DOSSIER mit 9 Beiträgen

Netzkultur

MEDIEN

Die Lesetipps dieses Themenbereich werden kuratiert von Nick Lüthi. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Wer steckt hinter Wikipedia?

Jeder kennt es, (fast) jeder nutzt es: Wikipedia ist die Anlaufstelle Nummer 1, wenn man mal kurz etwas wissen möchte. Aber: Wer steckt eigentlich hinter der Plattform? Und wie sieht es mit möglichen Manipulationen aus, vor allem bei politischen Themen? Darum geht es in diesem Video.

1+only: der flexible Printshop von Edubook

Gedruckte Bücher braucht kein Mensch mehr? Wir machen andere Erfahrungen: Softcover-Bücher, Kataloge oder Skripte, genau dann produziert, wenn sie benötigt werden, das braucht es weiterhin. Kalkulieren Sie Ihr Projekt mit dem neuen 1+only Printshop ab einem Stück. 1 bis 50 Exemplare gibt es sogar in einer Flatrate!

Die Telelupe: Wikipedia

Wikipedia, das Pornhub des schlauen Mannes, ist der Ort, an dem die klügsten biodeutschen Männer in emotionalen «Edit Wars» um den Erhalt unseres gesamten menschlichen Wissens kämpfen. Aber wie genau funktioniert dieses allwissende Kompendium dem all unsere Hausarbeiten und Vorträge entspringen? Wir haben die Brennweite unserer Telelupe hochgedreht und es für euch herausgefunden.

Der Troll-Terrorist

Der Attentäter von Christchurch verknüpft seine faschistische Ideologie mit der Netzkultur. Die mediale Verbreitung der Tat ist Teil des Terrors – wir müssen uns hüten, unabsichtlich mitzumachen.

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Trolle sind wir alle

Adrian Daub, Literaturprofessor an der Stanford University, versucht sich in der NZZ an einer Typologie des Internet-Trolls. Wobei, wie er schreibt, von einem eigenen Typus nur bedingt gesprochen werden könne. Denn «Trolle sind wir alle, manchmal, unter den richtigen (oder falschen) Umständen.» Grund dafür sei unter anderem, dass wir Staat, Gesellschaft und Institutionen in einem Modus permanenter Enttäuschungsbereitschaft begegneten. «Wir verlangen Dinge ultimativ und in einem Ton, der klarstellt, dass wir nicht wirklich annehmen, sie zu erhalten. Die Position metaphysischer Verlassenheit, aus der der Troll seinen Guerillakrieg gegen den Mainstream führt: Wir alle kennen ihre Verlockung.»