Autor

Nick Lüthi

Medien in Blochers Griff

SVP-Chefdenker Christoph Blocher hat via den BaZ-Verlag die Zehnder Regionalmedia AG übernommen. Deren Wochenblätter seien schon bisher auf oft populistischen Rechtsaussenkurs getrimmt gewesen, schreibt unser publizistischer Leiter Pascal Hollenstein in seinem Kommentar. Die Tatsache, dass ein Verlag direkt einem Politiker gehöre, gehe aber an keiner Redaktion spurlos vorbei.

«Mein Ziel ist eine Million Leser»

Christoph Blocher hat den Wochenzeitungsverlag der Familie Zehnder übernommen. Dadurch gelangt der Herausgeber der «Basler Zeitung» in den Besitz von 25 Gratiszeitungen. CEO Rolf Bollmann spricht im persoenlich.com-Interview über Zahlen und die Kraft des gedruckten Wortes.

Onlinewissen anwenden und vernetzen

Die neuen Technologien haben einen grossen Einfluss auf die Arbeitswelt. Wer weiterhin Erfolg haben will, muss im Web überzeugen und Kunden anders ansprechen. Aber wie gelingt der Wechsel? Holen Sie sich das Wissen in den Digital Business-Angeboten der Klubschule Migros.

Getarnte Werbung

Immer mehr bezahlte Inhalte mischen sich unter die redaktionellen Beiträge. Auch der Wirtschaftsverband Economiesuisse hat die Möglichkeit von Native Advertising schon genutzt. Was bedeutet dieser Trend für die öffentliche Meinungsbildung?

Fallstricke des Native Advertising

Eine umfassende Bestandesaufnahme zu «getarnten» Werbeformaten in Schweizer Medien erscheint in der aktuellen Ausgabe des Medienmagazins «Edito». Chefredaktorin Nina Fargahi stiess bei ihren Recherchen auf eine interessante Begebenheit: Ein Schlaf-Forscher der Uni Zürich wusste nicht, dass er für ein von Ikea gesponsertes Werbeformat Auskunft gibt, als er vom Tages-Anzeiger befragt wurde. Die Zeitung bezeichnet das Weiterlesen …

Ad Content

Abgesang auf die Fotografie

«Zu keiner Zeit waren Bilder so bedeutungsleer wie heute», schreibt Daniele Muscionico in einem Abgesang auf die Fotografie im Zeitalter ihrer digitalen Massenverbreitung. Die einstige Macht der Bilder habe sich in Ohnmacht verkehrt. Zur Wirklichkeitsbeschreibung tauge die Fotografie nicht. Aber wer dann? «Nur die Malerei kann die Vielschichtigkeit der Wirklichkeit erfassen», bilanziert die Autorin.