Anzeigenkombi unterhält.

Ein Hoch auf das Sommerloch!

Das Sommerloch ist ein Glücksfall für den Journalismus. Selten berichten Medien entspannter und hintergründiger. Aus einem einfachen Grund: Sie haben Zeit, können in der Berichterstattung eigenständige Akzente setzen und müssen nicht im Hamsterrad Aktualitäten abspulen.

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Wikileaks in der zweiten Reihe

Das Interesse der Medien an Wikileaks hat spürbar nachgelassen. Mit der dramatischen Entwicklung im arabischen Raum geniesst die Gegenwart wieder Vorrang gegenüber der Vergangenheit. Nicht überall: Von anderen Medien wenig beachtet, haben sich NZZ und Le Temps daran gemacht, die von Wikileaks veröffentlichten «Swiss Papers» auszuwerten. Ein Datensatz, zwei Herangehensweisen.

«Die richtigen Fragen stellen»

Am Samstag hat die NZZ erstmals Informationen aus den «Swiss Papers» von Wikileaks veröffentlicht. Luzi Bernet, Nachrichtenchef und Koordinator der Wikileaks-Auswertung, erklärt, weshalb die NZZ mit diesen Dokumenten arbeitet und wie sie vorgegangen ist bei der Analyse der Diplomatendepeschen.