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Wie Google mit Youtube Premium die Zuseher zum Zahlen bewegen will

Die Videoplattform Youtube bietet inzwischen auch ein kostenpflichtiges Premiumangebot an, allerdings erst in 17 Ländern (in der Schweiz noch nicht). Doch was kann, was will der neue Dienst? Eine Konkurrenz oder Alternative zum beliebten Streamingdienst Netflix sei Youtube Premium aber nur beschränkt, schreibt Thomas Lückerath vom Branchendienst DWDL.de. Vielmehr gehe es darum, die bestehenden Nutzerbasis zu monetarisieren. So bietet das kostenpflichtige Angebot nicht nur den Zugriff auf Serien, sondern auch auf Musik und erlaubt zudem die werbefreie Nutzung der Plattform.

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Entdecken Sie Einzigartigkeit am Marketing Tag 19

Auch Sie müssen sich in umkämpften, gesättigten und durch die Digitalisierung immer transparenteren Märkte durchzusetzen? Das klappt auf lange Sicht nur mit einzigartigen Innovationen, Prozessen, Mehrwerten und Experiences, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen und zu erhalten. Was braucht es, damit sich Customer auf neue Lösungen einlassen und Ihnen vertrauen? Praktikable Anregungen und interessante Impulse bieten die Keynote Speaker des Marketing Tag 19, am 12. März, im KKL Luzern.

Wird es Youtube im nächsten Jahr noch geben?

Grosse Aufregung um die Zukunft der beliebten Video-Plattform Youtube. Bei manchen, vor allem jüngeren, Nutzerinnen und Nutzern herrscht teils offene Panik. Sie fürchten, ihre Spielwiese im Netz zu verlieren. Grund für die Aufregung sind einerseits die EU und andererseits Youtube selbst. Auf europäischer Ebene sind Bestrebungen im Gange, die Videoplattform stärker in die Verantwortung zu nehmen und die Firma haftbar zu machen bei Urheberrechtsverletzungen in hochgeladenem Bildmaterial. Dagegen wehrt sich Youtube mit Panikmache, in dem sie den Untergang des Internets beschwört. Worum es bei der Auseinandersetzung wirklich geht, dröselt Rechtsanwalt Christian Solmecke auf – in einem Youtube-Video.

Öffentlich-rechtliche Super-Mediathek als europäische Antwort auf Youtube

Es zeichnet sich eine neue Einigkeit ab bei dem Vorhaben, dem übermächtigen Youtube eine Alternative entgegenzusetzen. Die Rede ist von einer «Super-Mediathek» mit Videoinhalten europäischer Medienanbieter. Treibende Kraft ist der ARD-Vorsitzende Ulrich Wilhelm. Inzwischen zeigen sich auch Privatsender an der Idee interessiert. Sogar die Verlegerverbände, die sonst in vielen Fragen mit den Öffentlich-rechtlichen im Clinch liegen, schlagen die Tür nicht zu, wie Daniel Bouhs im NDR-Medienmagazin ZAPP zu berichten weiss. Wilhelm gibt sich optimistisch und bemüht einen etwas gewagten Vergleich, wenn er sagt: «Als Airbus noch ein Konzept war, sagte auch jeder, es ist völlig sinnlos gegen Boeing anzutreten.» Der Digitalvordenker Sascha Lobo finde das einen schlechten Vergleich: Airbus musste ein paar Flugzeug-Einkäufer überzeugen, eine «Super-Mediathek» aber Millionen von Nutzerinnen und Nutzern. Ein Erfolg ist da keineswegs garantiert.

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Faktencheck: Warum Youtube 2019 NICHT tot ist

„Warum es Youtube nächstes Jahr nicht mehr gibt“ – das ist der Titel eines Videos, das innerhalb kürzester Zeit mehr als zwei Millionen Mal geklickt wurde. Viele andere Videos in den Trends beziehen sich darauf. Der Tenor: 2019 wird die Plattform Geschichte sein – wegen einer neuen Richtlinie der EU. Stimmt das wirklich? E