Thema mit 12 Beiträgen

Musikjournalismus

It’s not Rockette science: Frauen im Musikjournalismus

Nina Kobelt und Miriam Lenz sind die beiden Journalistinnen hinter dem Musikblog «Rockette». Unsere Autorin hat die beiden in ihrem Büro in Bern besucht und sich mit ihnen über Frauen im Musikjournalismus unterhalten und über mögliche neue Finanzierungsmodelle für Blogs, die ohne Werbung auskommen wollen. Kobelt und Lenz arbeiten beide seit rund 20 Jahren im Weiterlesen …

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Der Hip-Hop-Fan als Hip-Hop-Journalist. Kann das gut gehen?

Aus einer Matura-Arbeit wird ein Szene-Magazin: In den letzten vier Jahren entwickelte sich das «Lyrics»-Magazin zur wichtigsten Publikation der schweizerischen Hip-Hop-Szene. Für ihre fünfte Video-Kolumne in der MEDIENWOCHE hat Miriam Suter «Lyrics»-Chefredaktor Elia Binelli (23) getroffen. Wenn man als Journalistin, als Journalist über etwas berichtet, das nah am eigenen Herzen liegt, ist die Frage der Weiterlesen …

Der Musikjournalismus lebt in den Nischen weiter

Gedruckte Musikmagazine haben einen schweren Stand. Allein in diesem Jahr sind zahlreiche Titel verschwunden. In England der renommierte New Musical Express, in Deutschland hat Spex kürzlich sein nahendes Ende angekündigt. Aber ist das auch das Ende des Musikjournalimus? Dave Simpson widerspricht vehement. Im britischen «Guardian» zeigt er auf, wie Genre-spezifische Publikationen – auch gedruckte – einen guten Stand haben und weiterhin gekauft und gelesen werden. «Wenn man 2018 in einen grossen Kiosk geht, wird man von einer schwindelerregenden Anzahl von Titeln begrüsst – weitaus mehr als damals, als Melody Maker, NME und Sounds Hunderttausende von Exemplaren ausgeliefert haben. Die heutigen Auflagen sind niedriger, aber es gibt Zeitschriften für jede Nische oder jedes Genre, von Classic Rock über Blues & Soul bis hin zum avantgardistischen Titel The Wire», beobachtet Simpson.

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Das Jahr, als die Musikmagazine starben

Am kommenden 27. Dezember erscheint Spex zum letzten Mal. Damit verschwindet nicht nur ein Musikmagazin, sondern eine Institution der Popkultur; nach 38 Jahren und 384 Ausgaben ist Schluss. Obwohl Spex schon immer mehr war als nur eine Navigationshilfe durch die Flut an Veröffentlichungen, sondern sich als Magazin verstand, «das seine Geschichten dort sucht, wo Pop und Gesellschaft am heftigsten aufeinanderprallen», vermochte das den Niedergang nicht aufzuhalten. Spex ist damit nicht allein. In diesem Jahr stellten mit dem New Musical Express NME und den deutschen Publikationen «Intro» und «Groove» bereits drei andere Musikmagazine das gedruckte Heft, respektive den Betrieb komplett («Intro»), ein.