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Digitalradio

TECHNOLOGIE

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Deutschland braucht einen nationalen Radioplan

Das Digitalradio DAB+ kommt, es ist politisch beschlossen. Das müssen jetzt auch die Privatsender einsehen. Doch sie stellen für die Abschaltung von UKW Bedingungen. Jetzt ist die Politik gefragt. Ein Kommentar.

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

«Formidables UKW» oder «Erfolgsmodell DAB+»?

Roger Schawinski bezeichnet den Digitalradiostandard DAB+, der schon in wenigen Jahren UKW komplett ablösen soll, als den falschen Weg. Ist DAB+ tatsächlich nur eine Übergangslösung? Hätte die Branche von Anfang an auf IP setzen sollen? Sechs Meinungen von Radioexperten.

Rettet die Medien! Was taugen die neuen Business-Modelle im Journalismus?

Während sich die traditionellen Verlage mit dem Journalismus immer schwerer tun, wagen sich Medien-Startups vor. Sie suchen ihre Leserinnen und Leser an Tankstellen, bieten Zeitungen Gratis-Content oder versprechen gleich die Rettung der Demokratie. Aber bieten die Startups wirklich Inhalte, die die Leserinnen und Leser nicht schon in den herkömmlichen Medien verschmäht haben? Oder sind sie einfach dankbare PR-Vehikel? Und auch bei den Newcomern stellt sich die Frage: Wer soll das bezahlen? Die Startups haben unterschiedliche Antworten: Sponsoren, klassische Werbung, die Crowd. Welches Modell funktioniert wirklich? Über diese und weitere Fragen diskutieren Fachleute am Communication Summit 2019.

Ein Abgesang auf DAB+

Roger Schawinski hat eine klare Meinung, was die Radiozukunft angeht: Der Digitalradiostandard DAB+, der schon in wenigen Jahren UKW komplett ablösen soll in der Schweiz, sei der falsche Weg, findet der Radiopionier, «denn das formidable UKW hätte wohl zur Zufriedenheit aller ausgereicht, bis das laufende verbesserte IP auch den Radiobereich voll abdecken wird.» Ausserdem zeige das Beispiel Norwegen, wo die nationalen Sender nur noch digital zu empfangen sind, dass dann mit einem beträchtlichen Hörerverlust zu rechnen sei. DAB und später DAB+ sind für Schawinski aus heutiger Sicht untaugliche und unnötige Übergangslösungen, die es so gar nie gebraucht hätte. Doch habe man den Mut nicht gehabt, die Übung abzubrechen, «als die ersten Millionen verlocht waren».

Norwegen hadert mit der Radiozukunft

Als erstes Land der Welt hat Norwegen seine nationale Radioverbreitung von UKW auf DAB-Digitalradio umgestellt. Nun zeigt sich, dass der Schritt beim Publikum schlecht ankommt. Die Hörerzahlen sind so stark eingebrochen, dass sich die negative Entwicklung nur auf die neue Verbreitungstechnologie zurückführen lässt. Daher erschallt aus der Politik nun auch der Ruf: «Nehmt das UKW-Netz wieder in Betrieb.» Norwegen steht mit seinem Vorpreschen in Sachen Digitalradio allein auf weiter Flur. Nur die Schweiz hat einen ähnlich ambitionierten Plan und will sich 2021 von UKW verabschieden.

Ade UKW!

Das analoge UKW-Radio verschwindet in den nächsten Jahren vollständig. Sie brauchen neue Geräte. Der PCtipp verrät alles Wichtige zum Digitalradio «DAB+».

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