DOSSIER mit 32 Beiträgen

Medienkrise

KOMMUNIKATION

Die Lesetipps dieses Themenbereichs werden betreut von Irène Messerli und Dominik Allemann von Bernet Relations. Weitere Beiträge zum Thema Corporate Communications finden Sie auf bernetblog.ch. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Ist der Modejournalismus am Ende?

Vor kurzem verkündete Tamedia, dass die Zeitschrift «Annabelle» umstrukturiert werde. Online- und Printredaktion werden zusammengelegt – die Rede war von rund 14 Kündigungen. Die Massnahme wirft ein schales Licht auf den Mode- und Lifestyle-Journalismus in der Schweiz.

Junge Talente für die zweijährige Diplomausbildung Journalismus (w/m)

Ihre Aufgaben: Sie sind in verschiedenen Redaktionen tätig und lernen dabei eine breite Palette an journalistischen Formen und Inhalten kennen. Sie recherchieren und generieren neue Themen, Sie verfassen journalistische Beiträge und leisten redaktionelle Beiträge…

Medienplatz Bern unter Druck – Betroffene erzählen

Der Berner Medienplatz steht unter Druck: Bei der Schweizerischen Depeschenagentur (sda) wird ein grosser Teil der Redaktion weggespart, das Nachrichtenstudio von Radio SRF zieht nach Zürich um und bei den Tamedia-Medien, zu denen die Berner Zeitung gehört, wird der Rotstrich angesetzt. Im Porträt von Lukas Blatter schildern drei Betroffene von keystone-sda, Radio SRF und der Weiterlesen …

Schlechte Nachrichten. Zur dreifachen Krise des Journalismus

Ich möchte über die Krise des Journalismus reden. Die wäre ja schon dramatisch genug, vor allem für uns Journalisten und Journalistinnen, aber ich fürchte, sie ist vor allem ein Symptom für etwas noch viel Bedrohlicheres, für eine Krise der Demokratie. Die Krise des Journalismus ist eine dreifache: Eine ökonomische, eine politische und eine essentielle.

Die Folgen der Medienkonzentration

Das Medien-Qualitätsrating 2018 kommt zum Schluss: Die Medienkonzentration in der Schweiz hinterlässt Spuren. Bei mehreren Titeln ging die Qualität im Zeitraum 2016-2018 spürbar zurück – gerade auch in der Romandie.

Ad Content

«Krise war das erste Wort, das ich gehört habe, als ich zum ersten Mal eine Redaktion betreten habe…»

Ein persönlicher Essay der Leiterin des Ressorts Investigation und Reportage der «Welt» zum Zustand von Medien und Journalismus. Jennifer Wilton nähert sich der Gegenwart an mit dem Rückgriff auf die Zeit, als ihr Grossvater in den 1950er-Jahren als Reporter gearbeitet hatte. Wilton liefert keine fertigen Zukunftsrezepte, sondern versucht zu erklären, warum die Medien da stehen, wo sie heute stehen. Das ist zwar ehrlich, aber auch etwas hoffnungslos.

Die Prekarisierung des Journalistenberufs

Der Medienforscher Thomas Schnedler hat sich für seine Dissertation mit prekär beschäftigten Journalistinnen und Journalisten unterhalten. Die stetige Verschlechterung der Arbeitsbedingungen hält Schnedler fü eine «grosse Gefahr». Der Journalismus werde noch stärker als heute zu einem Elitenjob, «den man sich leisten können muss, weil man entweder selber über die nötigen Mittel verfügt oder weil man eben solche Sicherheitsgaranten und andere Unterstützer hat, die einem das dann erst ermöglichen.»